FB Twitter Instagram YouTube Google+
Playoffs 2012: Per Günther über Bärte, hohe Socken und andere Marotten der Postseason

Playoffs 2012: Per Günther über Bärte, hohe Socken und andere Marotten der Postseason

Gesichtsteppiche der ungepflegten Art, hohe Socken und Stirnbänder - in den Playoffs versuchen die Teams durch solche Aktionen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Das Klubmagazin OrangeZone von ratiopharm ulm hat in seiner aktuellen Ausgabe Point Guard Per Günther dazu befragt.
1335950359/img_Baerte_2.jpgDie Artland Dragons verblüfften in den Playoffs 2007 die deutsche Basketball-Gemeinde. Nicht nur, weil die Niedersachsen als Achtplatzierte der Hauptrunde fulminant durch die Endrunde pflügten – und auf ihrem Trip ins Finale die Basketball-Großmächte aus Berlin (3-0) und Köln (3-2) ausschalteten –, sondern auch, weil sie auf ein ausgefallenes Erscheinungsbild zurückgriffen. Als „bärtige Favoritenjäger“ zogen die Dragons erst mit kollektiver Gesichtsbehaarung gegen Berlin in die Schlacht, fügten den Bärten im weiteren Playoff-Verlauf hohe Socken bei und machten den Marotten-Cocktail schließlich mit Stirnbändern perfekt. Ein wildes Bild hätten die einheitlich ausgerüsteten Dragons abgegeben, lacht Per Günther noch heute. Der Ulmer Point Guard weiß selbst nur zu gut, dass solche Marotten mehr sind als bloßer Aberglaube – nämlich Zeichen von Einstellung und Zusammengehörigkeit.

Per, bei der Weltmeisterschaft 2010 habt ihr mit der deutschen Auswahl kollektiv Bart getragen. Was steckt hinter einer solchen Marotte?
Die Geschichte hinter dem Bart ist die Männlichkeit. Man entwickelt sich zu einem Krieger und ist unzivilisiert. Es geht nur noch um die Schlachten, die in den 40 Minuten auf dem Parkett geschlagen werden. Ob da ein orangener Schnurrbart, wie er bei mir wächst, viel hilft, weiß ich allerdings nicht.

Geht es auch darum, ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl auszudrücken?
Sicher. So etwas funktioniert nur, wenn alle zwölf Mann mitmachen. Sonst hat das keine Außenwirkung. So etwas spiegelt sicherlich auch die Teamchemie wider, denn wenn nicht alle mitziehen, hat eine derartige Aktion auch keinen Sinn.

Wer im Team bestimmt, ob – und was – gemacht wird? Und was sehen wir von euch in den Playoffs?
1335950748/img_anriss_per.jpgNormalerweise beschließt so etwas der Kapitän, oder das Team als Ganzes. Irgendwann wird dann gesagt: ‚Ab jetzt ist Rasieren verboten‘! Ich bin mal gespannt, ob Steve Esterkamp der große Fan von Bärten ist. Bei uns sind in diesem Jahr ja eher die Matten das Markenzeichen – zum Beispiel bei John oder Keaton. Das Potenzial in unserer Gruppe ist für so etwas auf jeden Fall vorhanden. Ich bin gespannt, was da noch auf uns zukommt.

Update: Und Ulm ist übrigens nicht die einzige Mannschaft, die zum Thema Playoff-Bart tätig geworden ist. Auch die Bayern können schon ordentlich was vorweisen (mit Ausnahme von Babyface Robin Benzing, der sich augenscheinlich immer noch mit einem trockenen Handtuch rasieren kann):



1335790278/img_OrangeZone_4.jpgIn den kommenden Tagen werden wir noch mehr Playoff-Delikatessen aus der aktuellen Ausgabe der OrangeZone präsentieren. Wer möchte, kann sich aber auch vorab mal die Online-Version des Heftes anschauen. Als hochwertiges Printmagazin bietet die OrangeZone in der basketball-verrückten Doppelstadt mehr als dröge 1:0-Berichterstattung. Mit spannenden Geschichten, überraschenden Interviews und einem frischen Layout, dreht sich alles um das sportliche Aushängeschild der Region. Der Titel ist Programm. OrangeZone: So heißt der Fanblock in der ratiopharm arena; Orange ist eine der drei Farben von ratiopharm ulm - und orange ist nicht zuletzt die Farbe des Spielgeräts, um das es in diesem Magazin geht. Bewaffnet mit allen journalistischen Darstellungsformen widmet sich das Magazin den Stars von ratiopharm ulm, begleitet junge Talente, löchert Verantwortliche und beleuchte Hintergründe. Die OrangeZone beginnt dort, wo die Nachricht endet. Viel Spaß dabei.

easyCredit TOP FOUR

Jetzt Tickets sichern!

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Kinder plus Sport