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Für den Pokal qualifiziert: 77:62-Sieg über den BBC Bayreuth

Für den Pokal qualifiziert: 77:62-Sieg über den BBC Bayreuth

Die Basketballer der New Yorker Phantoms haben den Einzug in die Pokalrunde perfekt gemacht. Das letzte Spiel der Hinrunde gewannen die Korbjäger von der Oker in der Volkswagen Halle gegen den aufstrebenden BBC Bayreuth souverän mit 77:62 (36:27). Immanuel McElroy & Co. bleiben damit auch im zweiten Spiel des Jahres 2012 ungeschlagen. Ohne den wegen eines Fingerbruchs für längere Zeit ausfallenden Rich Melzer lieferten die Phantoms-Korbjäger eine Klasseleistung ab (Kyle Visser 15, Stephen Dennis 14).
Vor 3715 begeisterten Zuschauern sorgte die Gästemannschaft in der Anfangsphase für großen Druck in der Verteidigung und erwischte durch die ersten vier Punkte des Ex-Quakenbrücker Ekenechukwu Ibekwe den besseren Start. Auf Braunschweiger Seite leitete der für Melzer unter den Korb gerückte, in der Verteidigung starke Branko Jorovic die Aufholjagd ein: 7:7 hieß es nach vier Minuten. Beide Teams haderten jedoch zu Beginn mit ihren schlechten Wurfquoten. Routinier McElroy eroberte die Führung, LaMarr Greer legte nach einer tollen Kombination per Dreier nach (12:7/8.).

Mit einer 17:9-Führung ging es ins zweite Viertel. Der wiedererstarkte Stephen Dennis und Center Kyle Visser ließen die Braunschweiger durch einen Fastbreak nach dem anderen in der 13. Minute bis auf 28:11 (23.) davonziehen. Bayreuth war zwischenzeitlich völlig von der Rolle, die Hausherren hielten das Tempo weiter hoch – und scorten. Vor der Pause fingen sich die Wagnerstädter und kamen näher, dennoch: mit einem beruhigenden 36:27 ging es in die Kabine.

Die Heimmannschaft hielt auch nach dem Seitenwechsel den Gegner auf Distanz. Vor allem der nachverpflichtete Michael Umeh sprühte nur so vor Spielwitz, hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Weißgekleideten auf 48:33 (24.) enteilten.

Was zu erwarten war: Bayreuth kam durch einen 8:0-Lauf (zwei Dreier in Folge von Youngster Simon Schmitz) bis auf sieben Zähler heran. Die Niedersachsen ließen sich jedoch nicht beirren, kamen ihrerseits zu gut herausgespieltem Zählbaren – mit 59:51 ging es in den Schlussabschnitt.

Neun Zähler in Serie markierten die Löwenstädter mit Wiederbeginn – und konnten schon von der Pokalrunde träumen 68:51 (33.). Sehr souverän gestaltete das Machowski-Team auch die Schlussphase. 3:28 Minuten vor dem Ende machte Dennis das 73:53 (die höchste Führung) – die Vorentscheidung. Greer und seine Farben ließen die Zeit herunterlaufen, erzielten die einfachen Punkte – die Fans feierten ihr Team ausgiebig.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Die Mannschaft war erleichtert über den Sieg. Gerade nach den letzten Spielen hatten wir Respekt vor Bayreuth, da sie gezeigt haben, dass sie mit jedem Team in der Liga mithalten können. Wir haben gut zusammengespielt und auch die starken Schützen der Bayreuther unter Kontrolle gehalten. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Spiel heute. Es war wichtig für uns, dass wir uns selbst für den Pokal sicher qualifizieren konnten.

Marco van den Berg: Es war ein verdienter Sieg für Braunschweig. Sie haben besser gespielt. Mit unserer Leistung bin ich nicht zufrieden. Während wir zuhause sehr gut und aggressiv spielen, sind wir auswärts fast schon schüchtern, verteidigen nicht gut genug und haben zu viele Ballverluste. Auch die geringe Anzahl an Freiwürfen zeigt, dass wir die tiefe Verteidigung von Braunschweig nicht wirklich attackiert haben.

New Yorker Phantoms: Umeh 11, Kulawick 5, Mittmann 2, Visser 15 (5 Assists), Jorovic 4 (4 Ballgewinne), Schneiders 2, Greer 12, Dennis 14 (7 von 9 Zweier), Schröder 2, McElroy 10

BBC Bayreuth: Wyrick 5 (8 Rebounds), Schmidt, Smith 6, Gibson 6, Shtein 2, Schmitz 9 (3 Dreier), Hunter 4, Stokes 9, Ibekwe 14 (6 von 7 Zweier) , Jeanty 7
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