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s.Oliver Baskets zum Abschluss der Hinrunde bei den „Tigers“

s.Oliver Baskets zum Abschluss der Hinrunde bei den „Tigers“

Über mangelnde Unterstützung werden sich die s.Oliver Baskets im letzten Spiel der Hinrunde der Beko Basketball Bundesliga bei den WALTER Tigers Tübingen nicht beklagen können: Gleich drei voll besetzte Fanbusse machen sich am Sonntag auf den Weg in die Neckarstadt, rund 250 Würzburger Fans werden in Tübingen erwartet. Ähnlich war es auch beim letzten Auswärtssieg des Aufsteigers am 8. Oktober in Gießen, der am Sonntag exakt drei Monate zurückliegen wird.
In Tübingen geht es für die s.Oliver Baskets nicht nur darum, endlich ihren Auswärtsfluch zu besiegen und die Hinrunde mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. Die Würzburger brauchen den Sieg auch, um ihre Außenseiter-Chance auf Rang sechs und die Qualifikation für den BBL-Pokal zu wahren. Aus eigener Kraft können sie das nicht mehr schaffen: Gleichzeitig müssten zwei der drei direkten Konkurrenten um die Plätze 5 und 6 nach der Hinrunde – das sind Braunschweig (zuhause gegen Bayreuth), Oldenburg (zuhause gegen Trier) und der FC Bayern München (auswärts in Bamberg) – verlieren.

„Ich hoffe, dass wir in Tübingen mit mehr Selbstvertrauen spielen als in unseren letzten Auswärtsspielen. Das war auswärts bisher unsere Achillesferse. Zuhause bekommen wir den zusätzlichen Push und die Motivation durch unsere Fans. Es wird auch wichtig sein, dass wir viel Energie von der Bank bekommen. Wir brauchen den Sieg, um noch eine Chance auf den Pokal zu haben, und es wäre großartig, die erste Saisonhälfte mit zehn Siegen zu beenden“, sagt Baskets-Headcoach John Patrick.

Dabei wird die Aufgabe in der Paul-Horn-Arena alles andere als leicht: Nach einem Saisonstart mit sechs Niederlagen in Folge haben die Tübinger Raubkatzen ihre Krallen ausgefahren und sechs ihrer letzten zehn Spiele gewonnen. Vor den eigenen Fans haben die Tigers die letzten vier Spiele erfolgreich gestaltet, zuletzt mit 85:65 gegen TBB Trier.
Der Umschwung geht einher mit der Nachverpflichtung von Center Pavelas Cukinas: Der 28-jährige Litauer stieß nach dem 6. Spieltag zu den Tübingern und verleiht dem Team von Trainer Igor Perovic – von 2003 bis 2005 Spielmacher des „TSK Würzburg“ in der Beko BBL – die nötige Stabilität unter den Körben.

Der mit allen Wassern gewaschene Tübinger Spielmacher Louis Campbell ist auch mit mittlerweile 32 Jahren bei seiner mittlerweile vierten Station in der Beko Basketball Bundesliga (Gießen, Bremerhaven, Oldenburg) mit knapp 10 Punkten, 4,5 Assists und 4,3 Rebounds pro Spiel der Dreh- und Angelpunkt im Tigers-Spiel.

Seine Vorlagen nutzen vor allem die beiden Tübinger Top-Scorer Vaughn Duggins (13,6 Punkte pro Spiel, knapp 40 Prozent Dreierquote) und Reggie Redding (12,4 Punkte), mit 5,9 gefangenen Abprallern pro Partie gleichzeitig der beste Rebounder der Neckarstädter. Komplettiert wird Igor Perovics Startformation von den beiden „Big Men„ Pavelas Cukinas und Tyrone Nash, die zusammen für durchschnittlich knapp 20 Punkte und 9 Rebounds gut sind.

Von der Bank kommen in der Tübinger Neuner-Rotation vier Youngster: Aufbauspieler Josh Young (23), der knapp 10 Punkte pro Spiel beisteuert und schon in drei Spielen bester Werfer der Tigers war, Adnan Hodzic (23) und die beiden Deutschen Nicolai Simon (25 Jahre) und Ruben Spoden (22).

„Seit der Verpflichtung von Cukinas gehört Tübingen zu den besseren Teams der Liga“, so John Patrick: „Sie haben ein gut besetzte und talentierte Mannschaft. Lou Campbell ist seit Jahren einer der besten Aufbauspieler der Liga. Mit Tyrone Nash, Vaughn Duggins und Reggie Redding haben sie einige sehr athletische und treffsichere Rookies. Nach vier Heimsiegen in Folge werden sie mit viel Selbstvertrauen spielen. Ich denke, die Zuschauer werden ein gutes Spiel sehen.“
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