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17. Spieltag: Derbyzeit zum Abschluss der Hinrunde / Schaffartzik gegen Schröder / Schwethelm in...

17. Spieltag: Derbyzeit zum Abschluss der Hinrunde / Schaffartzik gegen Schröder / Schwethelm in...

Der letzte Spieltag der Hinrunde steht im Zeichen des Derbys: In Ludwigsburg steigt das Schwaben-Derby zwischen den Neckar RIESEN und Tübingen, in Bamberg steht das Franken-Derby zwischen den Brose Baskets und Bayreuth auf dem Programm. In Gießen bitten die LTi 46ers die FRAPORT SKYLINERS zum klassischen Hessen-Derby. Die EWE Baskets Oldenburg und die Eisbären Bremerhaven haben ihr Nord-Derby bereits im Oktober gespielt (die Eisbären gewannen in Oldenburg 75:72).

Sa, 19.00 Uhr: FC Bayern München (10-6) – ratiopharm ulm (11-5)


Das Spitzenspiel des 17.Spieltags: Mit fünf Siegen in Folge im Rücken empfangen die Bayern ratiopharm ulm mit breiter Brust. Welcher Ulmer könnte den in Fahrt gekommenen Bayern-Express aufhalten? Vielleicht der von den Münchenern im Sommer „auf Bewährung“ nach Ulm ausgeliehene Philip Schwethelm, der ja auch schon ALBA BERLIN in der o2 World abgeschossen hat? Aber ausgerechnet vor seinem Gastspiel im Audi Dome ist dem Nationalspieler das Wurfglück abhanden gekommen (0/6 Dreier in den letzten drei Spielen).

Auf der anderen Seite läuft es für den ehemaligen Ulmer Robin Benzing in München aktuell besser: Mit 21 Punkten (4/6 Dreier) war er am letzten Spieltag nicht nur Topscorer der Bayern, sondern steuerte auch acht Rebounds zum Erfolg in Frankfurt bei. Im Fokus steht natürlich auch das Duell der Spielmacher Tyrese Rice gegen Per Günther sowie die Frage, ob Jared Homan etwas gegen den MVP John Bryant ausrichten kann. Dass diese Paarung das Zeug zum Nägelkauer hat, wurde ja bereits vergangene Saison bewiesen:


Sa, 19.30 Uhr: Neckar RIESEN Ludwigsburg (5-11) – WALTER Tigers Tübingen (7-9)


Nach der 67:80-Niederlage gegen Ulm hoffen die WALTER Tigers in Ludwigsburg im anderen Schwaben-Derby auf ein anderes, besseres Resultat. Der Tabellenstand spricht dafür, dass das möglich sein sollte, aber die Neckar RIESEN haben nach langer Durststrecke am letzten Spieltag mit einer großen Energieleistung als Team und einem 79:75-Auswärtssieg in Würzburg bewiesen, dass sie noch nicht am Ende sind. Beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams vor elf Monaten hieß der Topscorer Johannes Lischka, der damals noch für die Ludwigsburger spielte, mit seinen 16 Punkten und zehn Rebounds aber nicht den Tübinger 73:65-Heimsieg verhindern konnte.

Sa, 19.30 Uhr: Brose Baskets (13-2) – BBC Bayreuth (7-9)


Nur zwei Tage bleiben dem Meister nach dem Euroleague-Kracher gegen Real Madrid (Video unten), um sich auf das Franken-Derby vorzubereiten. Werden die drei jungen Bayreuther Dreier-Könige Nicolai Simon, Peter Zeis und Simon Schmitz (schockten ALBA am letzten Wochenende mit zusammen 8/13 Dreiern) auch in der „Frankenhölle“ so traumwandlerisch treffen? Dass die Brose Baskets es verstehen, gegnerische Dreierschützen im Zaum zu halten, haben sie erst am letzten Spieltag bewiesen, als sie Braunschweigs Distanzschützen (mit einer Quote von 38,7 Prozent die zweitbesten der Liga) nur fünf Dreier erlaubten. Die besten Dreierschützen der Liga stellen übrigens die Bamberger mit 40,7 Prozent selber. Chris Fleming könnte am Samstag erstmals seinen Neuzugang Jeremiah Massey einsetzen, müsste dann aber neben zuletzt A. J. Ogilvy noch einen seiner acht Ausländer auf die Tribüne setzen.


Sa, 19.30 Uhr: Mitteldeutscher BC (6-10) – s.Oliver Baskets (7-8)


Ein Duell ohne Vorgeschichte, denn die Aufsteiger der letzten beiden Jahren treffen zum allerersten Mal aufeinander. Beide Mannschaften beendeten das Jahr 2012 enttäuschend – der MBC kam in Trier 59:78 überraschend deutlich unter die Räder, die s.Oliver Baskets leisteten sich gar einen Heim-Ausrutscher gegen Ludwigsburg. Trotzdem gibt es Serien, die verteidigt werden wollen: Der Mitteldeutsche BC ist seit acht Wochen in eigener Halle ungeschlagen und die s.Oliver Baskets haben vor acht Wochen zum letzten Mal in der Beko BBL auswärts verloren. Eine dieser Serien wird am Samstag reißen. Die Würzburger müssen weiterhin ohne John Little, Ben Jacobson und Maxi Kleber auskommen, der MBC bangt um den Einsatz des angeschlagenen Kelly Beidler sowie der beiden Center Phillipp Heyden und Johannes Lange.

Sa, 20.00 Uhr: LTi GIESSEN 46ers (4-12) – FRAPORT SKYLINERS (5-11)


So wie das Jahr 2012 (damals gewannen die Frankfurter 64:56 in Gießen) beginnt auch 2013 mit dem Hessenderby, das allerdings schon bessere Tage gesehen hat. Gemessen am aktuellen Tabellenstand – die beiden Klubs stehen ganz unten - könnte das traditionelle Derby sogar in der nächsten Saison in die ProA verlegt werden. Umso verbissener wird in der 27. Auflage dieses Klassikers (bisherige Bilanz 19:7 für Frankfurt) um den Sieg gekämpft werden. Frankfurts Trainer Muli Katzurin beweist beim Blick auf die Tabellen echten Galgenhumor: „Es treffen die beiden stärksten Teams aufeinander, denn immerhin tragen wir die gesamte Liga auf unseren Schultern.“ Gießens Trainer Mathias Fischer warnt sein Team besonders vor Zachery Peacock, der nicht nur mit im Schnitt 14,7 Punkten Frankfurts Topscorer ist, sondern die Atmosphäre in der Sporthalle Ost aus seiner Gießener Saison 2010/11 gut kennt.

Sa, 20.00 Uhr: Artland Dragons (10-6) – Phoenix Hagen (7-9)


Seit ihrem Aufstieg 2009 haben die Hagener noch nie gegen die Artland Dragons gewonnen. Die Chancen, im siebten Anlauf endlich auch einmal die Drachen zu bezwingen, stehen so schlecht nicht, denn noch nie war das unorthodoxe Hagener Run-and-Gun so erfolgreich wie in dieser Saison. Unter den sechs besten Werfern der Beko BBL rangieren mit Davin White (15,6) und David Bell (15,3) gleich zwei Hagener. Quakenbrücks beste Scorer, Bryce Taylor und MarQuez Haynes (beide 13,1) folgen erst auf den Plätzen 20 und 21. Gemessen am Quakenbrücker 73:51-Sieg am letzten Spieltag in Bremen treffen die Hagener, dessen Forward Adam Hess zwischen 2006 und 2012 vier Jahre in der Artland-Arena zu Hause war, am Samstag aber auf eine gefestigte Dragons-Verteidigung.

So, 17.00 Uhr: ALBA BERLIN (10-5) – New Yorker Phantoms Braunschweig (6-10)


Einmal mehr bleiben ALBA BERLIN nach einem Euroleague-Spiel nur zwei Tage Zeit, um sich auf die nächste Aufgabe in der Beko BBL vorzubereiten. Immerhin hat Trainer Sasa Obradovic sein Team nach der Genesung von Nihad Djedovic wieder komplett und man muss auch nicht reisen. Ob das reicht, um die dritte Bundesliga-Niederlage in Folge zu vermeiden und zurück in die Erfolgsspur zu finden? Wie viele Berliner steckten bei ALBA zuletzt auch die Ex-Braunschweiger Yassin Idbihi und Heiko Schaffartzik in einem Formtief. Ganz anders die Ex-Berliner bei den New Yorker Phantoms: Robert Kulawick markierte gegen die Artland Dragons 17 Punkte (5/6 Dreier), Immanuel McElroy 12 (2/4 Dreier). Interessant ist darüber hinaus auch ein Duell auf der Spielmacherposition, wo der gerade 29 Jahre alt gewordene Heiko Schaffartzik auf den zehn Jahre jüngeren Dennis Schröder trifft, der sich in dieser Saison als jüngster deutscher ALLSTAR aller Zeiten als sein möglicher Nachfolger im Nationalteam empfiehlt:


So, 17.00 Uhr: Telekom Baskets Bonn (6-9) – TBB Trier (9-7)


Das Rhein-Mosel-Derby, einer der großen Klassiker der Beko BBL, erlebt seine 42. Auflage (in der ewigen Bilanz seit 1996 führen die Bonner mit 26:15 Siegen). Dort, wo sich 1996 Bruno Soce und Don Beck gegenüberstanden, führen heute zwei Europameister von 1993, Michael Koch und Henrik Rödl die beiden Teams an, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die Bonner stellen mit im Schnitt 83,8 Punkten das offensivstärkste Team der Liga, die Moselstädter glänzen mit der besten Verteidigung der Liga, die ihren Gegnern pro Spiel nur 68,7 Zähler gestattet. Am letzten Spieltag hatten beide Teams mit ihren Marschrouten Erfolg: Bonn erzielte in Hagen mehr Punkte als der Gegner (103:101) und Trier schob der Offensive des MBC erfolgreich den Riegel vor (78:59). Unter dem Korb treffen mit Jonas Wohlfarth-Bottermann und Andreas Seiferth zwei junge deutsche Center aufeinander, die in dieser Saison beide einen großen Schritt nach vorne gemacht haben.

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