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Geht Ulm aus dem „Giganten-Gipfel“ zwischen Bamberg und Berlin als „lachender Zweiter“ hervor?

Geht Ulm aus dem „Giganten-Gipfel“ zwischen Bamberg und Berlin als „lachender Zweiter“ hervor?

Auch der vorletzte Spieltag der Beko BBL wird im Kampf um die letzten beiden noch freien Playoff-Plätze sowie in der Abstiegsfrage vermutlich noch keine endgültige Entscheidung bringen.
Umso mehr rückt das am Sonntag (22. April) ab 14.30 Uhr von SPORT1 live übertragene Spitzenspiel zwischen den Brose Baskets und ALBA BERLIN in den Blickpunkt. Im Duell der beiden alten Rivalen wird eine Vorentscheidung im Kampf um Platz zwei fallen, den die Berliner derzeit noch vor dem punktgleichen, aber im direkten Vergleich unterlegenen ratiopharm ulm innehaben. Bei einer Berliner Niederlage in Bamberg können die Ulmer, die am Samstag in eigener Halle gegen Trier vor einer vergleichsweise leichten Aufgabe stehen, ALBA wieder vom zweiten Platz verdrängen.

Sonntag, 14.35 Uhr (live auf SPORT1):
Brose Baskets (1) – ALBA BERLIN (2)
Das Duell des Ersten gegen den Zweiten überstrahlt alle anderen Paarungen des 32. Spieltags. Die 67. Auflage des Bundesliga-Klassikers (ALBA führt die ewige Bilanz – ohne Pokalspiele – mit 44:22 Siegen an) war im vergangenen Jahr das Finale, und Bambergs Geschäftsführer Wolfgang Heyder würde es überhaupt nicht überraschen, wenn das Finale auch in diesem Jahr Bamberg gegen ALBA heißt: „ALBA hat am Anfang der Saison einige Spiele verloren, spielt jetzt aber mit uns absolut auf Augenhöhe.“ Tatsächlich kommen die Berliner in der Rückrunde auf die gleiche Bilanz wie Bamberg (13-2). Das Hinspiel gewann ALBA am 20. November in Berlin 87:81.



Am Sonntag wird jedoch in der Stechert Arena gespielt – und die haben die Brose Baskets in den vergangenen zwei Jahren zu einer Festung ausgebaut. 46 Heimsiege in Folge (Meisterschaft, Pokal, Beko BBL Champions Cup) stehen seit dem 6. Juni 2010 mittlerweile zu Buche. Damals waren es die DEUTSCHE BANK SKYLINERS, die das erste Finalspiel in Bamberg 65:63 gewonnen hatten. Trainer der Frankfurter war damals Gordon Herbert, der den Kreis natürlich mit einem ALBA-Sieg nur zu gerne schließen würde. Gleichwohl ist er sich darüber im Klaren, dass sein Team dafür am oberen Limit agieren muss: „Bamberg setzt mit seinem über Jahre mit großer Konstanz gewachsenen Team den Maßstab in der Beko BBL. Sie sind das Team, das es zu schlagen gilt.“

Samstag, 16.00 Uhr:
BG Göttingen (18) – Phoenix Hagen (17)
Phoenix Hagen hat von allen Abstiegskandidaten weiterhin das leichteste Restprogramm. „Wir glauben weiter an uns“, gibt sich Hagens Trainer Ingo Freyer selbstbewusst. Aber auch ein Sieg bei den bereits als Absteiger feststehenden Göttingern, die in den vergangenen Heimspielen Gießen (78:65) bezwangen und sich Bremerhaven nur knapp (80:82) geschlagen geben mussten, ist alles andere als selbstverständlich. Hunderte Hagener Fans werden ihr Team in die Universitätsstadt begleiten. Feiern wird man aber auch im Falle eines Sieges noch nicht können, denn das wäre nur der erste Schritt zum Klassenerhalt, dem am letzten Spieltag ein Sieg gegen Gießen und/oder Niederlagen anderer Konkurrenten folgen muss. Verlieren die Freier-Schützlinge indes in Göttingen, wird der letzte Spieltag endgültig zu einer Nervenprobe.

Samstag, 19.30 Uhr:
EnBW Ludwigsburg (16) – s.Oliver Baskets (5)
Eine Halbzeit lang sahen die Ludwigsburger in Bremerhaven wie die sicheren Sieger aus. Doch mit der Bremerhavener Pressverteidigung, die in der zweiten Hälfte für die Wende sorgte, kamen die Ludwigsburger nicht zurecht – und verloren die Partie noch. „Wenn wir mit einem solchen Druck des Gegners nicht umgehen können, haben wir keine Chance zu gewinnen“, resümierte EnBW-Trainer Steven Key enttäuscht und hatte dabei sicher auch schon das Spiel gegen die s.Oliver Baskets im Blick. Denn gerade die Würzburger beherrschen eine solch druckvolle Verteidigungsform besonders gut. Zwar haben die Ludwigsburger im Kampf um den Klassenerhalt mit den gewonnenen direkten Vergleichen gegen Trier und Gießen noch zwei Asse im Ärmel. Jedoch werden die wohl nur dann stechen, wenn die Schwaben wenigstens noch ein Spiel gewinnen.

Samstag, 20.00 Uhr:
ratiopharm ulm (3) – TBB Trier (14)

Nichts spricht vor dieser Partie für Trier. Die Moselstädter haben ihre letzten fünf Spiele verloren, haben am vergangenen Wochenende mit einer 52:72-Heimniederlage gegen die FRAPORT SKYLINERS den „Tiefpunkt der Saison“ (TBB-Headcoach Henrik Rödl) erlebt und könnten nach einer weiteren Niederlage in Ulm im ungünstigsten Fall (bei Siegen von Gießen, Ludwigsburg und Hagen) am Samstag auf den 17. Platz durchgereicht werden. „Ich will, dass wir mit erhobenem Kopf aus dieser Saison herausgehen. Als eine Mannschaft, die zusammenhält und bis zum Ende um jeden Ball kämpft“, appelliert Henrik Rödl an seine Spieler, es nicht auf den letzten Spieltag, wenn der Gegner BG Göttingen heißt, ankommen zu lassen.

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Samstag, 20.00 Uhr:
Eisbären Bremerhaven (10) – Artland Dragons (4)
„Wir haben erst dann keine Chance mehr, wenn rechnerisch nichts mehr möglich ist“, kommentierte Bremerhavens Trainer Douglas Spradley vor drei Wochen die nach sechs Niederlagen in Serie aufkommenden Abgesänge auf die Playoff-Chancen. Tatsächlich sind seine Eisbären nach drei Siegen in Folge noch immer im Rennen. Die Artland Dragons, die nur noch einen Sieg benötigen, um endgültig ihren vierten Platz zu sichern, sind allerdings aus einem anderen Holz geschnitzt als die zuletzt von den Eisbären bezwungenen Gegner (Bayreuth, Göttingen und Ludwigsburg).

Samstag, 20.00 Uhr:
BBC Bayreuth (13) – FC Bayern München (5)
Nach dem gefeierten Sieg im Verlängerungs-Krimi über den Meister Bamberg fordert Dirk Bauermann, auf dem Boden zu bleiben: „Wir müssen jetzt versuchen, uns von Tag zu Tag weiter zu verbessern und die letzten beiden Spiele zu gewinnen, um mit möglichst viel Rückenwind in die Playoffs zu gehen“, so der Trainer des FC Bayern München. Da der vierte Platz und damit der Heimvorteil für die Münchener nur noch theoretisch möglich ist, bietet das Gastspiel in Bayreuth eine gute Gelegenheit, das „Auswärts siegen“ weiter zu üben – gegen einen Gegner, für den es zwar um nichts mehr geht, der aber im letzten Heimspiel der Saison noch einmal alles daran setzen wird, sich mit einer guten Leistung von seinen Fans zu verabschieden.



Sonntag, 15.00 Uhr:
FRAPORT SKYLINERS (7) – WALTER Tigers Tübingen (12)
Acht Siege (u. a. gegen Bamberg, Ulm und Quakenbrück) aus den zurückliegenden zehn Spielen: Die FRAPORT SKYLINERS klopfen als das derzeit „heißeste“ Team der Liga an die Tür zu den Playoffs. „Wir haben in dieser Saison schon viel gesehen“, gibt sich Sportdirektor Kamil Novak zurückhaltend, wohl wissend, dass die Mannschaft vor fünf Wochen zuhause gegen die BG Göttingen verloren hat. Noch einen solchen Ausrutscher dürfen sich die FRAPORT SKYLINERS, die gegenüber den Mitbewerbern bei den direkten Vergleichen nicht sonderlich gut aussehen, nicht erlauben. Ein Sieg sichert umgekehrt nur dann vorzeitig das Playoff-Ticket, wenn gleichzeitig zwei der drei Verfolger (Braunschweig, Bonn und Bremerhaven) ihre Spiele verlieren.



„Englische Woche“ für Bonn und Braunschweig
Für die mit jeweils 16-15 Siegen auf den Rängen acht und neun rangierenden New Yorker Phantoms Braunschweig und Telekom Baskets Bonn geht die Punktrunde mit einer „englischen Woche“ zu Ende. Beide absolvieren am Mittwoch (25. April, 20.00 Uhr) in der Brauschweiger Volkswagenhalle ein Nachholspiel vom 24. Spieltag. Das Hinspiel gewannen die Braunschweiger in Bonn 80:76. Umso mehr gilt es für die Bonner, am kommenden Samstag (17.00 Uhr) in Gießen zu punkten. Allerdings haben auch die LTi GIESSEN 46ers im Kampf um den Klassenerhalt nichts zu verschenken. Die New Yorker Phantoms empfangen am Samstag (17.00 Uhr) mit den EWE Baskets Oldenburg einen Gegner, der nur noch eine theoretische Playoff-Chance hat. Obwohl Braunschweigs Trainer Sebastian Machowski in der kommenden Saison bei den Oldenburger „Donnervögeln“ unter Vertrag steht, wird er alles daran setzen, seien aktuellen Arbeitgeber in die Playoffs zu führen.

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