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Europa: Ulm in St. Petersburg live bei Beko-BBL.tv / Oldenburg gegen Körmend / Dragons empfangen...

Europa: Ulm in St. Petersburg live bei Beko-BBL.tv / Oldenburg gegen Körmend / Dragons empfangen...

Der dritte Spieltag im Eurocup beschert allen deutschen Vertretern Duelle mit den vermeintlichen Gruppenfavoriten. Dabei stehen die in der Gruppe C bisher noch sieglosen Artland Dragons gegen den französischen Vizemeister MSB Le Mans am Mittwoch schon mächtig unter Druck. Eine Heimniederlage gegen die Franzosen (bisher 1:1 Siege) würde die Zwischenrunde für die Niedersachsen in weite Ferne rücken lassen.
ratiopharm ulm reist am Mittwoch zum Spitzenduell nach Russland gegen das in der Gruppe G wie die der deutsche Vizemeister noch ungeschlagene Spartak St. Petersburg. Diese Partie wird als kostenfreier Livestream auf www.Beko-BBL.tv übertragen. Schon am Dienstag treten die s.Oliver Baskets (1:1) in der Gruppe D beim noch ungeschlagenen Tabellenführer Valencia Basket an. Der TV-Sender Eurosport2, offízieller TV-Partner des Eurocups, überträgt diese Partie ab 20:30 Uhr. In der EuroChallenge geht die Hinrunde in dieser Woche für die beiden noch ungeschlagenen deutschen Vertreter mit vermeintlich leichten Heimspielen gegen die noch sieglosen Schlusslichter der jeweiligen Gruppen zu Ende: Bonn empfängt am Dienstag den georgischen Meister Armia Tiflis, Oldenburg am Mittwoch FLM Körmend (Ungarn).

Dienstag, 20:30 Uhr: Valencia Basket (ESP) – s.Oliver Baskets


Valencia, das im Eurocup mit dem erklärten Ziel antritt, sich über einen Cupgewinn für die Euroleague zu qualifizieren (was in der letzten Saison mit einer Niederlage im Finale knapp misslang), hat im bisherigen Saisonverlauf seine Pflichtaufgaben gegen Banvit (88:78) und in Mariupol (76:70) nicht unbedingt glanzvoll, aber letztlich siegreich absolviert und kann jetzt mit zwei Siegen über die s.Oliver Baskets (das Rückspiel findet bereits in der nächsten Woche in Deutschland statt) schon den Einzug in die Last16-Zwischenrunde perfekt machen. Obwohl mit dem Brasilianer Vitor Faverani der Starting Center derzeit verletzt fehlt, kann Trainer Velimir Perasovic auf einen imposant besetzten Frontcourt zählen, der auch beim Sieg in Mariupol mit 45 Punkten und 18 Rebounds den Unterschied ausmachte:


Spielmacher Rodrigo San Miguel, der wegen einer Erkrankung in Mariupol aussetzte, durch den NBA-erfahrenen Chris Quinn aber gut ersetzt wurde, feierte am Wochenende in der spanischen Liga mit 13 Punkten, acht Rebounds und drei Assists ein schnelles Comeback und führte Valencia zusammen mit Quinn (zehn Punkte) und zu einem 73:69-Auswärtssieg auf der Ferieninsel Tenerifa beim Aufsteiger Canarias. Shooting Guard Rafa Martinez unterstrich mit 17 Punkten (4/9 Dreier), dass auch mit Valencias Backcourt nicht gut Kirschen essen ist. Mit 6:2 Siegen rangiert Valencia, wo untere anderem der ehemalige Kölner Marko Keselj spielt, jetzt in der Liga Endesa auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem noch ungeschlagenen Real Madrid. Am Wochenende (also zwischen den beiden Spielen gegen Würzburg) fiebert in Valencia dem großen Spiel gegen den FC Barcelona entgegen.

Valencia Basket im Stenogramm
Guards: Rodrigo San Miguel (278, 186, ESP), Rafa Martinez (30, 190, ESP), Chris Quinn (29, 188, USA), Stefan Markovic (24, 191, SRB), Pau Ribas (25, 196, ESP).
Forwards: Florent Pietrus (31, 202, FRA), Justin Doellman (27, 206, USA), Marko Keselj (24, 208, SRB), Tomas Kelati (30, 195, USA, verletzt).
Center: Bojan Dubljevic (21, 205, MNE), Serhij Lishchuk (30, 210, UKR), Vitor Faverani (24, 209, BRA, verletzt).
Headcoach: Velimir Perasovic (47, CRO, zweite Saison in Valencia)

Mittwoch, 16:00 Uhr: Spartak St. Petersburg (RUS) – ratiopharm ulm


Diese Partie der Ulmer stellt insofern ein Novum dar, als das erstmals ein Spiel live und kostenfrei bei Beko BBL.tv übertragen wird. Spartak St. Petersburg, das beim letztjährigen Eurocup-Final4 im Halbfinale am späteren Cupsieger Chimki Moskau scheiterte, löste seine bisherigen Aufgaben im Eurocup 2012/13 bei Cibona Zagreb (64:56) und gegen Cholet (69:60) weniger mit virtuoser Offensive denn mit knallharter Verteidigung – ganz so wie man es von einem Team erwartet, das der ehemalige Defensivkünstler Juri Zdovc trainiert. Gegen die Franzosen waren dabei vor einer Woche einmal US-Spielmacher Patrick Beverley (21 Punkte, 4/5 Dreier) und Center Lukas Mavrokefalidis (elf Punkte, fünf Rebounds und fünf Assists) die auffälligsten Akteure im Team.


Vor allem der griechische Center ist derzeit bei Spartak gefordert, denn mit Vladimir Dragicevic und Anatoli Kashirov (ehemals Tübingen und MBC) müssen der zweite und dritte Center aktuell verletzt zuschauen. Wie sehr dieses Handicap den St. Petersburgern zusetzt, konnte man am Freitag sehen, als Spartak in eigener Halle mit 61:63 gegen Samara seine erste Niederlage in der United League bezog, wo Spartak sich jetzt mit 5:1 Siegen die Tabellenspitze mit ZSKA Moskau teilen muss, Dass das Lowscore-Game sogar in eine Verlängerung ging, lässt erahnen, was für eine verbissene Verteidigungsschlacht die rund 1000 Zuschauer in St. Petersburg zu sehen bekamen. Neben Mavrokefalidis (zwölf Punkte) trafen nur der frühere Oldenburger Josh Carter (2009/10) und der ehemalige Braunschweiger Zack Wright (2007/08 in der ProB!) mit jeweils elf Zählern zweistellig.

Spartak St. Petersburg im Stenogramm
Guards: Patrick Beverley (24, 185, USA), Janis Strelnieks (23, 191, LAT), Zack Wright (27, 188, USA), Vasili Zavoruev (25, 196, RUS)
Forwards: Josh Carter (26, 200, USA), Nikita Kurbanov (26, 202, RUS), Artem Yakovenko (24, 205, RUS), Fedor Dmitriev (28, 205, RUS)
Center: Lukas Mavrokefalidis (28, 208, GRE), Vladimri Dragicevic (26, 205, SRB, verletzt), Anatoli Kashirov (25, 215, RUS, verletzt).
Headcoach: Juri Zdovc (46, SLO, zweite Saison in St. Petersburg

Mittwoch, 19:30 Uhr: Artland Dragons – MSB Le Mans (FRA)


In der Euroleague-Qualifikation erst im Finale am italienischen Gastgeber Cantu gescheitert, bleibt Le Mans Sarthe Basket (MSB) trotz seiner überraschenden Auftaktniederlage gegen Ljubertsy (71:76) der Favorit auf den Gewinn der Gruppe C und unterstrich diese Einschätzung in der letzten Woche mit einem 89:80-Auswärtssieg bei VEF Riga. Angeführt vom genialen wie abgezockten US-Spielmacher Khalid El-Amin (13 Punkte, 3/6 Dreier und drei Assists) drückte dabei vor allem der brasilianische Center J. P. Batista dem Spiel seinen Stempel auf.

Ungeachtet solcher seltenen Offensiv-Feuerwerke ist jedoch eine bärenstarke Verteidigung das Erfolgsgeheimnis des aktuellen Tabellenführers der französischen Liga (6:1 Siege), der mit seinen untersetzten Innenspielern Victor Cuthbert und Dounia Issa zuweilen sehr unberechenbar agiert. Bei allen seinen Siegen in der französischen Liga ließ Le Mans nie mehr als 65 gegnerische Punkte zu. Auch der 67:61 am Wochenende in Dijon folgte exakt diesem Muster. 14 Punkte durch den explosiven Power Forward Victor Cuthbert (2/2 Dreier) und zehn durch Center Batista (acht Rebounds und drei Assists) genügten, weil bei den Gastgebern keinem Akteur mehr als elf Zähler gelangen.


Le Mans Sarthe Basket im Stenogramm
Guards: Khalid El-Amin (33, 178, USA), Henri Kahudi (21, 194, FRA), Cameron Long (24, 193, USA), Thomas Ceci (20, 197, FRA)
Forwards: Pape Sy (24, 200. FRA), Charles Kahudi (26, 196, FRA), Cuthbert Victor (29, 197, USA),
Center: Joao Paulo Batista (31, 206, BRA, Dounia Issa (31, 198), Alain Koffi (29, 205, FRA).
Headcoach: J. D. Jackson (43, CAN/FRA, fünfte Saison in Le Mans).

EuroChallenge: Bonn und Oldenburg empfangen sieglose Schlusslichter


Die EWE Baskets Oldenburg empfangen in der EuroChallenge am Mittwoch (19:30 Uhr) in der Gruppe F den schwächeren ihrer beiden ungarischen Gruppengegner. FLM Körmend rangiert in der ungarischen Liga mit 3:5 Siegen nur auf dem vorletzten elften Platz und war in der EuroChallenge in der Vorwoche im Heimspiel Szolnoki Olaj deutlicher unterlegen als es dem Ergebnis nach aussieht. Körmends Topscorer sind US-Center Matt Shaw (21,5 Punkte/Spiel) und der ehemalige Bonner Zvonko Buljan (17,5). Zu beachten ist auch der erst zehn Tagen verpflichtete US-Guard David Simpson, der mit 17 Punkten gegen Szolnok aus dem Stand mehr überzeugte als sein Vorgänger Adam Brown.

Die Telekom Baskets Bonn empfangen am Dienstag (19:30 Uhr) in der Gruppe H Armia Tiflis, in dessen erster Fünf mit dem früheren Weißenfelser und Gießener Georgi Gamqrelidze dem ehemaligen Kölner Marcus Faison und dem Ex-Ludwigsburger LaMayne Wilson drei alte Bekannte aus früheren Bundesligaspielzeiten stehen. Wilson stand im August vor einer Vertragsunterzeichnung in Quakenbrück, fiel dort aber durch den Medizincheck und spielt deshalb jetzt mit im Schnitt 17,5 Punkten für den georgischen Meister, der in US-Guard Curtis Millage (22,0 Punkte pro Spiel) seinen Topscorer hat.

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