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Euroleague: Mit Panathinaikos Athen hat sich zuletzt noch der Titelverteidiger fürs Final Four...

Euroleague: Mit Panathinaikos Athen hat sich zuletzt noch der Titelverteidiger fürs Final Four...

Endlich ist das Teilnehmerfeld fürs Final Four der Turkish Airlines Euroleague komplett. Neben ZSKA Moskau, dem FC Barcelona und Olympiakos Piräus hat sich auch Panathinaikos Athen fürs Stelldichein der europäischen Basketball-Schwergewichte am 11. und 13. Mai in Istanbul qualifiziert. Allerdings musste der Titelverteidiger zuvor eine harte Serie gegen Maccabi Tel Aviv überstehen, die erst in der letzten Minute des fünften Spiels entschieden wurde.
In der spannendsten Playoff-Serie seit langer Zeit in der Turkish Airlines Euroleague entschieden fünf Sekunden darüber, wer nach Istanbul fahren darf und wer zuhause bleiben muss: Im fünften und entscheidenden Spiel siegte Panathinakos Athen hauchdünn mit 86:85 gegen Maccabi Tel Aviv. Fünf Sekunden vor dem Ende der Partie war es Dimitris Diamantidis, der den amtierenden Euroleague-Champion von der Freiwurflinie in Führung brachte. Im letzten Angriff von Maccabi holte der griechische Allrounder anschließend noch einen Steal und machte damit den erneuten Einzug ins Final Four perfekt!

Fünftes Viertelfinale:



Vorher war es fünf lange Spiele eine Serie zweier Mannschaften auf Augenhöhe - dabei jedes Spiel ein Unikat, keins glich dem anderen. Die Trainer Zeljko Obradovic und David Blatt duellierten sich mit einer Vielzahl von taktischen Variationen. Nach dem ersten Spiel, welches Panathinaikos zuhause 93:73 gewann, schien noch ein glatter 3:0-Sweep möglich, aber mit viel Charakterstärke kam Maccabi zurück und holte in Athen einen wichtigen Overtime-Sieg „auf der Straße“ (94:92).

Erstes Viertelfinale:



Zweites Viertelfinale:



Als die Gelben in ihrem ersten Heimspiel in Tel Aviv erneut siegten, diesmal mit 65:62, sah auf einmal eher Maccabi wie der Favorit der Serie aus. Im vierten Spiel, einem weiteren Thriller, glich Panathinaikos durch ein 78:69 jedoch wieder zum 2:2 aus

Drittes Viertelfinale:



Viertes Viertelfinale:



Im letzten und entscheidenden Spiel wurde das heimische Parkett dann zur großen Bühne von Diamantidis. Der MVP des Spiels legte für Panathinaikos 25 Punkte und sechs Rebounds auf. Von 18 Freiwurfversuchen verwandelte er 15, den wichtigsten davon fünf Sekunden vor dem Ende:



Allerdings wird ein Diamantidis alleine nicht reichen, wenn es am 11. Mai im Halbfinale gegen Moskau geht. „Um die Wahrheit zu sagen: wenn das Team auf diesem Level weiterspielt, werden wir unseren Titel nicht verteidigen können“, sagt Headcoach Zeljko Obradovic. „Wir haben jetzt einen Monat Zeit, mehr aus einigen Spielern herauszuholen.“ Dann steht der Showdown in Istanbul an:

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