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Thomas bleibt bei den Dragons

Thomas bleibt bei den Dragons

Die Artland Dragons haben den Vertrag mit Brandon Thomas um einen weiteren Monat mit Option bis Saisonende verlängert. Der 27-jährige Flügelspieler war Anfang Dezember als Ersatz für den verletzten, aber inzwischen wieder genesenen Adam Hess verpflichtet worden. Da der US-Amerikaner von Beginn an überzeugte, plant der Quakenbrücker Beko Basketball-Bundesligist weiter mit Thomas, obwohl dann ein Ausländer zu viel im Kader steht.
„Es ist immer möglich, dass sich ein Spieler verletzt“, sagt Dragons-Headcoach Stefan Koch. „Zudem ist es auch so, dass wir jeden einzelnen dieser acht Spieler mögen. Wir planen nicht, einen Profi vorzeitig nach Hause zu schicken. Wenn allerdings ein Akteur mit der Situation unzufrieden ist, hören wir uns das natürlich an.“

EuroChallenge: Dragons starten in Antwerpen

Direkt aus Bonn, wo die Artland Dragons am gestrigen Sonntagabend gegen die Telekom Baskets antraten, geht es für die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch am heutigen Montag ins belgische Antwerpen. Dort treffen die Quakenbrücker Basketballer am morgigen Dienstag, 10. Januar, ab 20.30 Uhr in der EuroChallenge in der Runde der Letzten 16 auf die Port of Antwerp Giants. Für beide Teams ist es der Auftakt in der Gruppe L, zu der zudem noch Triumph Lyubertsy Moskau und Pinar Karsiyaka Izmir gehören, die am morgigen Nachmittag deutscher Zeit in Moskaus Vorstadt Lyubertsy aufeinandertreffen.

Ebenso wie die Dragons verloren auch die Belgier am Wochenende ihr Spiel in der heimischen Liga knapp. Antwerpen musste sich bei Belgacom Liège 74:78 geschlagen geben. „Die Niederlage war genauso unnötig wie unsere. Antwerpen hat die gesamte Partie über geführt, das Spiel kontrolliert und dominiert. Nur am Ende haben sie den Faden verloren“, sagt Dragons-Co-Trainer Martin Schiller, der sich die Partie live vor Ort angeschaut hat. Den letzten Abschnitt verlor der Dragons-Gegner 17:31.

„Antwerpen ist ein Team, das sehr schnell spielt, angetrieben von ihrem Aufbauspieler Tim Black“, sagt Schiller. Ein Schlüssel zum Sieg wird es sein, die Kreise des ehemaligen Paderborners einzuschränken und ihn langsam zu machen. In der EuroChallenge gehört der US-Guard zu den besten Punktesammlern seiner Mannschaft (13,2 im Schnitt) und den besten Passgebern (3,0 Assists). Eine überragende europäische Saison spielt allerdings Michael Roll. Im Schnitt kommt der US-Guard auf 20,2 Punkte pro Spiel bei einer Dreier-Trefferquote von 61 Prozent und einer Gesamt-Trefferquote von 66 Prozent. Zudem trifft der 24-Jährige 94 Prozent seiner Freiwürfe. Am vergangenen Freitag gegen Liège war Roll mit 22 Punkten und vier Rebounds effektivster Spieler seiner Mannschaft.

Ebenfalls zweistellig punktet Darnell Wilson. Der US-Forward erzielt im Schnitt 16,3 Zähler pro Spiel und ist mit 4,0 Rebounds zweitbester Rebounder seines Teams. Die meisten abprallenden Bälle sichert sich der tunesische 2,16-Meter-Center Salah Mejri (8,8). „Antwerpen ist eine sehr eingespielte Mannschaft, die in Eddy Casteels schon längere Zeit denselben Trainer hat“, sagt Schiller. Auch Black, Wilson, Mejri, Roel Moors, Jean-Marc Mwema, Ralph Biggs und der bisher in dieser Saison aufgrund einer Verletzung noch nicht eingesetzte Bryan Hopkins waren schon in der vergangenen Spielzeit im Team.

„Antwerpen ist eine sehr gute Defensivmannschaft, die klare Regeln befolgen. Sie kassieren im Schnitt nur 70,7 Punkte pro Spiel, so wenig wie keine andere Mannschaft in der EuroChallenge“, sagt Schiller. „Da müssen wir diszipliniert im Angriff spielen. Außerdem müssen wir neben ihren Schnellangriffen auch den Zug zum Korb unterbinden.“

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