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Weihnachts-Doubleheader: Endspurt um Pokal-Tickets / TV-Spiele: Bamberg - Bonn und Frankfurt -...

Weihnachts-Doubleheader: Endspurt um Pokal-Tickets / TV-Spiele: Bamberg - Bonn und Frankfurt -...

Die Beko BBL bietet ihren Fans zum Weihnachtsfest mit zwei Spieltagen ein volles Programm, das schon am Freitag mit dem Spitzenspiel zwischen ALBA BERLIN und den EWE Baskets Oldenburg eröffnet wird. Nur zwei Tage später werden die Berliner im Rahmen des 14. Spieltags in Würzburg zur Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales erwartet. SPORT1 beobachtet am Samstag, wie die alten Rivalen Bamberg und Bonn sich in der Neuauflage eines anderen letztjährigen Viertelfinales vertragen.

Das TV-Programm zu den Festtagen im Überblick:

22. Dezember, 18.30 Uhr: Brose Baskets - Telekom Baskets Bonn
live auf SPORT1, kostenpflichtiger Livestream auf tv.Sport1.de

26. Dezember, 16.45 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – BBC Bayreuth
kostenloser Livestream auf www.fraport-skyliners.de und www.beko-bbl.de

Der Doppelspieltag zu den Festtagen leitet auch den Endspurt um die sechs Plätze in der Pokal-Qualifikationsrunde ein. In der dafür maßgeblichen Tabelle (Hinrunde ohne die Resultate des als Ausrichter direkt qualifizierten ALBA BERLIN) haben die Brose Baskets (11-1 Siege) definitiv und die EWE Baskets Oldenburg (10-5) zu 99 Prozent ihr Ticket schon in der Tasche. Im Kampf um die restlichen vier Plätze befinden sich ratiopharm ulm (8-4), TBB Trier (8-4), die Artland Dragons (7-5) und der FC Bayern München (7-5) in einer guten Ausgangsposition, denn die folgenden Teams haben alle noch ein vergleichsweise hartes Restprogramm vor sich. Am ehesten könnten noch die Eisbären Bremerhaven (7-6) das oben genannte Sextett sprengen. Die Norddeutschen müssten dafür aber die Artland Dragons schlagen und in München gewinnen. Auch Phoenix Hagen (6-6) hat noch theoretische Pokal-Chancen, müsste aber ebenso die Bayern und die Dragons noch schlagen.

Fr, 20:00 Uhr: ALBA BERLIN (10-2) – EWE Baskets Oldenburg (10-5)


Julius Jenkins (am Dienstag 6/8 Dreier gegen den MBC) und Adam Chubb kehren in die o2 World zurück und frühere Oldenburger Meistermacher Je’Kel Foster ist jetzt ein Berliner. Mit Sasa Obradovic und Sebastian Machowski treffen zwei Trainer aufeinander, die einst als Spieler gemeinsam den Korac Cup nach Berlin holten. Das Oldenburger Gastspiel in der Hauptstadt hat viele Facetten und ist darüber hinaus noch ein echtes Spitzenspiel: Oldenburg kann die Berliner mit einem Sieg vom zweiten Platz verdrängen, ALBA kann mit einem Sieg – zumindest für 24 Stunden - Tabellenführer werden. Die Statistik weist den Oldenburgern die zweitbeste Defense der Liga zu (die Gegner kommen im Schnitt nur auf 67,9 Punkte und eine Wurfquote von 40 Prozent), den Berlinern die zweitbeste Offense (im Schnitt 85,7 Punkte bei einer Wurfquote von 49 Prozent).

Sa, 18:35 Uhr: Brose Baskets (11-2) – Telekom Baskets Bonn (5-7)


Die Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales, das die Bonner seinerzeit mit einem sensationellen Sieg in der „Frankenhölle“ eröffneten, erwischt die Telekom Baskets etwas auf dem falschen Fuß. Das Team um den ALLSTAR Jared Jordan wurde nach seiner Heimniederlage gegen Würzburg von den eigenen Fans mit Pfiffen verabschiedet. Unter der Woche gab es entsprechend teamintern einige klärende Gespräche. Die Bonner Situation erinnert an die vergangene Saison, als Trainer Michael Koch sein Team zu Weihnachten nach einer bösen 84:101-Heimklatsche gegen Ulm ebenfalls zu „klärenden Gesprächen“ bat. Drei Tage später gewann Bonn sensationell in Berlin. Topscorer und bester Rebounder war damals Chris Ensminger, der sich bestimmt auch für seine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte einiges vorgenommen hat.

Sa, 19:00 Uhr: Phoenix Hagen (6-7) – FC Bayern München (7-6)


Durch hohe Heimsiege über Bonn (104:91) und Tübingen (107:80) mit neuem Selbstvertrauen ausgestattet, fehlt dem FC Bayern zu einem fröhlichen Weihnachtsfest nur noch der erste Auswärtssieg unter dem neuen Trainer Svetislav Pesic. Aber Hagens Trainer Ingo Freyer, ohnehin die Gelassenheit in Person, geht als Tabellenneunter entspannt ins Duell mit Pesic, unter dem er selber einst in Berlin spielte. Dass die Hagener ihr unorthodox offensivfreudiges Spiel am letzten Wochenende sogar bei den Frankfurter Verteidigungskünstlern mit einem 107:102-Sieg (ohne Verlängerung!) durchgesetzt haben, sorgt auch auf Hagener Seite für ein enormes Selbstvertrauen. In der ausverkauften ENERVIE-Arena sollte man die die dritte Stelle auf der Anzeigetafel schon mal freischalten – vielleicht sogar auf beiden Seiten?

Sa, 19:30 Uhr: BBC Bayreuth (6-7) – Eisbären Bremerhaven (7-7)


Vier Niederlagen in Folge sorgen in Bayreuth vor dem Besuch der unberechenbaren Eisbären, denen es egal zu sein scheint, ob sie zu Hause oder auswärts spielen, für angespannte Stimmung. Beide Seiten zählen dabei im Backcourt mit Nico Simon (Bayreuth) sowie Stanley Burrell (Bremerhaven) auf erstmals fürs ALLSTAR-Game nominierte Guards (für Bayreuths Bryan Bailey ist es bereits die dritte Nominierung). In der vergangenen Saison verloren die Bayreuther hoch mit 74:98 in Bremerhaven, gewannen ihre Heimspiel knapp 90:86 und hatten dabei große Probleme mit Jason Cain (18 bzw.15 Punkte). Der aber spielt in dieser Saison für den BBC.

Sa, 20:00 Uhr: TBB Trier (8-5) – Artland Dragons (7-6)


Das Team, bei dem es überraschend gut läuft, gegen die Mannschaft, bei der es überraschend schlecht läuft. Der unterschiedliche Saisonverlauf spiegelt sich auch in den Nominierungen für das ALLSTAR-Game, wo die Moselstädter mit zwei Akteuren (Barry Stewart und Andreas Seiferth), die Niedersachsen nur mit einem (Bryce Taylor) vertreten sind. Zusätzliche Brisanz gewinnt dieses Spiel mit Blick auf die Pokal-Qualifikation. Der Gewinner wird diesem ersten Saisonziel einen großen Schritt näher rücken, für den Verlierer könnte es am Ende noch einmal eng werden.

So, 17:00 Uhr: s.Oliver Baskets (6-7) – ALBA BERLIN (10-2)


Gewinnen die Berliner am Freitag gegen Oldenburg und am Sonntag in Würzburg, gehen sie als Tabellenführer ins Weihnachtsfest. Am Sonntag in Würzburg hat ALBA aber noch eine andere Rechnung offen, denn die s.Oliver Baskets ließen in den letztjährigen Playoffs schon im Viertelfinale brutal die Berliner Hoffnungen auf ein erneutes Finale gegen Bamberg platzen. Wie tief dieser Stachel heute noch sitzt, wurde deutlich, als Heiko Schaffartzik vor einer Woche auf die Frage nach einem möglichen Finale gegen die Brose Baskets trocken antwortete: „Vorher müssen wir Würzburg schlagen!“ Die Statistik verspricht eine Verteidigungsschlacht: Würzburg (7,4) und Berlin (7,3) verzeichnen die meisten Steals in der Liga und forcieren beim Gegner die meisten Ballverluste (ALBA 16,6 – Würzburg 16,5).

Abstiegskampf unter dem Weihnachtsbaum – Teil 1


Am Tabellenende wird es für sechs Teams, die bereits acht oder sogar mehr Niederlagen aufweisen, zum Fest allmählich mulmig. Am Samstag (19:30 Uhr) treffen in Braunschweig mit den New Yorker Phantoms (5-8) und den Neckar RIESEN Ludwigsburg (4-9) zwei bedrohte Clubs aufeinander, am Sonntag (17 Uhr) in Tübingen mit den WALTER Tigers (5-8) und den FRAPORT SKYLINERS (4-9) zwei andere. Ausgerechnet das Schlusslicht LTi GIESSEN 46 erwartet am Samstag (20 Uhr) gegen ratiopharm ulm (9-4) die schwerste Aufgabe, wobei mit John Bryant und Elvir Ovcina die beiden besten Dreierschützen unter den Centern der Liga aufeinander treffen.

Mi, 16:00 Uhr: ratiopharm ulm (9-4) – TBB Trier (8-5)


Ausgeruhte Ulmer (das Spiel am Samstag in Gießen ist das einzige in den abgelaufenen vierzehn Tagen) gegen ein in der letzten Woche gleich dreimal gefordertes Team aus Trier. Können die Moselstädter, die sonst nur einmal pro Woche spielen, diese ungewohnte Belastung wegstecken? Auf dem Papier fordert die beste Defense der Liga (Trier mit im Schnitt nur 68,2 gegnerischen Punkten) die beste Offense (Ulm erzielt 85,9 Punkt pro Spiel) heraus. Auf dem Parkett wird der frischgebackene Trierer ALLSTAR-Center Andreas Seiferth dem MVP John Bryant gegenüberstehen. Außerdem hat Trier seit dem Ulmer Wiederaufstieg vor sechs Jahren noch nie in Ulm gewonnen.

Mi, 17:00 Uhr: FC Bayern München (7-6) – Eisbären Bremerhaven (7-7)


Für die Norddeutschen ist dieses Spiel wahrscheinlich die letzte Chance, noch auf den bereits anfahrenden Pokal-Zug aufzuspringen. Beide Seiten haben in Tyrese Rice (12,9 Punkte pro Spiel) und Stanley Burrell (16,2) ihre Topscorer auf der Spielmacherposition. Ein interessantes Duell könnten sich im Frontcourt auch Chevon Troutman und Jacob Burtschi liefern, welche die jeweils effektivsten Spieler ihrer Teams sind. Zu beachten sind auch die „Spieler der Stunde“ auf beiden Seiten, die Flügelspieler Robin Benzing (zuletzt 18 und 21 Punkte gegen Tübingen und Bonn) und Stefan Jackson (zuletzt 20 gegen Braunschweig).

Do, 19:30 Uhr: Artland Dragons (7-6) – New Yorker Phantoms Braunschweig (5-8)


Dass Niedersachsen-Derby hat schon bessere Tage erlebt, zum Beispiel im dramatischen Playoff-Viertelfinale von 2011 über fünf Spiele. Vor dem erneuten Aufeinandertreffen dürften beide Trainer angesichts zuletzt durchwachsener Leistungen etwas bange nach unten gucken: Die New Yorker Phantoms drohen bei einer Niederlage in ganz ungemütliche Tabellenränge zurückzufallen. Die Dragons riskieren mit einer Niederlage ihre Teilnahme an der Pokal-Qualifikation. Für Demond Mallet schließt sich in diesem Derby gewissermaßen der Kreis. Er begann vor zwölf Jahren in Braunschweig seine Profi-Karriere, die den mittlerweile 34-Jährigen über Bamberg, Köln, Badalona, Ankara, Charleroi und Tel Aviv jetzt nach Quakenbrück geführt hat.

Abstiegskampf unter dem Weihnachtsbaum – Teil 2


Am zweiten Weihnachtsfeiertag (Mittwoch) geht der Kampf um den Klassenerhalt in Weißenfels mit dem direkten Duell zweier bedrohter Clubs weiter: Der Mitteldeutsche BC (5-9) empfängt um 20 Uhr die LTi GIESSEN 46ers (3-10). Die FRAPORT SKYLINERS (4-9) hoffen um 17 Uhr auf wichtige Punkte gegen BBC Bayreuth (6-7). Am Donnerstag (20 Uhr) wollen die WALTER Tigers Tübingen (5-8) in Bonn die notorische Heimschwäche der Telekom Baskets (5-7) nutzen. Die Neckar RIESEN Ludwigsburg (4-9) erwarten zur gleichen Zeit mit Phoenix Hagen (6-7) den Club, mit dem Lucca Staiger im Sommer auch geflirtet haben soll, bevor er sich Ludwigsburg entschied.

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