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BIG - Basketball in Deutschland
„Big Man“ für die Tübinger Raubkatzen: Anatoly Kashirov kehrt zurück!

„Big Man“ für die Tübinger Raubkatzen: Anatoly Kashirov kehrt zurück!

Center Anatoly Kashirov kehrt zurück in den Tübinger Dschungel. Der 26-Jährige spielte bereits 2010/11 für die Tigers und soll nun den Frontcourt verstärken.

Zwei Siege aus zehn Spielen, Tabellenplatz 17 - der Saisonstart verlief für die WALTER Tigers Tübingen alles andere als optimal! Daher sahen sich die Verantwortlichen der Raubkatzen in dieser sportlich angespannten Situation gezwungen, nochmals auf dem Transfermarkt aktiv zu werden und haben den russischen Center Anatoly Kashirov verpflichtet. Der 26-Jährige kommt vom lettischen Erstligaverein BK Ventspils ins Schwabenland und hat einen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2014/2015 unterschrieben. Kashirov wird an seiner alten und nun wieder neuen Wirkungsstätte mit der Nummer 21 auflaufen.

26-Jähriger bei den WALTER Tigers kein Unbekannter

Der 2,15 Meter große „Big Man“ ist im Tübinger Dschungel kein unbekanntes Gesicht. In der Saison 2010/2011 streifte Kashirov bereits das Trikot der WALTER Tigers über und kam dabei in allen 34 Ligaspielen zum Einsatz. Mit starken 13,0 ppg und 5,3 rpg war der Center eine tragende Säule im Spiel der Tübinger. Vor allem in der Rückrunde war der erste und bislang einzige russische Spieler in der Geschichte der Raubkatzen kaum zu stoppen, scorte in 15 von 17 Spielen zweistellig, darunter sogar drei Double-Doubles, und wies in der dabei einen Punkteschnitt von 15,1 ppg auf. Zahlen, die nicht nur den Tigers-Fans Freude bereiten, sondern auch der Mannschaft in der jetzigen Situation sehr helfen würden, um sich schnellstmöglich aus dem Tabellenkeller zu befreien.

Aufgrund der starken Saison von Kashirov im Tübinger Dress war es wenig verwunderlich, dass viele Vereine auf den damals 23-Jährigen aufmerksam wurden, der sich einer neuen Herausforderung stellen wollte. Diese fand Kashirov direkt im Anschluss an die Saison 2010/2011 in Griechenland bei Aris Saloniki. Im Playoff-Halbfinale war allerdings schon Schluss, und damit war das Kapitel Saloniki für den russischen Center bereits nach wenigen Spielen zu Ende.

Kashirov wechselte anschließend wieder in seine Heimat zu Spartak St. Petersburg. In den folgenden zwei Spielzeiten kam er allerdings nicht zu vielen Einsatzzeiten und konnte so nicht an seine guten Leistungen aus Tübinger Zeiten anknüpfen. Der 26-Jährige freut sich nun diebisch auf sein zweites Engagement in der Universitätsstadt am Neckar. "Ich freue mich riesig über die Rückkehr nach Tübingen. Hier hatte ich meine beste Zeit als Basketballer, hier habe ich mich sehr wohl gefühlt und hier möchte ich wieder erfolgreich Basketball spielen. Ich bedanke mich bei den WALTER Tigers und Coach Perovic, dass sie mir diese Möglichkeit nun gegeben haben. Die Vorfreude auf das erste Spiel ist jetzt schon groß, dazu möchte ich alles für den Erfolg der Mannschaft tun", übermittelte der 26-Jährige aktuell noch das Moskau. Die Verpflichtung von Kashirov hat ein Partner der WALTER Tigers Tübingen möglich gemacht. Somit wird der Etat der Schwaben in dieser Saison nicht weiter belastet.

Kashirov soll vor allem in der Offensive Akzente setzen

Nach einem kurzen Intermezzo im Herbst bei BK Ventspils, für die Kashirov noch am vergangenen Wochenende in der baltischen Basketball-Liga im Einsatz war, nun also die Rückkehr in den Tübinger Dschungel. Große Hoffnungen ruhen auf dem 26-Jährigen, der seine erfolgreichste Zeit als Basketballer hier in Tübingen erlebte. Vor allem mit seinen Fähigkeiten in der Offensive soll er im Angriffsspiel  der Tübinger neue Akzente setzen. Dies vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Raubkatzen mit nur 69,1 Punkten pro Partie die schwächste Offensive besitzen.

Warum die Tübinger nun noch einen weiteren ausländischen Spieler verpflichtet haben, erklärt ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel wie folgt: "Durch den Ausfall von Johannes Lischka fehlen uns eindeutig Punkte und Rebounds, dies haben wir in den letzten Partien schmerzlich erfahren müssen. Mit der Verpflichtung von Kashirov erweitern wir den Kader um einen offensivstarken Center. Wichtig war uns, dass Kashirov und Spielmacher Branislav Ratkovica bereits zusammengespielt haben. Somit hoffen wir, dass die Eingewöhnungszeit nicht lange dauern wird", so Wintermantel.

Mit Kashirov haben die Tübinger nun sieben Ausländer in ihren Reihen. Aufgrund der angespannten sportlichen Situation werden sich die Tübinger von keinem Spieler trennen. Das Trainerteam wird in den kommenden Ligaspielen nun denjenigen sechs ausländischen Spielern das Vertrauen geben, welche sich mit guten Trainingsleistungen unter der Woche für einen Spieleinsatz empfehlen.

Ankunft in Tübingen abhängig vom Ausstellen des Arbeitsvisums in Moskau

Wann Kashirov nach Tübingen reisen kann, liegt aktuell noch in den Händen der Deutschen Botschaft in Moskau, welche für das Ausstellen des Arbeitsvisums verantwortlich ist. Die Chancen stehen jedoch nicht allzu hoch, dass der 2,15 Meter große Center bereits im Derby in Ulm am Freitagabend für die Tübinger auflaufen kann. Die Spielberechtigung für Kashirov sollte bis Freitag jedoch vorliegen.

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