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BIG - Basketball in Deutschland
Robin Benzing im BIG-Interview: „In mir ist das Scorer-Gen“

Robin Benzing im BIG-Interview: „In mir ist das Scorer-Gen“

Robin Benzing will bei Bayern München in der neuen Saison mehr Verantwortung übernehmen. Seine durchwachsene letzte Spielzeit hat er verarbeitet. In der aktuellen Ausgabe der BIG spricht Marco Plein mit ihm über seine persönlichen Ziele, die Nationalmannschaft und den ewigen Vergleich mit Dirk Nowitzki.
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BIG: Sie wurden vor dem Jahr, auch weil Sie deutscher Topscorer der Bundesliga waren, als „Granate“ angekündigt. War das nicht ein bisschen zu viel verlangt, in einer Mannschaft mit vielen guten Amerikanern?

Robin Benzing: Ich habe mich nie so damit beschäftigt, ich habe wenig gelesen, das bringt nichts. Der Druck war schon groß genug, weil wir der FC Bayern sind, der will und muss sowieso immer gewinnen. Da bringt es nichts, sich noch weiteren Druck zu machen. Ich wollte eher meine Rolle finden, für mich war es ein Schritt, den ich machen wollte. Man kann nicht in ein Topteam gehen und die Erwartung haben, dass man sofort die entscheidende Rolle einnimmt. Das wird es bei einer Topmannschaft nie geben, da gibt es immer viele Spieler, über die man spielen kann. Trotzdem muss ich versuchen, meine Mentalität wieder reinzukriegen, wieder mehr zu scoren, wieder mehr zu mir zu finden und mehr Selbstvertrauen waufzubauen. Das erste Jahr war für mich okay, so lala, würde ich sagen, jetzt muss ich nächste Saison wieder angreifen.

BIG: Ihre große Stärke ist das Scoren. Diese Fähigkeit konnten Sie im ersten Bayern-Jahr kaum einbringen.

1343827327/img_Benzing3.jpgRobin Benzing: Da muss ich mit Vorsicht sprechen, klar denke ich von mir, dass ich gut scoren kann. In mir ist das Scorer-Gen drin, das ist meine S tärke, die will ich nutzen, die muss ich nutzen. Wenn mein Team auf meine Stärke zurückgreift, ist es gut, wenn nicht, dann ist es eben nicht so gut. Ich will jetzt nicht sagen, dass wir mehr über mich spielen müssen, aber ich glaube, dass ich offensiv mehr machen kann. Es liegt natürlich an mir, dass dann auch zu zeigen. Ich muss mich aber anpassen, und der Trainer entscheidet, wie wir spielen. Ich sage ganz klar: Ich nehme das, was ich kriege. Und daraus muss ich mehr machen.

BIG: Wie trainieren Sie dafür?

Robin Benzing: Ich nehme vor allem viele Würfe aus dem Laufen, aus dem Dribbling, ich laufe um viele Hütchen herum. Man merkt dann ja, dass man erschöpft wird, dass die Beine schwerer werden, das ist wie im vierten Viertel. Dann muss die Sicherheit immer noch gegeben sein. Die stehenden Schüsse kann man auch so treffen, aber ich will bei den Schüssen aus der Bewegung sicherer werden, also bei den Schüssen, die man sich auch mal selbst kreieren muss. Den Mitteldistanzwurf will ich perfektionieren, weil ich gut über die Leute drüber werfen kann. Das sind die Dinge, mit denen ich mich am meisten beschäftige.

In der neunten Ausgabe der BIG, die seit Dienstag, den 31.08. im Handel erhältlich ist (Abonnenten haben sie bereits eine Woche früher im Briefkasten) gibt es außerdem noch diese Themen:

-Frank Buschmann: Geliebt und gehasst - Wie tickt Deutschlands bekanntester Basketball-Kommentator
-Dirk Nowitzki: Mittelklasse statt Superstars. Was der personelle Umbau der Dallas Mavericks wert ist
-Maik Zirbes: Der Center spricht im BIG-Interview über die Herausforderung Bamberg
-Nathan Peavy: ALBAs Power Forward über das bevorstehende Duell mit Nowitzki in Berlin
-Kolumne: Joes Ecke - Herber geht's nicht
-Die Euroleague: Alle Fakten zur Königsklasse im Basketball
-Kolumne: Demond Mallet
-Undundund

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