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NBBL-/JBBL-TOP4: TSV Tröster Breitengüßbach und Paderborn Baskets gewinnen Titel

NBBL-/JBBL-TOP4: TSV Tröster Breitengüßbach und Paderborn Baskets gewinnen Titel

Im fünften Anlauf sicherte sich der TSV Tröster Breitengüßbach zum ersten Mal den Titel in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL). Im Finale setzten sich die Franken in der ENERVIE Arena in Hagen mit 79:65 gegen die ...
1337527154/img_NBBL.jpg... Eisbären Bremerhaven durch. Für Breitengüßbach erzielte U20-Nationalspieler Johannes Richter 21 Punkte, für die Eisbären traf Bazoumana Kante (16) am besten. Im Halbfinale hatten die Güßbacher den viermaligen NBBL-Meister Team ALBA Urspring mit 68:64 entthront; und das, obwohl die Mannschaft von Trainer Ulf Schabacker zwischenzeitlich schon mit 17 Punkten im Rückstand war. Die Eisbären Bremerhaven erreichten dank eines 79:67-Erfolgs über TOP4-Ausrichter Phoenix Hagen Juniors das Finale.

Für die Eisbären Bremerhaven war das Endspiel um die NBBL-Krone absolutes Neuland. Bereits der TOP4-Einzug an sich wurde im hohen Norden als sportliches Erfolgserlebnis gefeiert. Der TSV Tröster Breitengüßbach stand zuvor schon vier Mal unter den besten vier U19-Mannschaften und musste sich zuletzt 2011 im Finale dem Team ALBA Urspring geschlagen geben. Nachdem sich die Franken im diesjährigen Halbfinale gegen den amtierenden Deutschen Meister durchgesetzt hatten, war das Feld für einen neuen Titelträger bereitet.

Die Güßbacher hatten im Verlauf des Finales punktemäßig stets die Nase vorn - was Bremerhaven auch unternahm, um den Rückstand zu verringern, Breitengüßbach hatte stets die passende Antwort parat. Ob aus der Distanz oder am Brett - wann immer bei den Eisbären so etwas wie Hoffnung aufkeimte, nahmen die Franken ihnen diese mit einem Treffer aus schwerer Lage. Beim Stand von 71:56 drei Minuten vor Schluss schien die Entscheidung gefallen, doch ein finales Aufbäumen der Nordseestädter brachte den TSV kurzzeitig nochmal aus der Fassung, als der vormals deutliche Vorsprung in den einstelligen Bereich gedrückt wurde (71:64, 39. Minute). Ein Dreier von Philip Daubner zum 74:64 knapp eine Minute vor Spielende besiegelte letztlich jedoch das Schicksal der Eisbären.

1337527180/img_JBBL.jpgIm JBBL-Finale standen sich die Paderborn Baskets und der FC Bayern München gegenüber. Die Westfalen behielten dank eines 88:75-Sieges die Oberhand und gewannen zum ersten Mal den Deutschen U16-Titel. Matchwinner für die Paderborner war U16-Nationalspieler Lars Kamp, der 29 Punkte erzielte. Für den FC Bayern markierte Tim Hasbargen 31 Punkte. Im Halbfinale hatten sich die Baskets gegen den TuS Lichterfelde mit 71:60 durchgesetzt, der FC Bayern gewann das süddeutsche Duell gegen den TSV Nördlingen mit 65:60. Insgesamt verfolgten 3.800 Zuschauer an den beiden TOP4-Tagen das sportliche Geschehen in der Hagener ENERVIE Arena.

Im Rahmen des TOP4 wurden traditionell auch die verschiedenen persönlichen Auszeichnungen verliehen. Als „Most Valuable Player“ der NBBL wurde Till Gloger von den Paderborn Baskets ausgezeichnet. Zum „Trainer des Jahres“ wurde Hamed Atterbashi (Eisbären Bremerhaven) gewählt. „Bester Verteidiger“ wurde Besnik Bekteshi von der BBA Ludwigsburg, über die Auszeichnung zum „Rookie des Jahres“ durfte sich Ismet Akpinar (Piraten Hamburg) freuen. Die Auszeichnungen in der JBBL: MVP wurde Joschka Ferner (TSV Nördlingen), zum „Trainer des Jahres“ wurde Zoltan Nagy (ebenfalls TSV Nördlingen) gekürt. „Bester Verteidiger“ ist Tim van der Velde (Köln 99ers), „Rookie des Jahres“ wurde Moritz Sanders (Metropol Baskets Ruhr).

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