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Eurocup/EuroChallenge: Ulm empfängt Kroatiens Meister Cibona, Drachen reisen nach Moskau

Eurocup/EuroChallenge: Ulm empfängt Kroatiens Meister Cibona, Drachen reisen nach Moskau

In der zweiten Woche im Eurocup und in der EuroChallenge treffen vor allem die am Mittwoch (14. November) im Eurocup auswärts antretenden Artland Dragons (um 17:30 Uhr MEZ im Moskauer Vorort Ljubertsy) und die s.Oliver Baskets (um 18 Uhr MEZ im türkischen Bandirma) auf harte Gegner.
Der dritte deutsche Vertreter im Eurocup, ratiopharm ulm, kann unterdessen am Mittwoch (20 Uhr) gegen den kroatischen Meister Cibona Zagreb auf den Heimvorteil zählen. Die Bonner spielen am Mittwoch (19:30 Uhr) in der EuroChallenge ebenfalls in eigener Halle und empfangen dabei den israelischen Topclub Hapoel Holon. Bereits am Dienstag (20 Uhr) eröffnen die EWE Baskets Oldenburg mit ihrem Heimspiel gegen den rumänischen Vizemeister BC Timisoara den zweiten Spieltag.


Mittwoch, 17:30 Uhr: Triumph Ljubertsy (RUS) – Artland Dragons


Die Artland Dragons kennen die Anfahrt zum Sportpalast „Triumph“ (3.500 Plätze) im russischen Ljubertsy bereits aus der letzten Saison, als man im Februar im Rahmen der Last16 der EuroChallenge vor den Toren Moskaus 70:87 unterlag. Trainer Vasili Karasev, als Spieler einst eine Saison für ALBA BERLIN aktiv, hat seine Leistungsträger aus dem letztjährigen Team mehr oder weniger zusammengehalten. Sein zu den größten russischen Talenten zählender Sohn Sergej Karasev (27 Punkte, 6/7 Dreier) und US-Spielmacher Tywain McKee (16 Punkte, 6 Assists und 4 Steals) führten Triumph beim 76:71 vor einer Woche im Eröffnungsspiel der Gruppe C in Le Mans an:


Wichtigste Neuverpflichtungen der Moskauer Vorstädter waren im Sommer der erfahrene israelische Nationalspieler Yuval Naimi und US-Forward Tasmin Mitchell, die in Le Mans 17 bzw. neun Zähler zum wichtigen Auswärtssieg beisteuerten. Am Sonntag gelang Triumph mit einem 71:59 über Nizhni Novgorod mit 22 Punkten von McKee und 18 von Karasev der zweite Sieg in der russischen Liga (Platz 4 mit 2:2 Siegen). In der United League, in der Triumph erstmals startet, rangiert das Karasev-Team mit 2:2 Siegen ebenfalls im Mittelfeld.

Triumph Ljubertsy im Stenogramm:
Guards: Tywain McKee (26, 188, USA), Sergej Karasev (19, 202, RUS), Yuval Naimi (27, 188, ISR), Denis Polochin (22, 195, RUS).
Forwards: Tasmin Mitchell (26, 201, USA), Evgeni Valiev (22, 205, RUS), Artem Kuzjakin (32, 202, RUS), Sergej Karaulov (28, 215, RUS).
Center: Kyle Landry (26, 207, CAN), Ivan Lazarev (21, 210, RUS).
Headcoach: Vasili Karasev (41, RUS, fünfte Saison in Ljubertsy, die zweite als Headcoach).

Erstmals überträgt os1.tv als Medienpartner der Dragons die Partie am Mittwoch ab 16.25 Uhr live auf den Internetseiten www.os1.tv sowie www.ev1.tv.

Mittwoch, 18 Uhr: Banvit Bandirma (TUR) – s.Oliver Baskets


Die erste Auswärtsreise im Eurocup führt die s.Oliver Baskets in der Gruppe D an die asiatische Küste des Marmara-Meers nach Bandirma, wo der auch in dieser Saison reichste türkische Erstligist außerhalb Istanbuls, Banvit, sein Zuhause hat. Trainer Orhun Ene hat sein erfolgreiches Team (Pokalfinale und Platz 2 in der Punktrunde) zusammengehalten. Zwar kassierten die Türken um den Ex-Berliner Kenan Bajramovic und den Ex-Frankfurter Keith Simmons am ersten Spieltag in Valencia eine 78:88-Niederlage, aber wie sie dem hohen Favoriten 40 Minuten lang alles abverlangten, verdiente Respekt:


Neben dem abgezockten US-Forward Chuck Davis, der in seinem Nebenberuf als Azerbajdschaner unlängst in der EM-Quali der deutschen Nationalmannschaft in zwei Spielen der EM-Quali 56 Punkte einschenkte, hat sich der von ZSKA Moskau nach Bandirma gewechselte Dominikaner Sammy Mejia – nicht nur wegen seines kühnen Buzzerbeaters (im obigen Video bei ca. 1:50) - als echte Verstärkung für Banvit erwiesen. Schon in Valencia hinter Davis (16) mit 14 Zählern zweitbester Werfer, war er auch am Sonntag in der türkischen Liga beim 71:60 über Mersin mit zwölf Zählern hinter Davis (15) der zweitbeste Werfer und glänzte zudem mit elf Rebounds und sieben Assists. In der türkischen Liga belegt Banvit mit 4:1 Siegen den vierten Platz.

Banvit Bandirma im Stenogramm:
Guards: Kalin Lucas (23, 185, USA), Serkan Erdogan (34, 190, TUR), Safak Edge (20, 185, TUR)
Forwards: Sammy Mejia (29, 198, DOM), Chuck Davis (28, 202, USA), Keith Simmons (27, 196, USA), Erkan Veyseloglu (29, 200, TUR).
Center: Kenan Bajramovic (31, 207, BIH), Vladimir Stimac (25, 210, SRB), Izzet Turkyilmaz (22, 210, TUR),
Headcoach: Orhun Ene (vierte Saison für Banvit)

Mittwoch, 20:00 Uhr: ratiopharm ulm – Cibona Zagreb (CRO)


Der kroatische Serienmeister feierte am Ende der letzten Saison mit dem Gewinn der kroatischen Meisterschaft ein Comeback, das jedoch angesichts der nach wie vor heiklen Finanzsituation des Clubs auf wackeligen Beinen steht. Bei der 56:64-Niederlage gegen Spartak St. Petersburg zum Eurocup-Auftakt hatte Cibona zudem einen schweren Stand, weil mit US-Center Justin Hamilton und Tomislav Zubcic gleich zwei „Big Men“ verletzt fehlten. Wie schon in Cholet treffen die Ulmer somit am Mittwoch in der Gruppe G erneut auf einen ausgerechnet unter dem Korb arg gehandicapten Gegner – es sei denn, die Kroaten bekommen zumindest Hamilton noch rechtzeitig wieder fit.

Am Samstag in der Adria-Liga beim 81:84 gegen Radnicki Kragujevac saß der kräftige US-Center schon wieder auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz, so dass der frühere Nationalcenter Andrija Zizic einmal mehr ganz auf sich allein gestellt war (20 Punkte). Schlagkräftigste Waffe des geschrumpften Cibona-Teams waren so auch gegen Radnicki das explosive Guard-Duo „Tweety“ Carter (14) und D. J. Strawberry (9). Forward Ante Masic kam auf 15 Zähler. Mit nunmehr 4:4 Siegen sackte Cibona durch die erste Niederlage nach drei Siegen in Folge in der Adria-Liga auf den siebten Platz ab.

Cibona Zagreb im Stenogramm:
Guards: Demond Carter (26, 190, USA), D. J. Strawberry (27, 196, USA), Davor Kus (34, 190, CRO), Hrvoje Kovacevic (26, 191, CRO).
Forwards: Ante Masic (27, 198, CRO), Marin Rozic (29, 201, CRO), Pavle Marcinkovic (23, 200, CRO), Marko Jagodik (25, 205, SRB),
Center: Andrija Zizic (32, 206, CRO), Justin Hamilton (22, 210, USA, verletzt?), Tomislav Zubcic (22, 214, CRO, verletzt).
Headcoach: Veljko Mrsic (41, CRO, erste Saison Cibona-Trainer)

EuroChallenge: Oldenburg am Dienstag, Bonn am Mittwoch


Die EWE Baskets Oldenburg feiern am Dienstag (20 Uhr) in der Gruppe F gegen Timisoara ein Wiedersehen mit Bogdan Popescu, der von 2004 bis 2006 für die Oldenburger und zuvor in der zweiten Liga für Ludwigsburg spielte. Auch Timisoaras mittlerweile ebenfalls 34-jähriger Center Robert Sarovic spielte einige Jahre in der zweiten deutschen Liga und erhielt seinerzeit in Bremerhaven sogar einen deutschen Pass. Über Gastspiele in der Schweiz, Griechenland und Tschechien landete der Serbe 2011 in Rumänien. Timisoaras serbischer Spielmacher Ivan Jelenic, beim 76:65 im ersten Gruppenspiel über BC Körmend mit 18 Zählern Topscorer, musste am Freitag beim 97:72 in der rumänischen Liga bei Dinamo Bukarest wegen einer Erkältung pausieren, wird aber in Oldenburg wohl wieder dabei sein.

Auch am Mittwoch in Bonn (19:30 Uhr) steht in der Gruppe H zwischen den Telekom Baskets und Hapoel Holon das Duell zweier am ersten Spieltag siegreicher Mannschaften auf dem Programm. Die Israelis bezwangen vor einer Woche Armia Tiflis klar mit 84:69, erhielten aber am Sonntag in der israelischen Liga mit einer 73:77-Niederlage in Eilat einen Dämpfer. Zwar knüpfte US-Forward Frank Hassell mit 21 Punkten und 13 Rebounds an nahtlos seine Leistung vom Mittwoch (22+15) an, doch Holons starke erste Fünf fand keinerlei Unterstützung von der nicht sehr tief besetzten Bank – Eilat gewann das letzte Viertel 27:18. Die Bonner dagegen konnten am Wochenende aus dem großartigen Overtime-Sieg in Ulm viel Zuversicht fürs zweite Spiel in der EuroChallenge schöpfen:

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