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Europapokal: Oldenburg und Berlin mit Siegen, Bonn und Quakenbrück verlieren

Europapokal: Oldenburg und Berlin mit Siegen, Bonn und Quakenbrück verlieren

In der EuroChallenge haben alle drei deutschen Vertreter weiter Chancen aufs Viertelfinale, der Heimsieg von ALBA BERLIN gegen Treviso beschert zumindest den eigenen Fans einen versöhnlichen Abschied aus dem internationalen Wettbewerb.
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Triumph Lyubertsy Moskau – Artland Dragons 87:70


Die Artland Dragons haben ersatzgeschwächt die erste Niederlage in der Gruppe L der EuroChallenge hinnehmen müssen. Bei Triumph Lyubertsy Moskau verlor die bereits fürs Viertelfinale qualifizierte Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch 70:87 (30:43). Die dezimierten Quakenbrücker Basketballer hielten im ersten Viertel gut mit dem Favoriten mit, gerieten dann aber in einen hohen Rückstand. Anfang des letzten Abschnitts kämpften sich die „Drachen“, die auf ihren Spielmacher David Holston (Schmerzen im Fuß) und Kapitän Darren Fenn (Magen-Darm-Virus) verzichten mussten und zudem noch Bryan Bailey verloren, der in den Anfangsminuten mit dem Verdacht auf eine Leistenzerrung ausgewechselt werden musste, noch einmal bis auf drei Punkte heran, hatten dann aber nichts mehr entgegenzusetzen.
Da Quakenbrück aber in der Gruppe weiter zwei Siege Vorsprung hat, steht der Klub bereits vor dem letzten Heimspiel gegen Izmir als Gruppensieger fest und hat somit im Viertelfinale (Best-of-three) auf jeden Fall Heimrecht. Bei den Gästen erzielten Anthony Hilliard und Nathan Peavy die meisten Zähler (je 15). Für die Russen punktete Sergey Karasev am häufigsten, der seine 24 Zähler durch sechs Dreier und sechs Freiwürfe erzielte.

Stefan Koch zum Spiel:
„Es war für uns sehr schwierig hier ohne David Holston und Darren Fenn zu spielen und dann auch noch Bryan Bailey zu verlieren. Darum muss man das Spiel in die richtige Perspektive rücken. Wir haben mit Ausnahme des zweiten Viertels, wo wir größere Probleme hatten, ganz vernünftig gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir Charakter gezeigt, hatten gleich zu Beginn einen kleinen Lauf und waren auch im letzten Viertel noch einmal auf Tuchfühlung. In meiner letzten Auszeit kurz vor Schluss habe ich den Jungs dann aber gesagt, dass wir für die minimale Chance, die wir da noch hatten, das Spiel zu gewinnen, nicht mehr unsere Energie vergeuden sollten. In Bestbesetzung hätten wir hier eine gute Chance gehabt zu gewinnen, aber in dieser Konstellation müssen wir damit leben, was passiert ist. Ich bin natürlich nicht zufrieden, kann aber auch keinem der Jungs einen Vorwurf machen.“

EWE Baskets Oldenburg - Chorale Roanne 82:80


Auch wenn es kein hochklassiges Spiel war, so wurde es zumindest am Ende richtig spannend: Neun Sekunden vor dem Ende netzte Kenny Hasbrouck nach klugem Pass von Bobby Brown den Dreier zum 82:80 gegen Chorale Roanne ein und sicherte den EWE Baskets Oldenburg damit die Chance aufs Erreichen des Viertelfinales in der EuroChallenge. Point Guard Brown war mit 23 Punkten bester Werfer einer Partie, bei der in der letzten Minute drei Mal die Führung wechselte. Außerdem punkteten Hasbrouck (zwölf Punkte), Rickey Paulding (17) und Ronnie Burrell (16) zweistellig.
Den direkten Vergleich haben die Donnervögel zwar nicht gewonnen, da das Hinspiel mit 80:86 verloren wurde, aber dennoch können sie nun mit einem Sieg kommende Woche beim Gruppenletzten ZZ Leiden das Weiterkommen aus eigener Kraft schaffen.

Predrag Krunic zum Spiel:
„In der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften sehr nervös, man hat ihnen den Druck angemerkt. Wir haben aber bewiesen, dass wir 40 Minuten lang gut verteidigen können und haben uns den Sieg in den letzten Minuten erkämpft. Mein Dank geht an unser Publikum, das uns hervorragend unterstützt hat und einen großen Anteil am Erfolg hatte.“

Elan Chalon – Telekom Baskets Bonn 88:66


Die Telekom Baskets Bonn haben in der EuroChallenge eine herbe Pleite einstecken müssen. Bei der französischen Mannschaft von Elan Chalon unterlagen die Rheinländer deutlich mit 66:88. Mit 9:27 nach dem ersten Viertel unterlief den Baskets in Chalon ein echter Fehlstart. Die Hausherren, die als frisch gekürter französischer Pokalsieger und Tabellenführer der ersten Liga antraten, blieben dagegen in der Anfangsphase nahezu ohne Fehlwurf. Ein Grund für die offensiv starke erste Halbzeit der Franzosen war ihre Quote aus der Distanz. Chalon versenkte bis zur Pause sieben der 13 Dreierversuche (53,8 Prozent) und insgesamt zwölf von 25 (48 Prozent). Bei den Baskets war Tony Gaffney mit zehn Punkten der einzige Baskets-Akteur, der zweistellig punkten konnte.
Trotz der Niederlage kann Bonn das Viertelfinale immer noch aus eigener Kraft erreichen. Dazu bedarf es allerdings eines Sieges im letzten Gruppenspiel, welches das Team von Headcoach Michael Koch kommende Woche (Dienstag, 28.2.) beim ungarischen Meister Szolnoki Olaj bestreitet. Bei einem gleichzeitigen Sieg Chalons in Aalst (Belgien) würde sogar eine Niederlage mit 13 Punkten das Weiterkommen sichern.

ALBA BERLIN vs. Benetton Treviso 83:74


Die Albatrosse haben im Eurocup das bedeutungslose Spiel gegen Benetton Treviso mit 83:74 gewonnen. Nach den Niederlagen in den ersten vier Spielen der Zwischenrunde ist ein Weiterkommen aber dennoch nicht mehr möglich für den Deutschen Vizemeister. Dank eines 36:18 im vierten Viertel konnte die Truppe von Headcoach Gordon Herbert im letzten internationalen Heimspiel dieser Saison den gut 6000 Zuschauern aber zumindest einen versöhnlichen Abschluss bieten. Beste Akteure für Berlin waren DaShaun Wood (22 Punkte, sechs Rebounds und neun Assists) und Kyle Weaver (13 Punkte, drei Rebounds und vier Assists).

Gordon Herbert zum Spiel:
"Wir haben das Spiel gut angefangen und gut beendet, zwischendurch hatten wir aber ein paar Probleme - im zweiten Viertel nur ein bisschen, im dritten offensichtlich schon mehr. Ich bin stolz, dass wir uns zurück gekämpft haben. Für meine Mannschaft geht es um nichts mehr in diesem Wettbewerb, weswegen meine Spieler nach dem dritten Viertel hätten aufstecken können. Aber sie zeigten viel Herz, Stolz und Respekt für ihren Job."
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