FB Twitter Instagram YouTube Google+
Schiedsgericht der Beko BBL bestätigt die Entscheidung des Spielleiters

Schiedsgericht der Beko BBL bestätigt die Entscheidung des Spielleiters

Das Schiedsgericht der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) unter dem Vorsitz von Wolfgang Schreier (Gießen-Allendorf) hat die Entscheidung des Beko BBL-Spielleiters Dirk Horstmann (Kamen) vom 13. März 2012 bestätigt und die Berufung des Spielers Ronald Burrell (EWE Baskets Oldenburg) gegen das erstinstanzliche Urteil zurückgewiesen. Die Entscheidung des Beko BBL-Schiedsgerichts ist endgültig. Somit ist Burrell für seinen Verein erst wieder am Samstag, den 7. April, in der Partie gegen die FRAPORT SKYLINERS spielberechtigt.
1331912644/img_burrell.jpg
Ronald Burrell hatte gegen die Entscheidung des Spielleiters Berufung vor dem Schiedsgericht der Beko BBL eingelegt – mit der Begründung, dass das zuvor ergangene Urteil (eine Sperre von drei Pflichtspielen und die Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 2.000 Euro aufgrund einer „Tätlichkeit gegenüber einem Spieler“) nicht gerechtfertigt gewesen sei. Burrell plädierte im Berufungsverfahren auf den Tatbestand der „Unsportlichkeit gegenüber einem Gegenspieler“ – was ein milderes Strafmaß zur Folge gehabt hätte.

Der Argumentation von Burrell schloss sich das Schiedsgericht jedoch nicht an. Das Schiedsgericht hält an seiner Rechtsprechung fest, wonach eine Tätlichkeit im sportrechtlichen Sinne vorliegt, wenn die Handlung eines Spielers in feindseliger Willensrichtung vorgenommen wird und unmittelbar auf den Körper eines Anderen zielt. Das Schiedsgericht hat eine Abgrenzung zum unsportlichen Foul vorgenommen. Da die Handlung nicht im Kampf um den Ball geschah, kam für das Schiedsgericht weder ein unsportliches Foul noch ein minder schwerer Fall einer Tätlichkeit in Betracht.

Ronald Burrell war am Samstag, den 10. März 2012, im Spiel bei den s.Oliver Baskets von Schiedsrichter Dr. Andreas Schreiner in der 4. Minute der vierten Spielperiode disqualifiziert worden. Zuvor hatte der Spieler Burrell den Spieler der s.Oliver Baskets, Ben Jacobson, so heftig mit Händen und Unterarmen an Schulter und Oberkörper gestoßen, dass dieser zu Boden fiel. Diese Handlung wertete der Spielleiter als Tätlichkeit, die gemäß Strafenkatalog eine Mindestsperre von drei Pflichtspielen nach sich zieht. Zu diesem Zeitpunkt stand es 54:34 für die Heimmannschaft; am Ende hieß es 69:42 für die s.Oliver Baskets.

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Kinder plus Sport