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Rohrkrepierer statt Feuerwerk: Phoenix misslingt Auftakt ins neue Jahr

Rohrkrepierer statt Feuerwerk: Phoenix misslingt Auftakt ins neue Jahr

Nichts zu holen gab es für Phoenix Hagen bei den Artland Dragons. Ein völlig missratenes drittes Viertel führte zu einer überaus deutlichen 59:109 (35:48)-Niederlage vor 3.000 Zuschauern in der ausverkauften Artland Arena.
Mit 9:34 ging der dritte Abschnitt verloren. 44:82 lagen die Feuervögel zu diesem Zeitpunkt zurück. So deutlich wie dieses Zwischenergebnis verlief das Spiel auch in der zweiten Hälfte. Dabei gestalteten die Hagener die Partie zu Beginn noch offen. T.J. Carter glich per Dunking zum 9:9 aus. Doch das Auftreten der Dragons machte Phoenix mehr und mehr Probleme. Offensiv nutzten diese ihre große Qualität, während sich die Defensive der Mannschaft von Stefan Koch darauf konzentrierte, die Hagener Dreier zu unterbinden. Auch beim Rebound hatten die Gäste große Defizite.

Ein Distanzwurf des kleinen David Holston zum 43:25 (17.) deutete erstmals den deutlichen Leistungsunterschied an diesem Abend an. Phoenix konnte durch Carter noch einmal bis auf 47:35 verkürzen. Doch unmittelbar nach dem Seitenwechsel brach es endgültig über die Feuervögel herein. Ein Ballgewinn von Holston gegen Tristan Blackwood nach wenigen Sekunden war der Startschuss für eine bemerkenswert einseitige zweite Halbzeit.

Bereits nach 27 Minuten waren die Dragons durch Bryan Bailey bis auf 72:37 enteilt. Phoenix Hagen konnte dem Angriffswirbel der Quakenbrücker nun nichts mehr entgegensetzen. Trainer Ingo Freyer nutzte das Schlussviertel zum Durchwechseln und gab auch den Bankspielern ausgiebig Einsatzzeit.

„Heute bleibt uns nur, das Spiel schnell abzuhaken“, so Freyer. „Die Artland Dragons waren die viel stärkere Mannschaft und auf allen Positionen besser besetzt. Wenn ein Spiel dann in der Anfangsphase schon gegen dich läuft, kannst du gegen so ein Team kaum zurückkommen.“ Nach der Pause ging dann nichts mehr: „Da war der Frust über den Spielverlauf und die eigene Leistung groß. Dann gehen die Köpfe die runter und die Anspannung sinkt. Es fehlt dann einfach die Kraft, sich gegen ein übermächtiges Team zu wehren.“


Artland Dragons: Hess (16/3), Thomas (15/3), King (14), Peavy (14/1), Holston (11/3), Fenn (11), Bailey (8), Doeinck (8/2), Grünheid (5/1), Hartenstein (4), Hess (2), Njei (1).

Phoenix Hagen: Carter (11), Brooks (9/1), Seward (8), Jonusas (7), Constantine (6), Kruel (6), Hasquet (4), Blackwood (3/1), Wilkins (3), Rockmann (2), Spohr, Reuter.

Stationen: 12:9 (5.), 27:17 (10.), 36:23 (15.), 48:35 (20.), 63:37 (25.), 82:44 (30.), 93:48 (35.), 109:59 (40.).

Zuschauer: 3.000

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