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Gut verstärkt: Florian Gut wechselt in die Beko BBL-Zentrale und hat das Thema Nachwuchs zur Aufgabe

Gut verstärkt: Florian Gut wechselt in die Beko BBL-Zentrale und hat das Thema Nachwuchs zur Aufgabe

Workshop mit den Schulsportbeauftragten ein Erfolg / „Müssen die Kinder dort abholen, wo sie sind: in der Schule“ / Beeindruckendes Wachstum bei den Schul-AGs / Schulische Rahmenbedingungen erfordern veränderte Methoden in der Talentfindung und -ausbildung
1337767574/img_Florian_Gut.jpgDie Geschäftsstelle der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) in Köln bekommt zum 1. Juli dieses Jahres Verstärkung: Florian Gut, 23, tritt an diesem Tag seine Arbeit als Assistent Leiter Sport an. Zusammen mit dem Leiter Sport der Beko BBL, Jens Staudenmayer, wird der gebürtige Bamberger das Thema Nachwuchs noch intensiver als bislang schon geschehen bearbeiten „und diesen Bereich weiter fortentwickeln“, wie es der Geschäftsführer der Beko BBL, Jan Pommer, formuliert – um sowohl qualitativ als auch quantitativ Verbesserungen zu erzielen. „Mit der Verpflichtung von Florian Gut dokumentieren wir, dass das Thema Nachwuchs für uns von zentraler Bedeutung ist“, so Jan Pommer weiter. Besonders vielversprechend sei Guts Vita, habe er doch das Kern-Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und bearbeitet. Auch Jens Staudenmayer freut sich darüber, künftig „einen sehr dynamischen und sachkundigen Mitstreiter zur Seite zu haben“.

Gut war zuletzt bei den Brose Baskets tätig und hat dort in verantwortlicher Position das Schul- und Nachwuchskonzept inhaltlich und organisatorisch betreut. Zudem war er in den vergangenen Jahren beim Bayerischen Basketball-Verband (BBV) als Ausbilder im Trainer- und Schiedsrichterbereich aktiv; Schulsportbeauftragter des Verbandes und gehörte dem BBV-Jugendausschuss an. Der 23-Jährige, der im Alter von sechs Jahren mit dem Basketballspielen begann und der als Trainer sowohl Jugend- als auch Seniorenmannschaften betreut hat, freut sich auf die neue Herausforderung und versteht sich als „Teamplayer“ in der Zusammenarbeit mit Verband und AG 2. Basketball-Bundesliga.

1337768026/img_workshop_hagen_gruppenfoto.JPGDass der Beko BBL das Thema Nachwuchsgewinnung und Nachwuchsförderung am Herzen liegt und die Liga dabei einen strategischen Ansatz verfolgt, wurde beim ersten Beko BBL-Workshop mit den Schulsportbeauftragten der Klubs am vergangenen Wochenende deutlich. Vertreter von Erstligisten, ProA- und ProB-Klubs sowie des Deutschen Basketball Bundes (DBB) hatten sich in Hagen getroffen, um unter anderen das Thema „Ganztagsschule: Segen oder Fluch für die Vereinsarbeit?“ zu diskutieren. Boris Schmidt, 1. Vorsitzender der TSG Bergedorf, stellte den Ansatz seines Klubs dar und zeigte auf, wie eine sinnvolle Vernetzung herzustellen ist. Hans Brauer, ehemaliger Bundesliga-Trainer in Gießen und Marburg, Schulsportkoordinator in Hessen und Sportlehrer an einem Gymnasium, referierte über das Thema „Schule – Sportlehrer – Trainer – Verein: Erfahrungen aus und in der Praxis“. Abschließend tauschten sich Henning Harnisch, Vizepräsident von ALBA BERLIN, und Florian Gut mit den Vereinsvertretern über Ziele bei der Schularbeit für die Saison 2012/2013 aus. Dabei ist das Wachstum schon jetzt beeindruckend: Während die Beko BBL-Vereine in der Vorsaison noch 335 regelmäßig stattfindende Schul AGs unterhielten, waren es in der laufenden Spielzeit bereits 472: Tendenz steigend. Damit werden Woche für Woche nicht nur rund 10.000 Kindern „bewegt“, zugleich wird ein qualifiziertes zusätzliches Sportangebot an deutschen Schulen unterbreitet.

Einigkeit herrschte bei den Beko BBL-Schulsportbeauftragten darüber, dass die schulischen Rahmenbedingungen komplett veränderte Methoden in der Talentfindung und -ausbildung erfordern. Hier wolle man zusammen mit den Schulen und insbesondere den Sportlehrern neue und innovative Wege gehen. „Wir müssen die Kinder dort abholen, wo sie sind: in der Schule“, erklärte Jan Pommer. Mit unseren konzertierten Bemühungen und der Präsenz unserer ‚Leuchtturmprojekte’ muss es uns gelingen, Kinder in jungen Jahren für unsere Sportart zu begeistern.“

Jens Staudenmayer, der für die inhaltliche Gestaltung des Workshops verantwortlich zeichnete, zog ein positives Resümee: „Dieser Austausch an Erfahrungen und Informationen ist immens wichtig und wird dazu beitragen, unsere Nachwuchsarbeit auf ein immer breiter werdendes Fundament zu stellen. Die Liga sieht sich weiterhin in der Pflicht, diesen Prozess voranzutreiben und Synergien zwischen den Standorten zu schaffen.“

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