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Tony Gaffney, Simonas Serapinas, Talor Battle und Daniel Hain - Quartett kehrt nicht nach Bonn...

Tony Gaffney, Simonas Serapinas, Talor Battle und Daniel Hain - Quartett kehrt nicht nach Bonn...

Die Kaderplanung der Telekom Baskets Bonn ist beinahe abgeschlossen. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, die noch bestehenden personellen Lücken in naher Zukunft zu schließen. Damit steht allerdings auch fest, dass Simonas Serapinas, Tony Gaffney, Talor Battle und Daniel Hain in der Saison 2012/2013 definitiv nicht in magenta auflaufen werden.
1343122889/img_image_1332627728788.jpeg„Wir danken allen Vieren für das, was sie in der vergangenen Saison für uns geleistet haben“, so Headcoach Michael Koch. „Sie haben dazu beigetragen, dass unsere Fans hochklassigen und intensiven Basketball geboten bekamen.“ Im Falle von Tony Gaffney macht Koch keinen Hehl daraus, dass er den Vielflieger auch 2012/2013 gern im Baskets-Dress gesehen hätte. „Tony hat eine tolle Saison gespielt und ist dadurch für andere Teams interessant, die in einer ganz anderen Gehaltsklasse spielen - da können wir nicht mithalten.“

Publikumsliebling Tony Gaffney hinterlässt bei den Baskets ein schweres Erbe. Der Amerikaner, der zum drittbesten Scorer (12,7 PpS) und zweitbesten Rebounder (6,3 RpS) des Teams avancierte, erntete nicht zuletzt wegen seiner spektakulären Flugeinlagen und energiegeladenen Spielweise im Rund des Telekom Domes jede Menge Szenenapplaus. Der Power Forward versprühte vor allem in der Verteidigung puren „Baskets-Spirit“, was vornehmlich die gegnerischen Mannschaften in Form von 1,7 Blocks pro Partie zu spüren bekamen. Gaffney nahm im Januar am Beko BBL ALLSTAR Day teil, wo er nicht nur für das „Team International“ auflief, sondern im Rahmen des Dunking Contests die inoffiziellen Highlights des Wochenendes setzte.



Simonas Serapinas war 2011/2012 einer von nur vier Baskets-Akteuren, die in allen Spielen der Beko Basketball Bundesliga auf dem Parkett stand. Dabei kam der Litauer auf einen Schnitt von 9,9 Punkten, wobei er seine Ausbeute in der intensiven Viertelfinalserie gegen den späteren Meister aus Bamberg auf 11,5 PpS steigern konnte. Mit seiner intelligenten Spielweise war der Small Forward eine gelungene Ergänzung zu seinem Landsmann Benas Veikalas. Serapinas stellte sich an beiden Enden des Feldes in den Dienst der Mannschaft, scheute aber nie davor zurück, in wichtigen Situationen den Finger an den Abzug zu legen - so unter anderem in der EuroChallenge mit dem Buzzerbeater gegen Elan Chalon.



Talor Battle kam während der vergangenen Saison vom französischen Erstligisten Cholet Basket und etablierte sich bei den Telekom Baskets nach kurzer Anlaufzeit zu einer festen Größe. Der Amerikaner wurde von Headcoach Michael Koch je nach taktischer Auslegung als Energizer von der Bank gebracht, machte aber auch als Starter eine gute Figur. Mit 11,6 Zählern pro Partie lieferte er einen wertvollen Beitrag zu der Bonner Offensiv-Maschinerie, wobei Battle besonders von jenseits der 6,75 Meter-Linie heißlaufen konnte - gegen Göttingen versenkte er am 32. Spieltag sechs seiner acht Dreierversuche.



Ebenfalls nicht zu den Telekom Baskets Bonn zurückkehren wird Daniel Hain. Der sympathische Defensivspezialist und dreifache Nationalspieler wurde im Laufe der abgelaufenen Saison von Coach Koch in taktischen Einzelfällen mit Spezialaufgaben betreut. So stand der 27-Jährige beispielsweise in den Heimspielen gegen die Artland Dragons (Beko BBL) als auch Szolnoki Olaj (EuroChallenge) in der Anfangsformation, um den gegnerischen Guards David Holston und Obie Trotter ab der ersten Minute auf den Füßen zu stehen - mit Erfolg: Bonn konnte beide Partie für sich entscheiden.
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