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s.Oliver Baskets wollen beim Rückrundenstart Revanche für die Hinspiel-Niederlage

s.Oliver Baskets wollen beim Rückrundenstart Revanche für die Hinspiel-Niederlage

Das Hinspiel am 3. Spieltag in der FRAPORT-Arena haben die s.Oliver Baskets buchstäblich in letzter Sekunden durch einen Wahnsinns-Dreier von Justin Gray aus acht Metern verloren, im Rückspiel wollen sie diese Scharte auswetzen. Leicht wird das nicht: Mit den FRAPORT SKYLINERS ist am Sonntag um 17 Uhr zum Start in die Rückrunde eine der besten Auswärtsmannschaften der Beko Basketball Bundesliga in der ausverkauften s.Oliver-Arena zu Gast.
Zuhause haben die Frankfurter bisher nur zweimal gewonnen – neben dem 80:78 vom 12. Oktober gegen die Baskets auch am vergangenen Sonntag mit 76:72 gegen Kellerkind EnBW Ludwigsburg. In der Auswärtstabelle aber sind die Mannen von Trainer Muli Katzurin mit 5 Siegen und 3 Niederlagen (in Ulm, Bamberg und München) ganz weit vorne zu finden. Nach dem Last-Minute-Erfolg gegen die s.Oliver Baskets kassierten sie 7 Niederlagen in Serie, schafften dann aber die Wende: Die letzten 4 Spiele „on the road“ haben die SKYLINERS gewonnen und können sich mit 5 Siegen aus den letzten 7 Partien wieder in Richtung Playoff-Plätze orientieren.

„Es ist ein wichtiges Spiel für uns. Frankfurt spielt in den letzten Wochen sehr gut, vor allem seit Jacob Burtschi zum Team gestoßen ist“, sagt Baskets-Chefcoach John Patrick: „Natürlich wollen wir das Heimspiel gegen die Skyliners gewinnen. Wir haben die knappe Niederlage in Frankfurt nicht vergessen und wollen uns dafür revanchieren. Das wird aber in der zweiten Saisonhälfte bei jedem Gegner der Fall sein, gegen den wir in der Hinrunde verloren haben.“

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass die Zuschauer im Nachbarschaftsduell am Sonntag wahrscheinlich keine Punkte-Rekorde zu erwarten haben: Die s.Oliver Baskets sind weiterhin das beste Verteidigungsteam der Beko BBL, gegnerische Teams erzielen in der s.Oliver-Arena nur 60,7 Punkte im Schnitt. Aber auch die Frankfurter Defensive kann sich mit durchschnittlich nur 64 Gegenpunkten in den letzten vier Auswärtsspielen mehr als sehen lassen. Insgesamt stellen die Skyliners die drittbeste Verteidigung der Liga.

In der Offensive muss Coach Muli Katzurin auf seine beiden Besten verzichten: Der Matchwinner des Hinspiels, Frankfurts Spielmacher und Top-Scorer Justin Gray (16 Punkte, 3,5 Korbvorlagen pro Spiel verzichten) ist seit Mitte November verletzt. Power Forward Jon Leuer (14,8 Punkte, 7,8 Rebounds pro Partie) verabschiedete sich vor sechs Wochen zu den Milwaukee Bucks in die NBA.

In die Bresche springen der 22-jährige Spielmacher Michael Thompson (17,3 Punkte in den letzten drei Spielen) oder der nachverpflichtete Power Forward Jermareo Davidson, der in den letzten 5 Partien mit 20 Punkten und 10 Rebounds im Schnitt ein Double-Double auflegte.

Nur vier Spieler konnten in der von zahlreichen Ausfällen geprägten Frankfurter Saison bisher alle 17 Spiele bestreiten: Jimmy McKinney, Quantez Robertson, Center Marius Nolte und Nationalspieler Johannes „Jo“ Herber, mit 13 Punkten, 3 Dreiern und 7 Rebounds neben Gray und Leuer einer der besten Frankfurter im Hinspiel. In Würzburg kann Katzurin voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen, auch Center Tim Ohlbrecht kehrt nach überstandener Blinddarmoperation wieder in den Kader zurück.

Die s.Oliver Baskets wollen am Sonntag erneut ihre Heimstärke unter Beweis stellen, sich mit dem dritten Sieg in Folge in einen sechstägigen Kurzurlaub verabschieden und im Jahr 2012 vorerst ungeschlagen bleiben.

Einer hat sich besonders viel vorgenommen: „Nach dem Spiel in der Hinrunde war ich richtig enttäuscht, weil ich unbedingt gegen meinen Ex-Club gewinnen wollte. Und dann haben wir auch noch in der letzten Sekunde verloren, nachdem wir uns so stark wieder herangekämpft hatten. Das wollen wir am Sonntag wieder gut machen, zumal wir zuhause den lautesten sechsten Mann der Liga im Rücken haben“, sagt Alex King, der von 2002 bis 2008 das Trikot der Skyliners trug.
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