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Rückrundenstart in Göttingen

Rückrundenstart in Göttingen

Knapp vier Wochen nach dem Hinspiel trifft ratiopharm ulm erneut auf die BG Göttingen – diesmal allerdings auf fremdem Terrain (Sa, 19.30 Uhr).
Die erste Begegnung mit der BG Göttingen ist dem Ulmer Team noch recht gut in Erinnerung. Vor knapp vier Wochen konnte sich der Tabellenzweite erst nach zähem Kampf gegen das Schlusslicht durchsetzen (82:71). „Mit dieser Leistung werden wir in Göttingen nicht gewinnen“, so Dr. Thomas Stoll. „Dafür sind sie einfach eine zu gute Heimmannschaft“, so der Manager. Denn im Hinspiel hatte ratiopharm ulm gegen Göttingen bis zur 37. Minute sogar zurückgelegen und den Gegner mit einer „halbgare Verteidigung“, wie Head Coach Thorsten Leibenath später befand, immer wieder aufgebaut. Erst ein energisches Schlussviertel (30:12) sicherte den Sieg. „Es ist gut, dass die Erinnerung dran noch so frisch ist“, glaubt Keaton Nankivil, dessen Formkurve nicht erst seit seinem Game-Winnner gegen Bayern München stark nach oben zeigt.

Ein Video mit Stimmen zum Göttingenspiel finden Sie hier www.facebook.com/ratiopharmulm

Die Endwicklung, die Ulm und Göttingen nach ihrem letzten Aufeinandertreffen genommen haben, könnte gegensätzlicher nicht sein: Ulm gewann fünf Mal in Folge, Göttingen verlor all sein Partien. Deshalb sagte Göttingens Cheftrainer Michael Meeks schon vor der jüngsten Niederlage in Berlin (50:83) gegenüber der FAZ: „In unserer Situation ist es egal, wie der Gegner heißt. Ob Braunschweig, Berlin, Bamberg oder die Los Angeles Lakers: Wir stehen tief im Tabellenkeller und müssen jedes Spiel gewinnen.“

Vor dieser Konstellation warnt dann auch der Ulmer Manager: „Sie werden mit aller Macht versuchen, eine Serie zu starten“, so Stoll, der trotz einer „phänomenalen Hinrunde“, an den Realismus der Fans appelliert: „Wir wollen die Welle des Erfolges so lange reiten, wie es geht. Aber wir wissen, dass es nicht immer so weiter gehen kann.“

Dass es zunächst am Samstag (19.30 Uhr) gegen den Tabellenletzten geht, „wissen wir zwar, schenken der Tatsache aber keine Beachtung“, erklärt Nankivil. Statistisch gesehen entsprechen die Leistungen der „Veilchen“ derzeit deren Tabellenrang: Die Feldwurfquote von 38 Prozent (18.) oder die Anzahl der erzielten Punkte (66,7 – 17.) gehören ligaweit zu den schwächsten Werten.

Dennoch kämpft Meeks‘ Team auch in verlorenen Spielen unermüdlich weiter: Davon zeugen die guten Reboundwerte seiner Mannschat: Mit 34,8 eingesammelten Abprallern pro Spiel werden die Niedersachsen auf Rang fünf geführt – nimmt man lediglich die Offensivrebounds (11,8), sind sogar nur zwei deutsche Teams besser als Göttingen. Hauptverantwortlich dafür sind zwei Spieler: Zum einen Center Raymond Sykes (7,7 Reb / 13,9 Pkt), zum anderen Power Forward Sean Evans (8 Reb / 11,7 Pkt).

Beide Herrn sind den Ulmer noch in guter Erinnerung: Sykes legte in der ratiopharm arena 15 Punkte und 9 Rebounds auf und Evans war für 14 und 11 gut. Nicht weniger auffällig in Ulm war Point Guard Matt Bauscher (10 Punkte / 4 Assists / 2 Steals), der in Göttingen Unterstützung vom im Dezember verletzten Ex-Ulmer Kyle Bailey erhalten wird. Für Stoll ist klar: „Göttingen ist besser, als es ihr aktuelle Situation suggeriert.“

München-Tickets nur noch bis Sonntag!
Fans, die das Team von ratiopharm ulm nach dem Thriller gegen den FC Bayern München auch beim Rückspiel (15. Februar) unterstützen möchten, sollten sich sputen: Beim Fanclub Fan-Attack gibt es bis Sonntag, den 15. Januar noch Tickets für das ausverkaufte Spiel. Anmeldungen hier: http://www.fanattackulm.de/index.php/anmeldeportal. Ebenfalls im Fan-Attack-Angebot: die Auswärtsfahrt nach Gießen (04.02.2012).

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