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Wichtiger Derbysieg zum Start ins neue Jahr

Wichtiger Derbysieg zum Start ins neue Jahr

Der Anfang ist gemacht! Nach neun Niederlagen aus den letzten zehn Spielen im Jahr 2011 erkämpften sich die Basketballer der EnBW Ludwigsburg am Montagabend zum Start ins neue Jahr einen wichtigen 80:74 (42:32) Heimerfolg im Derby gegen die WALTER Tigers Tübingen. Angeführt wurden die Barockstädter um Trainer Steven Key dabei von John Bowler (22 Punkte, 7 Rebounds) und Johannes Lischka (19 Punkte, 13 Rebounds), während auf Seiten der Gäste Adnan Hodzic mit 11 Zählern zum Topscorer avancierte.
In bester Derbyatmosphäre ging es am Montagabend in der ARENA Ludwigsburg von Anfang an voll zu Sache und so starteten beide Teams, angetrieben von den lautstarken Fans auf der Tribüne, mit viel Energy in das heiß erwartete Duell der schwäbischen Konkurrenten. Dabei sahen die 4.108 Zuschauer zunächst zwar nur wenige Highlights in der Offensive, dafür aber ein unglaublich intensives Spiel mit aggressiver Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten. Sechs Punkte durch John Bowler brachte Ludwigsburg im Angriff dann aber so langsam ins Laufen und so stand es nach gut sieben Minuten 13:9 für die Gastgeber. Johannes Lischka legte mit vier weiteren Zählern nach und brachte die ARENA besonders mit seinem Tip-In zum brodeln, ehe Kapitän Jerry Green bei seiner Rückkehr per Dreipunktspiel zum 20:14 Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten erfolgreich war.

Zu Beginn des zweiten Viertels stand dann Pavelas Cukinas im Mittelpunkt des Geschehens. Der ehemalige Ludwigsburger Centerspieler, seit dieser Saison in Diensten der WALTER Tigers, half seinem Team zunächst mit vier Punkten in Serie auf 26:24 zu verkürzen, als Cukinas jedoch innerhalb kürzester Zeit zwei Fouls kassiert hatte, handelte sich der Litauer im Disput mit den Schiedsrichtern auch noch ein „Technisches“ ein und musste mit insgesamt vier persönlichen Fouls von seinem Trainer auf die Bank geholt werden. Ohne den Big Man waren für die Gäste zunächst die „Kleinen“ Simon, Campbell und Duggins erfolgreich, die Hausherren gewannen nun aber immer mehr die Oberhand und so sorgte das Duo Bowler/Lischka unter anderem mit zwei Dreipunktspielen für einen 8-0 Lauf zur 42:32 Führung in der Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang kamen die Gäste aus Tübingen mit viel Energie aus der Kabine um angeführt von Adnan Hodzic schnell auf 44:38 heranzukommen, ehe Donatas Zavackas die Gäste mit seinem ersten erfolgreichen Dreier auf Abstand hielt und Johannes Lischka mit seinen Punkten zum 51:41 den alten Abstand wieder herstellen konnte. Zudem hatte Tyrone Nash genau wie Cukinas bereits sein viertes Foul kassiert und musste vorübergehend auf der Bank Platz nehmen, zwei Dreier von Spoden und Simon verhinderten jedoch, dass sich Ludwigsburg in dieser Phase weiter absetzen konnte, sodass es letztlich beim Stand von 60:51 in die letzten zehn Minuten ging.

Hier herrschte weiterhin großartige Derbystimmung in der ARENA und so peitschten die beiden Fanlager ihre Teams mit aller Kraft nach vorne. Nach Dreiern von Campbell und Duggins hatten dabei zunächst die Tübinger Grund zu feiern, Punkte von Alex Harris und besonders ein Distanztreffer durch John Bowler ließen dann jedoch auch das Ludwigsburger Publikum von den Sitzen springen und spätestens als Donatas Zavackas kurz darauf den nächsten Dreier durch die Reuse zimmerte, glich die ARENA Ludwigsburg einem Hexenkessel, der die zwischenzeitliche 70:57 Führung des EnBW-Teams knapp acht Minuten vor dem Ende frenetisch feierte und die Barockstädter mit großem Applaus in die folgende Tübinger Auszeit verabschiedete. Wie es sich für ein Derby gehört, gaben sich die Tigers trotz dieses Rückstandes aber noch lange nicht auf und so arbeiteten sich die Gäste Stück für Stück wieder heran, während bei den Barockstädtern das sichere Händchen verloren ging und sich plötzlich Nervosität breit machte bei Green & Co. Ballverluste und schlechte Entscheidungen in der Offensive waren die Folge, sodass Tübingen dank eines 11-0 Runs bis auf 70:68 verkürzen und damit für den nächsten Krimi in der ARENA sorgen konnte. Nach knappen Heimniederlagen gegen Braunschweig, Ulm und Bonn drohte das nächste Spiel noch aus der Hand zu gleiten, die Anspannung auf Seiten der Gastgeber war daher förmlich zum Greifen. Umso wichtiger war daraufhin einmal mehr der unerbittliche Einsatz von John Bowler und Johannes Lischka, die einem Fehlwurf mit allem was sie hatten hinterhergingen um im vierten Versuch zwei ganz wichtige Punkte für die EnBW’ler zu markieren. Es folgten zwei Freiwurftreffer von Bowler, ehe sich Jeff Greer nach einem Lischka-Block mit einem „Monsterdunk“ für das Highlight des Spiels verantwortlich zeigte und alle Dämme in der ARENA brechen ließ. Die spektakuläre Flugeinlage zum 76:68 war bereits die Vorentscheidung, Lischka setzte mit einem weiteren Dunking aber noch einmal einen drauf und so war in den Schlusssekunden endgültig Jubelstimmung angesagt unter den 4.108 Zuschauern. Am Ende zeigte die Anzeigetafel in der ARENA Ludwigsburg einen 80:74 Sieg der Hausherren an, sodass die zuletzt arg gebeutelten Barockstädter mit einem wichtigen Erfolgserlebnis ins neue Jahr starteten.

Headcoach EnBW Ludwigsburg Steven Key:
„Wir haben heute ein richtiges Derby gesehen. Die Stimmung und die Fans waren sehr wichtig für uns und ich hoffe, dass wir uns diesen Heimvorteil auch in den nächsten Spielen bewahren. Wir haben heute defensiv im 1-gegen-1 einige Probleme gehabt und mussten vorne lange auf unseren ersten Treffer von der Dreierlinie warten, mit der Verlagerung des Spiels unter den Korb haben wir das jedoch gut aufgefangen. Am Ende ist dieser Sieg nur ein kleiner Schritt, dafür aber ein umso wichtiger.“

Headcoach WALTER Tigers Tübingen Igor Perovic:
„Gratulation an Steven Key und seine Mannschaft zu diesem wichtigen Sieg. Wir hatten heute leider große Probleme in der 1-gegen-1 Verteidigung und das auf jeder Position. Egal ob Bowler, Lischka oder die schnellen Guards, hier sahen wir nicht gut aus. Außerdem haben wir einige wilde Würfe genommen und neun Freiwürfe verschossen, damit sind die Gründe für die heutige Niederlage bereits genannt.“

Die Viertel im Überblick: 20:14 22:18 18:19 20:23

Statistik:

Scorer Ludwigsburg:
Bowler (22, 7 Rebounds), Lischka (19, 13 Rebounds), Dorris (11), Harris (9), Zavackas (8, 5 Rebounds), Greer (4), Green (3), Looby (2), McCray (2), Koch (n.e.), Bekteshi (n.e.), Maier (n.e.)

Scorer Tübingen:
Hodzic (12, 5 Rebounds), Campbell (11), Duggings (10, 5 Rebounds), Redding (10, 5 Rebounds, 4 Assists, 4 Steals), Cukinas (10), Simon (6), Nash (5, 5 Rebounds), Young (5, 4 Assists), Spoden (5), Vargas (n.e.), Albus (n.e.)

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