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„Feuervögel“ übertrumpfen Dragons / Ludwigsburg gewinnt Schwabenderby

„Feuervögel“ übertrumpfen Dragons / Ludwigsburg gewinnt Schwabenderby

Phoenix Hagen beendet das Jahr 2013, wie es für die „Feuervögel“ begann: Mit einem Sieg über die Artland Dragons. Bamberg behält derweil die Oberhand im Frankenderby, Ludwigsburg gewinnt das Lokalduell gegen Tübingen und der MBC wahrt seine Erfolgsserie: Die Samstagsspiele des 15. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

Phoenix Hagen – Artland Dragons 87:74

s.Oliver Baskets – Brose Baskets 49:61

MHP Riesen Ludwigsburg – WALTER Tigers Tübingen 78:68

medi bayreuth – Mitteldeutscher BC 77:83

Von: Joshua Wiedmann

Phoenix Hagen – Artland Dragons 87:74 (Boxscore)

Erst einmal hatte Phoenix Hagen in seiner Club-Geschichte gegen die Artland Dragons gewonnen: zum Auftakt des Kalenderjahres 2013. Und das Jahr sollte enden, wie es begann – nämlich mit einem (weiteren) Erfolg gegen die „Drachen“.

Der Auftakt gehörte allerdings den Gästen: Die Dragons nutzten im ersten Viertel vor allem ihre Größenvorteile am Brett wiederholt aus. Einem 17:33-Zwischenstand folgte dann allerdings eine furiose Aufholjagd der „Feuervögel“: Angetrieben vom Trio Henry Dugat (17 P), Larry Gordon (16) und Mark Dorris (21) legte Hagen einen 15:2-Lauf bis zur Halbzeitpause hin. Und diesen Schwung nahmen die Hausherren mit in die zweite Hälfte: Im dritten Viertel erzielte Phoenix fast so viele Punkte wie in der kompletten ersten Hälfte – nämlich 30 – und machte sich wiederholt Fehler im Quakenbrücker Aufbauspiel (17 Dragons-Turnover) zu Nutze.

Eine unterdurchschnittliche Feldwurfquote (39 Prozent) machte Hagen letztlich mit zehn erfolgreichen Dreiern und guter Offensivrebound-Arbeit (16) wett. Auf Dragons-Seite fand außer Kenny Frease (12 Punkte) – der aber nach starker Anfangsphase nahezu abgemeldet war – und David Holston (17) kaum ein Akteur seinen Wurfrhythmus. 

Hagen stoppt damit zum Jahresausklang den Negativtrend der letzten Wochen (3 Niederlagen aus 4 Spielen), während die Dragons nach zuletzt drei Siegen aus vier Partien einen Dämpfer hinnehmen müssen.

s.Oliver Baskets – Brose Baskets 49:61 (Boxscore)

Die Brose Baskets bleiben im Frankenderby gegen die s.Oliver Baskets auch nach dem fünften Aufeinandertreffen in der Beko BBL unbesiegt. Der amtierende Meister brachte mit einer starken Defensivleistung nach dem Seitenwechsel (nur 18 zugelassene Punkte) den zweiten Beko BBL-Sieg in Folge unter Dach und Fach.

Dabei waren es zu Beginn die Gastgeber, die den Ton angaben – und mit dem Selbstbewusstsein eines Teams auftraten, das zuletzt drei von vier Spielen gewonnen hatte. Allein D’or Fischer (8 Punkte im ersten Viertel) hatten es die Brose Baskets zu verdanken, dass die Differenz nach zehn Minuten nur sieben Zähler betrug (17:10). Bamberg ließ in dieser Phase zu viele Wurfgelegenheiten ungenutzt, während Würzburg durch sein Center-Duo McNaughton und Boone (je 10 Punkte) immer wieder am Korb zu Punkten kam.

Mit einer aggressiveren Verteidigungsleistung brachten die Brose Baskets das Momentum in Halbzeit zwei jedoch auf ihre Seite. 18 erzwungene Ballverluste und wichtige Distanztreffer in der „Schlussphase“ sorgten letztlich für klare Verhältnisse. Auch das Duell der Forward-Juwelen ging an Bamberg: Elias Harris kam mit 11 Zählern zwar nicht an die Glanzleistung bei seinem Liga-Debüt (25 P) heran, sorgte aber dafür, dass Würzburgs Shooting-Star Maxi Kleber (10) nicht wirklich zur Entfaltung kam.

MHP Riesen Ludwigsburg – WALTER Tigers Tübingen 78:68 (Boxscore)

Im Schwabenderby geht es schon traditionell um viel – dieses Mal hatte das Nachbarschaftsduell für die Kontrahenten aber einen noch höheren Stellenwert. Während Tübingen nach absolvierten 40 Minuten indes weiter auf den Beginn einer Positivserie warten muss, konnte Ludwigsburg die jüngste Schwächeperiode (nur 2 Siege aus 8 Spielen) beenden.

Der Start in die Partie gehörte aber den Gästen – und vor allem Alex Harris. Mit 13 Punkten im ersten Viertel hatte der US-Amerikaner in Diensten der Tigers erheblichen Anteil an einem 17:21-Auftakt seiner Mannschaft. In der Folge bekamen die MHP RIESEN den Shooting Guard aber immer besser in den Griff, und damit auch ihren Gegner. Ein 18:6-Lauf im zweiten Viertel brachte die Gastgeber in Front. Ludwigsburg kam nun immer wieder an die Freiwurflinie und verwandelte von dort mit traumwandlerischer Sicherheit – nämlich 31 von 34 Versuche. Spätestens, als Tübingens Center Bogdan Radosavljevic im Schlussviertel nach seinem zweiten Technischen Foul vom Feld musste, fanden die Gäste keine Antwort mehr auf die Ludwigsburger Übermacht am Korb.

Center Gary McGhee kam in seinem dritten Spiel für die Neckarstädter auf 16 Punkte. Neuzugang und Ex-NBAler Coby Karl gab derweil ein vielversprechendes Debüt (8 P, 9 Reb, 5 As) für die MHP RIESEN. 

medi bayreuth – Mitteldeutscher BC 77:83 (Boxscore)

Wer als Team 53 Prozent seiner Feldwürfe versenkt, hat in der Regel gute Chancen auf den Sieg. Wenn auf der Gegenseite allerdings drei Spieler heiß laufen und rund drei Viertel der Team-Punkte erzielen, ist auch die eigene Offensivkraft nicht viel wert. Gegen das MBC-Trio Adonte Parker (17 P), Marcus Hatten (15) und vor allem Forward Angelo Caloiaro (25, 9/11 Würfe) fand die Bayreuther Verteidigung am Samstagabend keine Lösung. Für die Franken war dies gleichbedeutend mit der siebten Niederlage in Folge in der Beko BBL.

Die Entscheidung in einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie fiel allerdings erst zu Beginn des Schlussabschnitts: Ein 4:15-Lauf raubte den Gastgebern jegliche Chance auf den Sieg. Der folgende 11:1-Lauf Bayreuths war daher nicht viel mehr als Ergebniskosmetik und änderte nichts mehr am vierten MBC-Erfolg nacheinander.

Auf Seiten der Hausherren punkteten fünf Spieler zweistellig; Brian Qvale trug sich als Bayreuther Topscorer (19 P) in die Statistik ein.

 

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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