FB Twitter Instagram YouTube Google+
Zweiter nach der Vorrunde

Zweiter nach der Vorrunde

ratiopharm ulm schließt die Hinrunde nach einem Erfolg über die LTi Giessen 46ers (97:75) mit 13 Siegen bei nur 3 Niederlagen auf Platz zwei ab.
Für Point Guard Per Günther, der mit 10 Punkten und 3 Assists selbst einen starken Eindruck hinterließ, war der souveräne Erfolg über Gießen ein Ausdruck der Entwicklung seiner Mannschaft. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir solche Spiele mittlerweile in dieser Art und Weise gewinnen“, so der Nationalspieler nach dem 97:75 (49:41). Gemeint war damit der etwas mühsame Start gegen den Tabellensechzehnten. „Nach dem schwachen ersten Viertel ist niemand in Panik geraten. Wir haben unser Spiel durchgezogen und die Partie zehn Minuten vor dem Ende entschieden“, so Günther zufrieden.

Somit sollte Thorsten Leibenath nur anfänglich Recht behalten. Hatte der Ulmer Head Coach doch vorhergesagt, „dass das Spiel gegen Bayern nur ein Vorgeschmack auf das war, was uns an Intensität heute erwartet“. Und tatsächlich setzte Gießen ratiopharm ulm von Beginn an mächtig unter Druck. Die Hessen kämpften mit Haken und Ösen und machten den Gastgebern mit wechselnden Verteidigungsformen das Leben schwer. Da es auch auf der anderen Seite des Feldes für Gießen anfänglich rund lief, klinkte Radenko Pilcevic in der siebten Minute per Dreier zum 14:20 ein.

Als aber auch ratiopharm ulm ein Ganzfeldverteidigung auspackte und Keaton Nankivil – der aus ähnlicher Lage ja schon den Sieg gegen München sicherte – einen Dreier einstreute und Rocky Trice einen Tip-in nachlegte, änderte sich das Bild (23:22, 9.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs führte Ulm mit 28:24. „Zu Beginn haben wir uns mit der physischen Spielweise der Gießener sehr schwer getan, darauf haben wir uns erst im zweiten Viertel eingestellt“, beschreibt Leibenath diese Phase.

Wenngleich sich das Ulmer Team, das von einem sehr engagierten Tommy Mason-Griffin dirigierte wurde, bis zur 14. Minute auf 34:26 absetzen konnte, beantragte Leibenath die Auszeit: Einige Ballverluste und nicht genützte Chancen forderten den Redebedarf. Die Antwort gab dann Keaton Nankivil mit seiner neuen Spezialität, nämlich einem Dreier mit Ablauf der Spieluhr (15.). Und da Sebastian Betz einen Distanzwurf hinterherschickte (40:28), war es nun Gießens Coach Björn Harmsen, der eine Unterbrechung benötigte. Und sein Team, das ligaweit die meisten Fouls begeht – und bis zur Halbzeit schon 13 Mal zugelangt hatte (Ulm 6) – arbeitete sich zurück. Zum Seitenwechsel betrug der Vorsprung nur noch acht Punkte (49:41).

Für klare Verhältnisse sorgte dann Topscorer Dane Watts (18 Punkte) in der 24. Minute mit zwei Dreiern zum 62:48 – dem fünften und sechsten erfolgreichen Ulmer Distanzwurf bei elf Versuchen. Die bis dato höchste Ulmer Führung besorgte Geburtstagskind Steven Esterkamp (31 Jahre), der zunächst den Ball nach einem Fastbreak ablegte, um dann eiskalt einen Dreier hinterherschickte (72:54, 29.).

Das letzte Viertel war dann eine Demonstration der derzeitigen Stärke des Tabellenzweiten: Hinten räumte Big John auf und vorne versenkte beispielsweise Tommy Mason-Griffin zur 82:61-Führung (32.). Endgültig von den Sitzen riss dann (mal wieder) Keaton Nankivil die 6.000 Gäste der ratiopharm arena: Mit seinem Alley-oop (Dunking) nach Zuspiel von Mason-Griffin zum 90:69 (37.) bebte die Arena. Den Schlusspunkt hinter ein erneutes Basketballfest und eine glänzende Vorrunde setzte Michael Wenzel – ebenfalls per Dunking (97:75). Die passenden Worte dazu lieferte der Head Coach: „Eine Qualität dieser Mannschaft ist, dass sie sich im Laufe eines Spiels sehr gut auf ihren Gegner einstellen kann.“

Für ratiopharm ulm spielten:
Swann (4, Rebounds, 4 Assists), Günther (14), Esterkamp (16), Watts (18, 6 Rebounds), Bryant (12), Mason-Griffin (10, 3 Assists), Betz (3), Trice (7, 2 Steals), Nankivil (15), Wenzl (2).

easyCredit TOP FOUR

Jetzt Tickets sichern!

Telekombasketball.de

Alle Spiele LIVE und in HD!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Kinder plus Sport