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Oldenburg bleibt in Europa ungeschlagen - Quakenbrück mit Sieg, Bonn kassiert Niederlage

Oldenburg bleibt in Europa ungeschlagen - Quakenbrück mit Sieg, Bonn kassiert Niederlage

Die EWE Baskets Oldenburg haben im siebten EuroChallenge-Spiel der Saison den siebten Sieg eingefahren. Zum Auftakt der zweiten Runde (Last 16) setzten sich die Norddeutschen mit 77:69 gegen BK Ventspils durch und begeisterten die 1837 Zuschauer vor allem im dritten ...
1326231133/img_Adam_Chubb_EWE_Baskets_Oldenburg.jpg... Viertel mit einer sehenswerten Leistung. Topscorer bei den Baskets war Ronnie Burrell mit 20 Punkten, bei den Gästen kam Martins Meiers auf 23. Für die Oldenburger geht es an diesem Samstag, 14. Januar, in der Beko Basketball Bundesliga beim FC Bayern München weiter.

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Schon nach 1:17 Minute war Gästetrainer Gundars Vetra gezwungen, seine Spieler zu einer ersten Auszeit zu bitten. Die Hausherren hatten mit hoher defensiver Intensität und großer offensiver Entschlossenheit einen 7:0-Start auf der Parkett gezaubert. Bis zum 13:4 (6.) waren die Letten um den Anschluss bemüht, den sie in der Folge langsam herstellten. Das 16:11 nach dem ersten Viertel war verdient, eine höhere Führung wäre indes denkbar gewesen.

Das galt noch viel mehr für das zweite Viertel. Die Baskets waren nach dem ersten erfolgreichen Dreier im siebten Versuch auf 28:20 davongezogen, doch Ventspils kam – begünstigt durch Oldenburger Nachlässigkeiten – zurück in die Partie. 30:27 sprach für gute Verteidigung, offensiv aber mussten die EWE Baskets mindestens zehn nachlässig verschenkten Punkten nachtrauern.

Dann wurde es hochklassig. Die Gastgeber starteten mit Kevin Smit auf der Aufbauposition, nachdem Bobby Brown in der ersten Halbzeit leicht umgeknickt war. Die Vermeidung des Risikos, mit Brown weiterzuspielen, wurde reich belohnt: Smit führte klug Regie, verteidigte hart und hatte entscheidenden Anteil an einem furiosen Abschnitt, der mit 31:15 an die Oldenburger ging. Es war, wie sich in der Folge herausstellen sollte, eine Vorentscheidung.

Im letzten Viertel verkürzte Ventspils nur noch einmal spürbar (68:60, 37.), doch die direkte Antwort durch einen Dreier von Dominik Bahiense de Mello brach den Widerstand endgültig. „Das Team ist sehr clever mit der Situation umgegangen, dass einige Spieler in Foulproblemen waren und wir Verletzungen zu verkraften hatten. Wir haben die Begegnung heute über die Verteidigung gewonnen“, lobte Baskets-Trainer Predrag Krunic sein Team. Sein Gegenüber Gundars Vetra war „nicht unzufrieden mit meiner Mannschaft. Zwei schlechte Momente zu Beginn des Spiels und zum Start der Halbzeit haben den Ausschlag gegeben.“

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Quelle: EWE Baskets Oldenburg

Unnötig hohe Niederlage

Telekom Baskets Bonn

Zum Auftakt der Runde der „Last 16“ haben die Telekom Baskets Bonn eine Niederlage hinnehmen müssen. Beim amtierenden belgischen Vizemeister Generali Okapi Aalstar setzte es für die Mannschaft von Trainer Michael Koch eine herbe 86:98 (16:21, 17:28, 26:19, 27:30)-Pleite. Knackpunkt in einer auf beiden Seiten intensiv geführten Partie war das zweite Viertel, in dem die Rheinländer offensiv über weite Strecken jeglichen Rhythmus vermissen ließen und so schon zur Halbzeit mit 16 Zählern in Rückstand waren, im Schlussviertel nochmals verkürzten, sich aber zu viele Fehler leisteten, um Okapi ernsthaft zu gefährden. Erfolgreichster Bonner Punktesammler war Chris Ensminger (22), für die Gastgeber avancierte Chris Copeland (27) zum Topscorer.

Die Telekom Baskets Bonn erwiesen sich als artige Gäste und gestatteten den Hausherren die ersten Zähler Partie, auf die Chris Ensminger gleich im Gegenzug mit einem Dunking antwortete. Davon wenig beeindruckt zeigte sich vor allem Chris Copeland, der seine Farben mit starken Bewegungen am Brett, aber auch aus der Distanz in Front brachte (10:8, 6. Minute). Als der langsam auftauende Stefan Jackson einen weiteren Dreier folgen ließ, konnte sich Okapi erstmals etwas absetzen und den Vorsprung bis zum Viertelende halten (21:16, 10. Minute). Copeland eröffnete den zweiten Abschnitt mit einem weiteren Dreier - es sollten jedoch bis zur Pause die vorerst letzten Zähler des Amerikaners sein (24:16, 11. Minute). Bonn bekam zwar den ehemaligen Trierer in den Griff, nicht jedoch das Guard-Duo um Stefan Jackson und Justin Holiday, wobei Ersterer von der Freiwurflinie für die erste zweistellige Führung der Gastgeber sorgte (32:21, 15. Minute). Offensiv kam bei den Baskets fast nur Stückwerk zusammen, bei den Belgiern fielen die Angriffe nur selten schön, dafür aber effektiv aus (49:33, 20. Minute).

Hatte sich der offensive Output Bonns in der ersten Halbzeit stark in Grenzen gehalten, so schraubte die Koch-Truppe nach dem Seitenwechsel an der defensiven Schraube. Das eigene Brett wurde besser kontrolliert und in Schach gehalten, wodurch Ensminger und Co. für die Vorwärtsbewegung deutlich mehr Selbstvertrauen gewannen. Ein Dreier von Benas Veikalas ließ Bonn an der psychologisch wichtigen Zehn-Punkte-Marke schnuppern (54:44, 23. Minute), ehe der Litauer wenig später von der Linie für das geringste Defizit seit Beginn des zweiten Viertels sorgte (59:52, 26. Minute). Viel näher kam Bonn jedoch nicht heran, da sich Okapi in den entscheidenden Situationen, als das Momentum zu kippen drohte, einen Tick frischer und aufgeweckter als die Rheinländer präsentierte (82:71, 36. Minute). Zweieinhalb Minuten vor Schluss führte Talor Battle die Gäste gar noch einmal auf 86:80 heran, doch es wiederholten sich die alten Muster: Bonn agierte nicht abgeklärt, um Okapi in der Schlussphase in Verlegenheit zu bringen, was die Hausherren zum Ausbau ihrer Führung eiskalt ausnutzten.

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Quelle: Telekom Baskets Bonn

Drachen starten mit Sieg

Artland Dragons

1326231615/img_Darren_Fenn_Artland_Dragons.jpgDie Artland Dragons haben ihr Auftaktspiel in der Runde der Letzten 16 in der EuroChallenge gewonnen. Bei den Port of Antwerp Giants siegte die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch 67:63 (38:28). Die deutschen Gäste dominierten die Partie über weite Strecken, gaben aber immer wieder auch große Vorsprünge her.

Richtig spannend wurde es noch einmal im Schlussabschnitt, als Antwerpen bis auf zwei Punkte heran-, aber nicht mehr zum Ausgleich oder einer Führung kam. Bester Dragons-Punktesammler war Kapitän Darren Fenn mit 26 Punkten. Für die Belgier punktete Darnell Wilson am häufigsten (16 Zähler).

Die Dragons erwischten den besseren Start und gingen durch Fenn und Brandon Thomas schnell 5:2 in Führung. Anschließend verlor die Koch-Truppe für kurze Zeit den Faden, so dass die belgischen Gastgeber auf 5:7 vorbeizogen (4.). Doch angeführt von ihrem Kapitän, der dank eines sicheren Händchens drei Dreier in diesem Abschnitt versenkte, starteten die Quakenbrücker einen 12:0-Lauf und zwangen Giants-Headcoach Eddy Casteels zu einer Auszeit (17:7/8.). Diese verfehlte ihre Wirkung nicht. Die „Drachen“ erzielten bis zum Viertelende keine Punkte mehr, Antwerpen hingegen verkürzte auf 17:11.

Im zweiten Abschnitt blieb der Abstand zwischen beiden Teams zunächst konstant (21:15/14.). Die Dragons produzierten dann aber zu viele Ballverluste und gaben immer wieder Rebounds unter dem gegnerischen Korb ab, so dass die Giants mit einem 1:9-Lauf den 22:22-Ausgleich erzielten (15.). Dann kamen bei den Quakenbrückern auch noch Foulprobleme hinzu. Nathan Peavys drittem Foul folgte gleich darauf auch Adam Hess' drittes Foul. Weil sich aber auch die Hausherren Ballverluste erlaubten und Fouls begingen, holten sich die Dragons die Führung zurück und bauten diese mit einem Drei-Punkte-Spiel (Korbleger plus Freiwurf) von Fenn auf 35:25 aus. Roel Moors brachte die Giants mit einem Dreier zwar noch einmal auf 35:28 heran, doch Guido Grünheid, der vorher ein paar unglückliche Aktionen hatte, konterte ebenfalls von außen zum 38:28-Halbzeitstand.

Aus der Kabine kamen die Dragons mit viel Schwung und fünf Punkten in Folge zum 43:28 (22.). Zwar brachten Michael Roll, den die Dragons gut im Griff hatten, und Wilson die Belgien wieder auf 43:33 heran, doch die Quakenbrücker gaben durch Fenn und zweimal Thomas die richtige Antwort (49:33/24.). Nach einem unsportlichen Foul von Grünheid verwarf Jean-Marc Mwema zwar beide Freiwürfe, aber Wilson traf im anschließenden Ballbesitz einen Dreier zum 49:38 (26.). Das sollten jedoch die letzten Antwerpener Punkte in diesem Abschnitt gewesen sein, so dass die Dragons mit einer 54:38-Führung ins Schlussviertel gingen.

Im den letzten zehn Minuten machten es die Dragons dann noch einmal richtig spannend. Vor allem die vorher eher blassen Roll und Tim Black drehten auf Seiten der Belgier auf. Mit einem 3:16-Lauf kamen die Giants auf 57:54 heran (36.). Einen weiteren Black-Dreier später betrug der Quakenbrücker Vorsprung nur noch zwei Zähler (59:57/37.). Weil Holston seine Freiwürfe sicher verwandelte und Peavy einen Dreier zum 64:59 traf, blieb die Koch-Truppe aber in Führung. Der Ex-Paderborner Black verkürzte eine Minute vor dem Ende zwar noch einmal auf 64:61, doch die Dragons retteten den Vorsprung über die Zeit.

Port of Antwerp Giants - Artland Dragons 63:67 (28:38)

Die Viertel im Überblick:
11:17, 17:21, 10:16, 25:13

Port of Antwerp Giants: Moors (8 Punkte/2 Dreier), Mejri (4, 7 Rebounds), Biggs (9/1), Hopkins (n.e.), Wilson (16/1), Black (10/2), Donkor (n.e.), Roll (12/2), Mwema (3/1, 3 Assists), Marchant (n.e.), Rademarkers (n.e.), Vaughn (1).

Artland Dragons: King (2), Strasser, Njei (n.e.), Holston (10, 7 Assists), Bailey (1), Grünheid (4/1), Doeinck (n.e.), Fenn (26/3, 8 Rebounds), Thomas (12, 8 Rebounds), Peavy (10/1), Hess (2), Hartenstein (n.e.).

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Quelle: Artland Dragons
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