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Gelingt die Überraschung?

Gelingt die Überraschung?

Dass die Brose Baskets eine Heimmacht sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. Dass die letzte Heimniederlage innerhalb einer regulären Saison aber auf den 2. Januar 2010 datiert und damit genau zwei Jahre zurückliegt, überrascht dann doch ein wenig. Gegner der Bamberger damals: Die EWE Baskets Oldenburg. 32 Heimsiege im Beko BBL-Spielbetrieb abseits der Playoffs folgten auf das 67:78 gegen die Huntestädter. Ob es nun ausgerechnet die Oldenburger sind, die diese eindrucksvolle Serie brechen? Die Antwort gibt es an diesem Mittwoch ab 19.30 Uhr in der Stechert Arena.
Trotz des Aufwärtstrends mit drei Liga-Siegen am Stück und zwölf Erfolgen in den letzten 14 Pflichtspielen reisen die EWE Baskets als Außenseiter nach Franken. Die Brose Baskets haben sich mit ihrem doppelten Double 2010 und
2011 längst als aktuelle Nummer eins im deutschen Basketball etabliert, prominente Abgänge von Leistungsträgern Kyle Hines und Reyshawn Terry mühelos hochklassig ersetzt und mit 26:4 Punkten auch in der laufenden Saison die Tabellenführung übernommen. Am Montag gelang ein 68:66-Sieg in letzter Sekunde beim BBC Bayreuth.

Was macht die Brose Baskets unter Headcoach Chris Fleming so stark? Es dürfte in erster Linie der tiefe, exzellent besetzte Kader sein. Acht Spieler erzielen durchschnittlich mindestens acht Punkte pro Begegnung und verleihen dem Team multiple Offensivwaffen: Anthony Tucker (12,1 Punkte pro Partie), Brian Roberts (11,8), Casey Jacobsen (10,9), Anton Gavel (10,1), Julius Jenkins (10,0), Marcus Slaughter (9,9), Tibor Pleiß (8,1) und Predrag Suput (8,1). Dass ein kompletter Spieler wie Suput in dieser Liste an Rang acht geführt ist, dürfte alleine schon ein Qualitätsnachweis für den Kader sein. Zu regelmäßigen Einsätzen kommen die deutschen Akteure Philipp Neumann und Karsten Tadda, Beko BBL-Atmosphäre durften auch Daniel Schmidt und Steven Monse genießen.

In Europa schnupperten die Schützlinge des ehemaligen Artland Dragons-Trainers Fleming am Top16 der Euroleague, verpassten die zweite Runde im höchsten europäischen Clubwettbewerb trotz einiger bemerkenswerter Resultate aber letztlich knapp. So siegten die Brose Baskets daheim gegen Panathinaikos Athen und bei Unicaja Malaga. Chris Fleming trauerte vor allem den knappen Niederlagen hinterher: „Am Ende hatten wir 3:7 Siege, aber mit ein wenig mehr Glück wären sogar 7:3 denkbar gewesen.“

Die Laune der EWE Baskets dürfte am Dienstag, wenn sie sich per Flugzeug auf den Weg in den Süden machen, gut sein. Das von den vielen mitgereisten Fans gefeierte 97:89 bei den Eisbären Bremerhaven hat das Selbstvertrauen ebenso wie die Hoffnung auf einen Platz unter den ersten Sechs nach der Hinrunde weiter wachsen lassen. Und Rickey Paulding kann seinen Kollegen noch ein paar süße Erinnerungen an den 2. Januar 2010 mit auf den Weg geben.

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