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Rückrundenstart in Gießen

Rückrundenstart in Gießen

Zum ersten Rückrundenspiel führt der Weg die WALTER Tigers Tübingen zum Gründungsmitglied der Beko BBL, den LTi Giessen 46ers. Aufgrund des neuen Spielplans kommt es nach dem 82:59-Heimsieg der Schwaben am 18. Dezember 2011 bereits vier Wochen nach dem Hinrundenmatch zum Rematch in die Sporthalle Ost zu Gießen. Und für beide Mannschaften wird es zu einem extrem wichtigen Spiel für die gesamte Rückrunde. Mit der Niederlage der Hessen in Tübingen begann für die Mannschaft von 46ers-Trainer Björn Harmsen eine Niederlagenserie von fünf sieglosen Begegnungen.
Ein wesentlicher Grund für diese Negativentwicklung ist sicherlich das Fehlen des Topscorers Maurice Jeffers. Da eine genaue Rückkehr des 32-jährigen US-Amerikaners terminlich nicht fest steht, haben sich die Lahnstädter entschieden, einen neuen Akteur zu verpflichten. Mit Taj McCullough gelang es der Harmsen-Truppe einen sehr kräftigen Forward für das Team zu gewinnen. Zunächst läuft der 25-Jährige für einen Monat für die Hessen auf - dann entscheiden die Hessen weiter. Harmsen ist indes überzeugt, dass die neue Kraft der Mannschaft helfen kann: "Taj ist ein sehr athletischer Spieler, der einen starken Zug zum Korb hat und uns beim Rebound helfen wird", so Harmsen. Mit fünf Siegen aus 17 Saisonspielen stehen die Hessen wie die Tübinger (sechs Siege) eng im Abstiegskampf.

Erfahrung ist Trumpf bei den Hessen

Nach Jeffers ist Center-Routinier Elvir Ovcina mit 12,6 Punkten bester Scorer der Lahnstädter, dazu greift sich der 35-Jährige noch die meisten Korbabpraller (6,4). Ebenfalls zweistellig punktet (11,2 ppg) der sehr gefährliche Barry Stewart, der bester Distanz- und Freiwurfschütze im Team der Hessen ist. Mit 14 Punkten war Stewart im Hinspiel noch einer der besten auf Seiten der Gießener. Mit nur 59 erzielten Punkten hielten die Tübinger den Gegner deutlich auf Schlagdistanz - gleichzeitig die geringste Ausbeute aus den bisherigen 17 Saisonspielen. In einer insgesamt sehr erfahrenen Truppe sind Wayne Bernard (8,1 ppg), Radenko Pilcevic (7,1) und Koko Archibong (6,8) die weiteren Eckpfeiler bei den 46ers. Dem bulligen Center Robert Oehle gelang gegen die Tigers mit zehn Punkten eine solide Begegnung, sonst kommt der 2,09 Meter große Center auf durchschnittlich 4,9 Zähler. Komplettiert wird das Team von Achmadschah Zazai, Chad Prewitt und Misan Nikagbatse.

Um die Bedeutung der Partie zwischen Gießen und Tübingen wissen beide Kommandogeber an der Seitenlinie. Gerne erinnert sich Tigers-Cheftrainer Igor Perovic an das Geleistete seiner Spieler im Hinrundenspiel: "Wir müssen eine ähnlich gute Leistung wie im ersten Aufeinandertreffen vor vier Wochen abliefern, um in Gießen bestehen zu können. Nach wie vor denke ich, dass Gießen eine sehr gut besetzte Mannschaft besitzt, deren größte Stärke ihre Erfahrung ist. Mit McCullough haben sie zudem noch einen Spieler erhalten, der den 46ers einen zusätzlichen Schub geben wird. Wir müssen auf ein hartes Spiel vorbereitet sein und müssen über den Kampf in die Partie finden", so der 37-Jährige vor der letzten Begegnung vor der zweiwöchigen Spielpause.

Redding: "Leistung aus dem Hinspiel wiederholen."

Die deutliche 60:82-Heimpleite gegen die s.Oliver Baskets Würzburg mussten die Perovic-Schützlinge am Dienstagnachmittag nochmals ausführlich in der Videoanalyse über sich ergehen lassen. Die vielen gemachten Fehler der Raubkatzen zeigte Perovic seinen Spieler gnadenlos auf und beschwor seine Truppe gleichzeitig auf das "Big-Point-Spiel" bei den 46ers ein. Auch innerhalb der Mannschaft ist der Wille groß, diese Schwarte wieder auszuwetzen. Stellvertretend für seine Teamkollegen weiß Reggie Redding um die Bedeutung dieses Spiels für die Tigers: "Nach zuletzt zwei Niederlagen wollen wir in Gießen wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Wir wissen jedoch um die Stärke der 46ers, haben wir in der Vorbereitung doch zweimal deutlich verloren. Das Team muss die Leistung aus dem Hinspiel erneut abrufen, dann haben wir auch in fremder Halle eine realistische Siegchance", berichtet Redding, dem gegen die Hessen sein bestes Spiel im Trikot der Schwaben gelang.

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