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Unnötig hohe Niederlage

Unnötig hohe Niederlage

Zum Auftakt der Runde der „Last 16“ haben die Telekom Baskets Bonn eine Niederlage hinnehmen müssen. Beim amtierenden belgischen Vizemeister Generali Okapi Aalstar setzte es für die Mannschaft von Trainer Michael Koch eine herbe 86:98 (16:21, 17:28, 26:19, 27:30)-Pleite. Knackpunkt in einer auf beiden Seiten intensiv geführten Partie war das zweite Viertel, in dem die Rheinländer offensiv über weite Strecken jeglichen Rhythmus vermissen ließen und so schon zur Halbzeit mit 16 Zählern in Rückstand waren. Nach der Pause fand Bonn besser ins Spiel, leistete sich aber zu viele individuelle Fehler um Okapi ernsthaft zu gefährden. Erfolgreichster Bonner Punktesammler war Chris Ensminger (22), für die Gastgeber avancierte Chris Copeland (27) zum Topscorer.
Die Telekom Baskets Bonn erwiesen sich als artige Gäste und gestatteten den Hausherren die ersten Zähler Partie, auf die Chris Ensminger gleich im Gegenzug mit einem Dunking antwortete. Davon wenig beeindruckt zeigte sich vor allem Chris Copeland, der seine Farben mit starken Bewegungen am Brett, aber auch aus der Distanz in Front brachte (10:8, 6. Minute). Als der langsam auftauende Stefan Jackson einen weiteren Dreier folgen ließ, konnte sich Okapi erstmals etwas absetzen und den Vorsprung bis zum Viertelende halten (21:16, 10. Minute). Copeland eröffnete den zweiten Abschnitt mit einem weiteren Dreier - es sollten jedoch bis zur Pause die vorerst letzten Zähler des Amerikaners sein (24:16, 11. Minute). Bonn bekam zwar den ehemaligen Trierer in den Griff, nicht jedoch das Guard-Duo um Stefan Jackson und Justin Holiday, wobei Ersterer von der Freiwurflinie für die erste zweistellige Führung der Gastgeber sorgte (32:21, 15. Minute). Offensiv kam bei den Baskets fast nur Stückwerk zusammen, bei den Belgiern fielen die Angriffe nur selten schön, dafür aber effektiv aus (49:33, 20. Minute). Das Fazit zur Halbzeit fiel entsprechend ernüchternd aus: „Wir waren in den ersten 20 Minuten überhaupt nicht richtig auf dem Spielfeld“, erklärte Baskets-Center Chris Ensminger knapp.

Headcoach Michael Koch sprach in der Bonner Kabine seinen Jungs mächtig ins Gewissen und nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Team endlich fokusierter. Hatte sich der offensive Output Bonns in der ersten Halbzeit stark in Grenzen gehalten, so schraubte die Koch-Truppe nach dem Seitenwechsel an der defensiven Schraube. Das eigene Brett wurde besser kontrolliert und in Schach gehalten, wodurch Ensminger und Co. für die Vorwärtsbewegung deutlich mehr Selbstvertrauen gewannen.

Ein Dreier von Benas Veikalas ließ Bonn an der psychologisch wichtigen Zehn-Punkte-Marke schnuppern (54:44, 23. Minute), ehe der Litauer wenig später von der Linie für das geringste Defizit seit Beginn des zweiten Viertels sorgte (59:52, 26. Minute). Danach legte Chris Ensminger nach und der Rückstand betrug nur noch fünf Punkte (59:54) Viel näher kam Bonn jedoch nicht heran, da sich Okapi in den entscheidenden Situationen, als das Momentum zu kippen drohte, einen Tick frischer und aufgeweckter als die Rheinländer präsentierte, die sich an diesem Abend das Leben selbst unnötig schwer machten (82:71, 36. Minute). Zweieinhalb Minuten vor Schluss führte Talor Battle die Gäste gar noch einmal auf 86:80 heran, doch es wiederholten sich die alten Muster: Bonn agierte nicht abgeklärt, um Okapi in der Schlussphase in Verlegenheit zu bringen, was die Hausherren zum Ausbau ihrer Führung eiskalt ausnutzten.

Telekom Baskets Bonn:
Serapinas (13/3 Dreier), Ensminger (22, 8 Rebounds), Veikalas (13/1), Buljan (8), Mangold (0), Thülig (0), Jordan (15/1), Hain (dnp), Gaffney (4), Battle (11), Wohlfarth-Bottermann (dnp)

Generali Okapi Aalstar:

Steinbach (4), Kruger (10/2), Luyten (dnp), Torbert (2), van den Berghe (dnp), Copeland (27/2), van Langenhove (dnp), Holiday (17/1), Jackson (14/2), Jedaoudi (dnp), Fox (13), Young (11)

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