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Euroleague ab 20:45 auf SPORT1+: Wer komplettiert Berlins TOP16-Gruppe – Bamberg, Partizan oder...

Euroleague ab 20:45 auf SPORT1+: Wer komplettiert Berlins TOP16-Gruppe – Bamberg, Partizan oder...

Vor dem letzten Spieltag der regulären Saison in der Turkish Airlines Euroleague sind nur noch drei Plätze in der TOP16-Zwischenrunde frei, um die am Donnerstag und Freitag sieben Clubs kämpfen. Eine dieser sieben Mannschaften ist der deutsche Meister Brose Baskets, der am Donnerstag um 20.45 Uhr in Bamberg mit einem Sieg über den serbischen Meister Partizan Belgrad dem bereits qualifizierten ALBA BERLIN in die TOP16-Gruppe E folgen kann.
Do, 20.00 Uhr: Maccabi Tel Aviv – ALBA BERLIN
Internet: Sport1.de (kostenpflichtig) – TV: Sport1+ (zeitversetzt ab 22:50 Uhr)

Do, 20.45 Uhr: Brose Baskets – Partizan Belgrad
Internet: Sport1.de (kostenpflichtig) – TV: TV Oberfranken und Sport1+

Dank des vor einer Woche in Vilnius in buchstäblich letzter Sekunde geretteten direkten Vergleichs gegen Lietuvos rytas ist die Bamberger Ausgangsposition (2:7 Siege) in der Gruppe D dabei einfach zu beschreiben: Mit einem Sieg erreichen die Brose Baskets als Gruppenvierter die TOP16, verlieren sie ihr „Endspiel“, sind sie raus. Etwas komplizierter ist die Situation der Gäste aus Serbien. Die haben nämlich den direkten Vergleich gegen Vilnius (beide Klubs haben auch 2:7 Siege) verloren und wären deshalb bei einem Sieg in Bamberg darauf angewiesen, dass die Litauer nicht gleichzeitig bei Besiktas Istanbul gewinnen.

Maccabi Tel Aviv: Ohne „Trash Talker“ gegen ALBA BERLIN


ALBA BERLIN (4:5 Siege in der Gruppe B) wird unterdessen angesichts des Ausfalls seines Spielmachers Vule Avdalovic froh sein, dass man seinen Platz in der TOP16 bereits in der Tasche hat und am letzten Spieltag nicht mehr darauf angewiesen ist, auf Biegen und Brechen zu gewinnen, zumal die Körbe beim Tabellenführer Maccabi Tel Aviv (7:2 Siege) ziemlich hoch hängen dürften. Im Hinspiel vor fünf Wochen durften die Berliner zumindest am Sieg schnuppern, zogen aber am Ende mit 76:78 den Kürzeren, weil sie im Gegensatz zu Maccabis Topscorer Devin Smith (4/5 Dreier) die entscheidenden Würfe nicht trafen.


Der israelische Serienmeister hat eine turbulente Woche hinter sich, nachdem ihr Mannschaftskapitän Guy Pnini vor einer Woche beim Liga-Derby gegen Hapoel Tel Aviv einen Gegenspieler als Nazi beschimpft hatte, was von den TV-Kameras dokumentiert worden war. Maccabis Vereinsführung entzog Pnini das Kapitänsamt, belegte ihn mit einer hohen Geldstrafe (25.000 Dollar) und suspendierte den Forward auf unbestimmte Zeit. Am Sonntag im Ligaspiel gegen Netanya wirkte Maccabi über weite Phasen unkonzentriert und musste sich beim überragenden US-Forward Devin Smith (29 Punkte, 6/8 Dreier, 20 Rebounds, 5 Steals und 4 Assists) für den 89:82-Sieg bedanken.

Maccabi Tel Aviv im Stenogramm
Guards: Ricky Hickman (27 mpg, 13 ppg, 2 spg), Yogev Ohayon (25 mpg, 7 ppg, 4 apg), David Logan (25 mpg, 11 ppg), Moran Roth (3 mpg)
Forwards: Devin Smith (25 mpg, 11 ppg, im Hinspiel 20 p), Lior Eliyahu (23 mpg, 11 ppg), Guy Pnini (15 mpg, 6 ppg), Sylven Landesberg (6 mpg, 2ppg), Nik Caner-Medley (10 mpg, 3 ppg).
Center: Shawn James (16 mpg, 10 ppg, 1 bpg), Malcolm Thomas (19 mpg, 6 ppg), Giorgi Shermadini (10 mpg, 5 ppg).
Headcoach: David Blatt (53, US/ISR, 8. Euroleague-Saison, fünfte mit Maccabi).

Partizan Belgrad: Sieg in Bamberg allein reicht nicht


45 Minuten später schlägt dann in der Bamberger Stechert Arena die „Stunde der Wahrheit“ für die Brose Baskets. Vieles spricht dafür, dass sich die Dramatik des von den Franken in Belgrad 77:72 gewonnenen Hinspiels am Donnerstag in Bamberg wiederholt. Wir erinnern uns: Partizan bekam das Spiel mit einem 12:0-Lauf unter Kontrolle, nahm eine 41:33-Führung mit in die Halbzeit und wurde am Ende doch noch vom nie aufsteckenden Deutschen Meister abgefangen, der mit starker Defense und einem im Schlussviertel (10:22) nervenstarken Anton Gavel noch das Steuer herumriss.


Bei Partizan hat sich in der Zwischenzeit die Aufstellung etwas verändert. Im Backcourt sorgt der im Hinspiel verletzt fehlende Bogdan Bogdanovic nach seiner Rückkehr für zusätzliche Tiefe. Torey Tomas’ magere vier Zähler (1/6 Würfe) gegen Bamberg waren die Abschiedsvorstellung des US-Guards im Partizan-Trikot. An seiner Stelle wurde der Bosnier Nemanja Gordic als zweiter Spielmacher verpflichtet. Die Nummer eins bleibt natürlich der talentierte Franzose Leo Westermann, der sich am letzten Spieltag gegen den FC Barcelona als hervorragender Pick-and-roll-Spieler präsentierte:


Unter den Körben, wo Partizans zweiter Center Djordje Gagic den Bambergern im Hinspiel mit 17 Punkten und sieben Rebounds mehr weh tat als der Starter Dejan Musli, dürfen die Bamberger auch den erst 18-jährigen Dejan Milutinov nicht übersehen, der Musli am Sonntag in der Adria-Liga 29 Minuten lang mit sieben Punkten und vier Rebounds gut vertrat. Musli musste am Sonntag wegen eines grippalen Infekts pausieren, aber keine noch so verstopfte Nase wird den Center davon abhalten, am Donnerstag in der Stechert-Arena wieder so effektiv als Partizans Turm in der Schlacht zu agieren wie vor einer Woche beim 67:68 verlorenen Verlängerungs-Krimi gegen den FC Barcelona:


Bei der am Sonntag in der Adria-Liga 68:58 gegen MZT Skopje gewonnenen Generalprobe überzeugte Partizan vor allem in der Verteidigung, leistete sich in der Offensive aber nicht weniger als 23 Ballverluste. Während Topscorer Vladislav Lucic mit nur neun Zählern (2/9 Würfe) deutlich unter seinem Schnitt blieb, holten in der Offensive der lettische Dreierspezialist Davis Bertans (zehn) und Drew Gordon (15 Punkte und 16 Rebounds) die Kohlen aus dem Feuer. Der athletische US-Power Forward wurde übrigens nach einer schauspielerischen Glanzleistung vor zwei Wochen im Spiel gegen Vilnius von der Internet-Gemeinde gerade zum besten Flopper des Jahres 2012 gewählt.

Partizan Belgrad im Stenogramm
Guards: Leo Westermann (28 mpg, 9 ppg), Dragan Milosavljevic (26 mpg, 9 ppg), Nemanja Gordic (13 mpg, 3 ppg, seit vier Wochen im Team), Bogdan Bogdanovic (18 mpg, 5 ppg), Danilo Andjusic (8 mpg. 2 ppg).
Forwards: Vladimir Lucic (33 mpg, 13 ppg), Drew Gordon (28 mpg, 9 ppg), Davis Bertans (20 mpg, 7 ppg), Marko Cakarevic (4 mpg)
Center: Dejan Musli (22 mpg, 10 ppg), Djordje Gagic (14 mpg, 6 ppg), Nikola Milutinov (7 mpg, 3 ppg), Branislav Djekic.
Headcoach: Dusko Vujosevic (53, MNE/SRB,12. Europaliga-Saison, elfte mit Partizan)

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