FB Twitter Instagram YouTube Google+
Unser Nachwuchs: Frankfurts Johannes Voigtmann - ein klassischer Center mit Freude am Kontaktsport

Unser Nachwuchs: Frankfurts Johannes Voigtmann - ein klassischer Center mit Freude am Kontaktsport

Während die Fans der FRAPORT SKYLINERS noch darüber diskutieren, ob Nationalspieler Tim Ohlbrecht zurückkommt, ist ein Center aus der nächsten deutschen Nachwuchsgarde gerade in Frankfurt angekommen. Im Interview bei uns während der U20-EM in Slowenien machte Johannes Voigtmann klar, dass man als Teamkollege gerade ihn schwierigen Momenten auf ihn bauen kann und es ihm beim Basketball auch immer um den Spaß geht. Provozieren sollte den Big Man trotzdem kein Gegner, denn eine Chance auf ein nett gemeintes Verbalduell lässt er sich nur selten entgehen:


Zwar rechnet der junge Center als Debütant in der Beko BBL - wie eben gehört - selber eher mit geringen Einsatzzeiten, aber dass es auch ganz schnell ganz anders kommen kann (Danilo Barthel erlebte das vergangene Saison in Frankfurt im Guten wie im Schlechten) soll an dieser Stelle betont werden. Für Science City Jena lieferte Voigtmann vergangene Saison in der ProA zwar nur in drei von 26 Spielen eine zweistellige Punkteausbeute, aber seine Steigerung über die Saison ist aber nicht zu übersehen: vier Minuten im ersten Punktspiel, knapp 30 im letzten. Bei der EM war er als Center von der Bank zweitbester Werfer und Rebounder der Nationalmannschaft und machte in seiner Spielanlage einen sehr reifen Eindruck. Deshalb sollte niemand überrascht sein, wenn Voigtmann doch regelmäßig Parkettzeit in der Beko BBL bekommt.

Scouting-Report: Johannes Voigtmann (FRAPORT SKYLINERS)



1343137756/img_DSC01688.JPGVoigtmann erinnert auf dem Feld sehr an Patrick Femerling. Sowohl als Spieler wie auch als Typ. Sein bevorzugter Abschluss aus seinem klassischen Centerrepertoire ist neben dem Babyhook der gute alte Unterhandkorbleger, also der Patrick-Femerling-Gedächtniswurf, wie DBB-Pressesprecherin Elli Kozlowski es nennt. Vorher lehnt er sich im Lowpost gerne ein wenig gegen seinen Verteidiger, um dann seinen Spinmove anzubringen – ähnlich wie der Sockenmann wenig explosiv, aber doch oft überraschend für seinen Gegenspieler, der dann Probleme mit dem Gleichgewicht bekommt. Dreier verweigert er zumeist, aber zumindest aus der Mitteldistanz sollte auch ernst genommen werden.

Zudem ist er impulsiv und emotional, einer, der auf dem Feld gerne Konversation betreibt und keine Chance auf ein Privatduell auslässt. Hängte dem besten slowenischen Center erst ein Offensivfoul an, buffte ihm kurz nach dem Pfiff den Ball aus dem Arm und freute sich diebisch, als dieser für seine Retourkutsche per Ellenbogen ein Unsportliches bekam. Die Vorliebe für Zonennahkampf mit viel Kontakt kommt nicht überraschend - der Vater kommt vom Handball! Voigtmann ist ausgebufft, selten beeindruckt und einer, den man gerne als Mitspieler hat. Erinnert auf der Bank mit seinem Enthusiasmus und seiner bedingungslosen Unterstützung seiner Teamkollegen auch ein wenig an Sven Schultze.

Der Big Man spielt erst drei Jahre Basketball auf Hochleistungsniveau, und an seinen überschaubar definierten Oberarmen ist das deutlich sichtbar. Ich bin mir sicher, dass Frankfurts Co-Trainer Klaus Perwas und dessen Kraftraum dieses Problem zeitnahe aus der Welt schaffen werden. Voigtmann sagt, dass er sich darauf freut … aber er weiß ja auch nicht, dass Perwas früher als Spieler dafür berühmt war, sich selber in einem Maße über die eigene Schmerzgrenze zu treiben, die mit Masochismus nur unzureichend beschrieben ist.

easyCredit TOP FOUR

Jetzt Tickets sichern!

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Kinder plus Sport