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Hinrunden-Auftakt bei BBC Bayreuth live bei Sport1

Hinrunden-Auftakt bei BBC Bayreuth live bei Sport1

Auch wenn die viel zitierte „Ruhepause“ nach dem Weihnachtsprogramm mit 8 Spielen in 22 Tagen nur fünf Tage währt, sind die Basketballer von ALBA BERLIN froh über die Entlastung vor dem nächsten Spiel, das schwer genug wird. Am kommenden Samstag (14. Januar, 20 Uhr, live auf Sport1) trifft ALBA auf BBC Bayreuth und seine 4000 Fans, die die Bayreuther Oberfrankenhalle wahrscheinlich wieder in einen Hexenkessel verwandeln werden.
„Im Vergleich zu dem, was wir in den letzten Wochen durchgemacht haben, ist das jetzt eine große Pause, die meine Spieler aber bitter nötig hatten,“ zeigt auch ALBA-Trainer Gordon Herbert sich erleichtert über die Entspannung im Terminplan: „Natürlich müssen wir jetzt auch gut trainieren, aber dass die Spieler jetzt ausgeruhter sind, ist eine gute Voraussetzung für gute Arbeit.“

Das Hinspiel gegen die Bayreuther ist zwar erst vier Wochen alt. Gleichwohl ist in insgesamt sieben Spielen seit dem damals erzielten 92:53-Kantersieg viel passiert: ALBA landete vor Weihnachten in Podgorica (Eurocup) und gegen Ulm noch zwei weitere souveräne Siege, bevor die Mannschaft dann zu den Festtagen etwas ins Straucheln geriet und sich mit zwei Heimsiegen zuletzt wieder fing. In Bayreuth soll nun die bei den Siegen gegen Ludwigsburg und Göttingen wieder nach oben zeigende Formkurve fortgeführt werden.

Die Bayreuther haben seit dem Hinspiel nur vier Spiele absolviert. Die Bilanz von 1:3 Siegen signalisiert aber, dass beim Gegner ebenfalls nicht alles ganz reibungslos über die Bühne gegangen ist. Vor allem auswärts tun sich die Franken auch unter ihrem neuen holländischen Trainer Marco van den Berg nach wie vor schwer. In eigener Halle sind die Bayreuther unterdessen längst eine gefürchtete Macht: Seit dem Trainerwechsel haben sie daheim nur ein Spiel ganz knapp (86:88 gegen den Meister und Tabellenführer Bamberg) verloren.

„Es gibt eben Mannschaften, die es verstehen, die in kleinen, bis unters Dach gefüllten Hallen entstehende heiße Atmosphäre für sich zu nutzen,“ richtet sich Gordon Herbert deshalb auf einen heißen Tanz in der Oberfrankenhalle ein: „Das ist eine gute Mannschaft mit vielen ausgezeichneten Schützen und guten Innenspielern. Im Hinspiel ist es uns gelungen, das Tempo zu kontrollieren, aber das wird in Bayreuth viel schwerer.“

Tatsächlich stellen die Bayreuther mit einer Dreierquote von 36,2 Prozent das aus der Distanz viertgefährlichste Team der Beko BBL. Die Bayreuther Würfe sind dabei doppelt schwer zu kontrollieren, weil bis auf die Center Brandon Hunter, Maksym Shtein und Stefan Schmidt jeder an der Dreierlinie heißlaufen kann und das auch schon bewiesen hat.

Die meisten Dreier nehmen naturgemäß die drei Guards Danny Gibson (42 Prozent), Osvaldo Jeanty (44 %) und Corey Stokes (30 %). Aber außer Acht lassen darf man auch die anderen Bayreuther nicht: So überraschte Nachwuchsspieler Simon Schmitz am letzten Wochenende Braunschweig mit 3/3 Dreiern, Power Forward Ekene Ibekwe schockte kürzlich Göttingen mit 4/4 Treffern aus der Distanz.

Im Hinspiel in Berlin war Forward Beckham Wyrick mit 3/5 Bayreuths bester Dreierschütze, fand aber in Sven Schultze (5/7) seinen Meister. Gleichwohl wird es am Samstag für ALBA nicht darauf ankommen, mehr Dreier als Bayreuth zu erzielen, sondern darauf, den Gastgebern mit konzentrierter Verteidigung möglichst wenige offene Würfe zu erlauben.

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