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Europapokal: Artland gegen E. J. Rowland und Ulms „Rising Star“ Daniel Theis besucht Marcus Goree

Europapokal: Artland gegen E. J. Rowland und Ulms „Rising Star“ Daniel Theis besucht Marcus Goree

Während die Euroleague-Vorrunde bereits auf die Halbzeit zusteuert, beginnt in dieser Woche die Saison in den beiden anderen europäischen Wettbewerben. Neben Vizemeister ratiopharm ulm, dessen Nachwuchscenter Daniel Theis vom Eurocup als einer von zehn möglichen „Rising Stars“ nominiert wurde, treten die Artland Dragons und die s.Oliver Baskets im zweithöchsten Wettbewerb an. Die EWE Baskets Oldenburg und die Telekom Baskets Bonn treten in der EuroChallenge an.

Gleich am ersten Spieltag gibt es ein Wiedersehen mit zahlreichen ehemaligen Bundesliga-Spielern. So empfangen die s.Oliver Baskets am Dienstag (6. November, 19:30 Uhr) den ukrainischen Vizemeister Azovmash Mariupol, der neben den beiden Ex-Berlinern Miroslav Raduljica und Tadija Dragicevic auch den letztjährigen Bonner Simonas Serapinas im Aufgebot hat. Vizemeister ratiopharm ulm startet am Mittwoch (7. November, 20 Uhr) auswärts im französischen Cholet in seine erste Eurocup-Saison. Der Vierte der letztjährigen französischen Playoffs hat mit Marcus Goree und Travon Bryant zwei ehemalige Frankfurter im Aufgebot und zählt im Spielaufbau auf den letztjährigen Bremerhavener Terrell Everett.

Die Artland Dragons feiern am Mittwoch (19:30 Uhr) gegen den lettischen Meister VEF Riga in der Artland Arena sogar das Wiedersehen mit einem ehemaligen Drachen, dem US-Guard E. J. Rowland, der mit den Dragons 2008 die „Last16“ im Eurocup (hieß damals noch ULEB Cup) erreichte. An seiner Seite hat Rowland, der später für Bonn spielte und mittlerweile in einer Nebenbeschäftigung auch bulgarischer Nationalspieler ist, mit dem letztjährigen Ludwigsburger Donatas Zavackas und dem früheren Bonner Kristaps Janicenoks zwei weitere Spieler, die wir bestens aus ihrer Zeit in der Beko BBL kennen.

Dienstag, 19:30 Uhr: Würzburg – Azovmash Mariupol (UKR)


Die s.Oliver Baskets bekommen gleich im ersten Spieltag einen Eindruck davon, welch hochkarätige Namen sich im zweithöchsten europäischen Wettbewerb tummeln. Neben den oben erwähnten ehemaligen Bundesliga-Akteuren hat Azovmash Mariupol auch noch den europaligaerfahrenen Lynn Greer und den von den Cleveland Cavaliers nach Europa gekommenen Shooter Manny Harris im Aufgebot, was die Ukrainer zu einem Favoriten auf einen der ersten beiden Plätze in der Gruppe D des Eurocups macht.

Aber Mariupol tanzt in dieser Saison auf gleich drei Hochzeiten (Eurocup, United League und nationale Liga), was Azovmash voraussichtlich mehr als achtzig Saisonspiele beschert. Wie sehr das an den Kräften zehrt, konnte man am Freitag beim Spitzenspiel der ukrainischen Liga in Kiev sehen. Azovmash (im folgenden Video in den blauen Trikots) war im fünften Spiel innerhalb von zehn Tagen am Ende immer einen Schritt langsamer, verlor 70:90 (Greer 16 und Raduljica 15 Punkte) und steht jetzt in der United League bei 1:3 und in der Ukraine bei 8:4 Siegen.


Azovmash Mariupol im Stenogramm
Guards: Lynn Greer (33, 186, USA), Manny Harris (23, 196, USA), Dmytro Zabirchenko (28, 192, UKR).
Forwards: Nemanja Gordic (24, 195, BIH), Ivan Paunic (25, 194, SRB), Simonas Serapinas (30, 197, LTU), Olexandr Kolchenko (24, 196, UKR).
Center: Tadija Dragicevic (26, 205, SRB), Miroslav Raduljica (24, 213, SRB), Oleksij Pecherov (27, 212, UKR), Igor Zajtsev (23, 210, UKR).
Headcoach: Aleksandar Kesar (40, SRB, erste Saison in Mariupol).

Alle sechs Eurocup-Gruppenspiele der s.Oliver Baskets werden übrigens live und in voller Länge auf TV touring zu sehen sein. „Eine der Auflagen im EuroCup ist es, die Heimspiele komplett für Fernsehübertragungen zu produzieren. Da lag es auf der Hand, die Spiele auch live zu zeigen. Unser Dank geht an die Mediengruppe Main-Post und an TV touring, ohne die wir das nicht hätten bewerkstelligen können“, so Jochen Bähr. „Daran hätte vor wenigen Tagen noch niemand denken können. Wir freuen uns sehr, die s.Oliver Baskets live zeigen zu können“, sagt TV touring-Geschäftsführer Norbert Hufgard. Die Übertragung der EuroCup-Premiere gegen Mariupol beginnt am Dienstag bereits um 19 Uhr mit einer Expertenrunde im TV touring-Studio. Um 19.30 Uhr meldet sich dann Fabian Frühwirth von der Sportredaktion der Main-Post zusammen mit Co-Kommentator Burkhard Steinbach live aus der s.Oliver-Arena. „Dass wir es gemeinsam schaffen, nicht nur die drei EuroCup-Partien daheim, sondern auch die Auswärtsspiele in der Ukraine, der Türkei und Spanien live zu übertragen, ist vor allem für die Baskets-Fans eine tolle Sache. Für uns ist das ein absolut spannendes Projekt“, so Main-Post-Chefredakteur Michael Reinhard. Zu sehen ist das Spiel s.Oliver Baskets gegen BT Azovmash Mariupol im Kabel auf Lokalkanal 9 und über Satellit auf „Franken-Sat“, das in ganz Nordbayern zu empfangen ist.

Mittwoch, 19:30 Uhr: Quakenbrück – VEF Riga (LAT)


Auch der lettische Meister VEF Riga tritt in dieser Saison neben dem Eurocup in United League und nationaler Liga an, wo die Konkurrenz aber nicht so groß ist, so dass Trainer Ramunas Butautas dort nach Belieben seine Stars schonen kann (5:0 Siege). Größer ist die Konkurrenz in der mit vier Europaligisten und acht Eurocup-Teilnehmern besetzten United League.

Aber auch hier macht VEF Riga im bisherigen Saisonverlauf mit 2:2 Siegen eine solide Figur - nicht zuletzt dank seines überragenden Spielmachers E. J. Rowland, der mit im Schnitt 21,8 Punkten Topscorer, mit 5,8 Assists der drittbeste Passgeber und zudem der fünftbeste Rebounder (7,3) der United League ist. Bei der Generalprobe für sein Gastspiel in Quakenbrück konnte Rowland (im folgenden Video Nr. 4 im schwarzen Trikot) am Freitag beim 84:59 über Jekabpils in der lettischen Liga seine Kräfte mit nur sechs Zählern schonen.


VEF Riga im Stenogramm
Guards: E. J. Rowland (29, 188, USA/BUL), Dairis Bertans (23, 192, LAT), Arturs Strelnieks (27, 196, LAT), Luke Loucks (22, 196, USA).
Forwards: Kristaps Janicenoks (29, 196, LAT), Will Daniels (26, 203, USA), Gatis Jahovics (28, 200, LAT).
Center: Donatas Zavackas (32, 203, LTU), Lauris Blaus (22, 206, LAT), Antanas Kavaliauskas (28, 209, LTU), Kaspars Berzins (27, 211, LAT, verletzt?)
Headcoach: Ramunas Butautas (48, LTU, zweite Saison in Riga).

Mittwoch, 20:00 Uhr: Cholet (FRA) – ratiopharm ulm


ratiopharm ulm startet auswärts in seine erste Eurocup-Saison und trifft dabei im französischen Cholet auf den vermeintlich leichtesten Gegner in der Gruppe G. Für die Franzosen beginnt nach dem Abschied von Trainer Erman Kunter, der gleich auch noch Cholets beste Spieler zu Besiktas Istanbul mitgenommen hat, eine neue Zeitrechnung. Ohnehin nicht sonderlich tief besetzt, behinderten Verletzungen von US-Guard A. J. Slaughter und US-Forward Edward Ubiles den Start in die französische Liga (bisher 3:2 Siege).

Slaughter ist inzwischen wieder zurück, aber dafür fällt gegen Ulm mit Luc-Arthur Vebobe ein wichtiger Innenspieler aus, so dass Cholet innen noch mehr auf die Routine von Marcus Goree angewiesen ist. Der 35-Jährige wird am Mittwoch als Cholets Topscorer (13,0) und bester Rebounder (5,8) dem 15 Jahre jüngeren ehemaligen Teamkollegen (in Braunschweig), Daniel Theis, gegenübertreten. Am Samstag beim 86:71 über das Liga-Schlusslicht Poitiers (Cholet im folgenden Video in den weißen Trikots) erhielt Goree aber auch große Unterstützung durch Terrell Everett (20) und den wie Theis als „Rising Star“-Kandidat nominierten jungen Rudy Gobert (17).


Cholet Basket im Stenogramm
Guards: Carl Ona Embo (23, 185, FRA), Terrell Everett (28, 193, USA), A. J. Slaughter (25, 191, USA).
Forwards: Rudy Jomby (24, 196, FRA), Karim Souchou (33, 198, FRA).
Center: Marcus Goree (35, 201, USA), Rudy Gobert (20, 213, FRA), Travon Bryant (29, 206, USA), Luc-Arthur Vebobe (32, 203, FRA, verletzt).
Headcoach: Jean-Manuel Sousa (48, POR, erste Saison in Cholet).

EuroChallenge: Sehovic zurück in Oldenburg, Bonn nach Belgien



In Oldenburg gibt es am Dienstag (20 Uhr) ein Wiedersehen mit Sead Sehovic, der in der Adria-Liga gegen Split (75:67) und Roter Stern Belgrad (74:103) zuletzt zweimal der Topscorer von Szolnoki Olaj war. Mit dem letztjährigen Oldenburger, dem Ex-Bonner Balasz Simon, dem Ex-Gießener Ernest Kalve und dem Ex-Trierer Brandon Gay sowie dem ungarischen Nationalcenter Marton Bader dürfte Szolnok der schärfste Oldenburger Rivale in der Gruppe F sein. Die voraussichtliche erste Fünf der Ungarn: Simon Balasz (32, 187, HUN), Akos Horvath (31, 193, HUN), Sead Sehovic (3, 196, MNE), Ernests Klave (25, 200, LAT), Marton Bader (32, 212, HUN). Coach: Peter Por (HUN).

Die Telekom Baskets Bonn starten am Dienstag (20:30 Uhr) in Antwerpen, das in Belgien mit 2:3 Siegen nur schwer in Tritt gekommen ist. Vor allem der noch bis Mitte November ausfallende frühere Paderborner Spielmacher Tim Black fehlt an allen Ecken und Enden. Am Wochenende gab es trotz der Genesung von US-Power Forward Greg Thondique eine klare 61:74-Heimniederlage gegen Oostende. Die aktuelle erste Fünf der Belgier: Roel Moors (34, 190, BEL), Bryan Hopkins (29, 182, USA), Ralph Biggs (36, 199, US/BEL), Maxime DeZeeuw (25, 205, BEL), Jason Love (25, 206, USA). Trainer: Eddy Casteels (BEL).

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