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Jahresauftakt gegen angeschlagenen Derby-Gegner

Jahresauftakt gegen angeschlagenen Derby-Gegner

Für die WALTER Tigers Tübingen kommt es am Montagabend (20 Uhr - Arena Ludwigsburg) zum zweiten von insgesamt vier württembergischen Derbys in der Spielzeit 2011/2012 in der Beko Basketball Basketball. Nach der verdienten 77:92-Niederlage gegen den Erzrivalen aus Ulm im Oktober, bietet sich für die Mannschaft von Tigers-Cheftrainer Igor Perovic nun erneut die Möglichkeit, ein Aufeinandertreffen mit einem Derby-Rivalen für sich zu entscheiden.
Die Partie des 16. und somit vorletzten Spieltags der Vorrunde in der Spielzeit 2011/2012 gewinnt auch aufgrund der aktuellen Tabellensituation eine große Bedeutung. Die Ludwigsburger sind quasi zum Siegen verdammt, konnte aus den letzten zehn Begegnungen nur ein kümmerlicher Sieg herausspringen. Die Konsequenz: Nach der denkbar knappen 83:84-Hemniederlage gegen die Telekom Baskets Bonn musste Trainer Markus Jochum seinen Trainerstuhl räumen, der bisherige Assistenztrainer und ehemalige Bundesligaspieler der Tübinger, Steven Key, übernahm den Cheftrainerposten. Doch auch unter Key gelang die Trendwende bisher noch nicht. Der enttäuschenden Heimniederlage gegen Phoenix Hagen folgte zuletzt das Nachsehen beim Meister aus Bamberg. Die Negativentwicklung ist diesbezüglich überraschend, da die Barockstädter mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen gut in die Saison gestartet sind und personell eine sehr gute Mannschaft aufweisen können.

Leistungsträger konnten gehalten werden

Leistungsträger aus dem Vorjahr wie Jerry Green, Alex Harris, Donatas Zavackas, Johannes Lischka und John Bowler streifen sich auch weiterhin das Trikot der Ludwigsburger über - und kommen auch weiterhin auf gute Statistiken. Alle fünf Akteure punkten zweistellig, wobei Lischka sicherlich die positivste Überraschung im Kreise dieser fünf Auserlesenen ist. Mit 10,1 Punkten und 4,4 Rebounds ist der 24-Jährige ein wesentlicher Bestandteil im Team der Barockstädter. Mit einer Erfolgsquote von 46,2 % ist der Deutsche zudem bester Schütze jenseits der 6,75 Meter Linie. Topscorer und bester Rebounder im Team ist der Landsmann von Tigers-Akteur Pavelas Cukinas, Zavackas, der es auf 12,4 Punkten und 5,2 Rebounds bringt. Nicht viel schlechtere Werte hat sein Nebenmann Bowler (10,8 ppg, 5,0 rpg) aufzuweisen. Dazu gelang es dem Gastgeber mit Mark Dorris einen bekannten Spieler aus Hagen zu verpflichten, der mit bisherigen 9,8 Punkten, 3,1 Assists und 2,6 Rebounds immer noch weiter Luft nach oben besitzt. Ergänzt wird das Team um Kurt Looby, David McCray und dem jüngst nachverpflichteten Jeff Greer. Verletzungsbedingt verzichten mussten die Ludwigsburger in den letzten fünf Begegnungen jedoch auf Spielmacher Green, gegen Tübingen könnte der 31-Jährige vor seinem Comeback stehen.

Cukinas kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Die Leistungsentwicklung beider Mannschaften könnte indes kaum unterschiedlicher sein. Während der Gastgeber nach einem dynamischen Start zuletzt viele Spiele verloren geben musste, konnten sich die Perovic-Schützlinge nach katastrophalem Auftakt mit sechs Niederlagen anschließend deutlich stabilisieren. Aus den vergangenen neun Partien konnten die Neckarstädter sechs Erfolgserlebnisse erzielen, darunter vier Heimsiege in Folge. Personifiziert wird der sportliche Umschwung mit dem Namen "Cukinas". Der 2,09 Meter große Center gibt der Perovic-Truppe mehr Stabilität unter den Körben. Zudem bringt er neben Kapitän Louis Campbell auch noch reichlich Erfahrung in die jüngste Tigers-Mannschaft aller Zeiten. Für Cukinas selbst wird die Partie gegen die EnBW Ludwigsburg zur Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. In der Saison 2006/2007 spielte der 28-Jährige noch gemeinsam mit dem heutigen Co-Trainer Radisa Zdravkovic für die Barockstädter. Nach seiner etwas unglücklichen Vorstellung gegen Trier möchte sicher auch Cukinas in diesem Spiel sich wieder von seiner besseren Seite präsentieren. Mit einem Erfolgserlebnis können sich die Tübinger weiter in Richtung Tabellenmittelfeld herantasten, während die Ludwigsburger noch tiefer in den Keller rutschen würden. Spannung in diesem Spiel ist also garantiert.

Perovic: "Letzte Kräfte mobilisieren."

Mit dem dritten Spiel innerhalb von nur sechs Tagen müssen die Neckarstädter jedoch die letzten Kraftreserven mobilisieren, um diese so wichtige Partie erfolgreich gestalten zu können. Zudem weiß Perovic, dass seine Schützlinge auf einen gefährlichen Kontrahenten treffen: "Ludwigsburg hat zwar zuletzt viele Spiele verloren, doch auch sie werden wieder gewinnen. Sie haben viel Qualität in ihrem Team und wir müssen als Mannschaft hervorragend zusammenspielen, damit wir dort bestehen können. Mit diesem Kader müssten sie eigentlich viel weiter oben in der Tabelle stehen. Das sollte für mein Team Warnung genug sein", so Perovic, der im Derby auf die Unterstützung der eigenen Fans hofft.
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