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Gestatten, Max Kleber: Würzburger, groß, wurfstark … und für die NBA-Draft gemeldet

Gestatten, Max Kleber: Würzburger, groß, wurfstark … und für die NBA-Draft gemeldet

Tim Ohlbrecht, Robin Benzing, Tibor Pleiß, Elias Harris und Maik Zirbes sind die ersten Namen, die genannt werden, wenn es um deutsche Anwärter auf eine NBA-Karriere geht. Nun hat sich ein heimischer Jüngling für die Draft der stärksten Liga der Welt am 28. Juni angemeldet … aber es ist keiner der eben genannten Spieler, sondern jemand, den bis vor kurzem niemand auf dem Radar hatte.
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Klingt die folgende Geschichte bekannt? Ein junger deutscher Basketballer. Weit über zwei Meter lang. Mit gutem Distanzwurf ausgestattet. Hat bei einem Jugendturnier in den USA das Interesse der amerikanischen Talentsucher geweckt. Und kommt aus … Würzburg.

Erinnert irgendwie an einen nicht ganz unbekannten deutschen Profi, der in seiner Freizeit gerne eine deutsche Fahne durch ein Olympiastadion trägt und Insekten von der Platte putzt?

Stimmt, die Rahmendaten erinnern wirklich in fataler Weise an Dirk Nowitzki, aber was ein früher Vergleich mit dem Überstar von den Mavs anrichten kann, ist nicht erst seit Peter Fehse bekannt.

1336419806/img_kleber2.jpegDeshalb möchten wir an dieser Stelle betonen, dass Maximilian Kleber eine eigenständige Person ist, die nur zufällig aus der gleichen Stadt wie Nowitzki kommt. Nun gut, die Körpergröße des Power Forwards von 2,07 Metern, der gleiche Geburtsort und die Wurfstärke aus der Distanz werden diesen Vergleich in Kürze wohl unvermeidbar machen, aber wir möchten an dieser Stelle klarstellen, dass wir dem Jüngling der s.Oliver Baskets diese Bürde nicht aufschultern möchten.

Warum den Jungen mit den langen Armen niemand kennt? Das ist recht einfach zu beantworten: Aufgrund einiger kleinerer Verletzungen und einer Fraktur des Schienbeinkopfes (und nicht einem Kreuzbandriss, wie anfangs geschrieben) gab es für ihn in den vergangenen zwei Jahren kaum Auftritte auf der großen Bühne. Er hat laut John Patrick nie wirklich in der NBBL gespielt und auch in den Nationalmannschaften seines Jahrganges tauchte er lange nicht auf. Aber bei der Nike Global Challenge im Sommer 2011 lief er endlich mal mit der Junioren-Auswahl des DBB auf, wurde prompt ins All-Tournament-Team gewählt und einige Colleges boten ihm Stipendien an (darunter laut John Patrick auch einige größere Namen aus der renommierten Atlantic Coast Conference).

Nachdem Kleber sich diese Saison in die Rotation von John Patrick gearbeitet hatte, .

Nun als sogenannter Early Entry, also als ein Nachwuchsakteur, der sich früher als nötig zur Draft anmeldet, möchte er den großen Sprung wagen. Für uns natürlich Grund genug, mal bei ihm durch zu klingeln:

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