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Miniserie gegen Artland Dragons - Part 1

Miniserie gegen Artland Dragons - Part 1

Zum Hinrundenabschluss der Saison 2011/2012 in der Beko Basketball Bundesliga empfangen die Telekom Baskets Bonn am kommenden Sonntag (8.1.2012, 17:00 Uhr) die Artland Dragons. Es ist die erste von zwei Begegnungen binnen einer Woche, denn der Spielplan will es, dass Baskets und Drachen bereits am 14. Januar, dann in Quakenbrück, im Rückspiel erneut aufeinandertreffen. Neben dem Aufeinandertreffen der beiden Trainerbrüder Michael und Stefan Koch ist es gleichzeitig sportliche Vergleich zwischen zwei der besten Aufbauspieler der Beko BBL, Jared Jordan (Baskets) und David Holston (Dragons).
Die Telekom Baskets Bonn müssen bei dem Heimspiel auf den gesperrten Zvonko Buljan verzichten. Für beide Teams geht es bereits zwei Tage nach der Beko BBL-Partie in der zweiten Gruppenphase der FIBA EuroChallenge mit Spielen in Belgien weiter. Bonn spielt am kommenden Dienstag (10.01.2012, 20:30 Uhr) bei Okapi Aalstar, Quakenbrück reist direkt aus dem Rheinland nach Antwerpen.

Die Artland Dragons reisen als eines der „heißesten“ Teams der Beko Basketball Bundesliga auf den Hardtberg. Nach einem etwas unrunden Start in die laufenden Spielzeit mit je drei Siegen und drei Niederlagen hat die Mannschaft von Trainerfuchs Stefan Koch richtig Fahrt aufgenommen und sich seither durch die gegnerische Schar gepflügt. Seit Anfang November des vergangenen Jahres haben die Niedersachsen nur ein Spiel - gegen Meister Brose Baskets (76:92) - verloren, insgesamt aus zehn Partien neun Siege eingefahren. Mit Ausnahme einer ganz abstrusen Begegnung in Frankfurt (49:44) zeichneten sich die Drachen dadurch aus, dass ihre Offensivmaschinerie schlichtweg nicht zu stoppen gewesen ist. Schon drei Mal knackten die Koch-Schützlinge die „100er-Schallmauer“, mit einem Schnitt von 87,3 Punkten pro Spiel führen den ligainternen Vergleich deutlich an. Punkte, die jedoch besonders in eigener Halle eingefahren werden, denn auswärts liegt der Schnitt knapp zwölf Punkte niedriger bei 75,8 pro Spiel. Zum Vergleich: Die Baskets machen zuhause im Durchschnitt 83,2 Punkte.

Nicht allein, aber zu großen Stücken, ist die Welle des Erfolges im Artland an David Holston fest zu machen. Der Aufbau wechselte im Sommer von Pinar Karsiyaka Izmir nach Quakenbrück und entwickelte sich in Windeseile zur rechten Hand von Coach Stefan Koch. Der 1,67 Meter-Mann ist mit 17,5 Punkten und 5,8 Assists jeweils zweitbester Scorer (Bobby Brown: 18,3 PpS) als auch Vorlagengeber (Jared Jordan: 7,4 ApS) der Beko BBL. Sollte Holston seine aktuelle Form halten können, ist der Amerikaner ein legitimer Kandidat mit Anspruch auf die MVP-Trophäe.

Neben Holston tragen gleich vier weitere Spieler mit einer zweistelligen Ausbeute dazu bei, dass Quakenbrücks Angriffsreihe zur besten der Liga zählt. Neben dem im Verlauf der Saison verpflichteten Brandon Thomas (14,6 PpS) verdient vor allem der Artland-Frontcourt das Prädikat „besonders wertvoll“. Mit Darren Fenn (11,8 PpS, 5,4 RpS), dem puerto-ricanischen Nationalspieler Nathan Peavy (13,4 PpS, 5,4 RpS) sowie Anthony King (10,8 PpS, 6,2 RpS) steht am Brett ein Trio bereit, das an beiden Enden des Feldes hervorragende Arbeit leistet und jederzeit zum X-Faktor werden kann.

In der FIBA EuroChallenge gewannen die Artland Dragons souverän ihre Vorrundengruppe und stehen damit, wie auch die Telekom Baskets Bonn und die EWE Baskets Oldenburg, in der Runde der „Last 16“. Dort treffen sie auf die Antwerp Giants (Belgien), Triumph Moskau (Russland) sowie Izmir (Türkei).

Die letzten drei Begegnungen der Artland Dragons (Beko BBL):
Artland Dragons - Phoenix Hagen 109:59
FRAPORT SKYLINERS - Artland Dragons 44:49
Artland Dragons - ALBA Berlin 97:89

Die Telekom Baskets Bonn blicken einer schweren Aufgabe fokussiert entgegen. Nach der hauchdünnen 70:71-Niederlage in Trier steht das Team von Trainer Michael Koch beim ersten Heimspiel des neuen Jahres allerdings gehörig unter Druck. Um die Hinrunde mit einem positiven Punkteverhältnis abzuschließen und um den Anschluss an die Playoff-Plätze zu halten, muss gegen die Dragons aus dem Artland ein Sieg her. Zudem gilt es, das Heimpublikum nach zuletzt vier Bundesliga-Niederlagen in eigener Halle endlich wieder mit einem Erfolg zu verwöhnen.

„Quakenbrück ist eine der am tiefsten besetzten Mannschaften der gesamten Liga“, konstatiert Baskets-Coach Michael Koch. „Vor allem am Brett sind sie stark, was für uns eine ganz besondere Herausforderung ist, da wir am Brett personell geschwächt sind.“ Durch die Sperre von Zvonko Buljan, der Kroate war nach einem Kopfstoß gegen Berlins Sven Schultze für zwei Partien suspendiert worden, fehlt den Gastgebern ein wichtiger Akteur. „Wir werden verschiedene Verteidigungen aufs Feld bringen, um unsere lange Garde zu schützen“ so Koch. „Zudem müssen wir auf den kleinen Positionen viel rotieren, ohne dabei die guten Schützen Quakenbrücks aus den Augen zu verlieren.“

Das wichtige Heimspiel gegen die Artland Dragons beginnt am Sonntag, 8. Januar 2012, um 17.00 Uhr im Telekom Dome. Halle und Tageskasse öffnen um 15.30 Uhr.

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