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22. Spieltag: Spitzentrio auf dem Prüfstand – München gegen Berlin, Bamberg gegen Oldenburg und...

22. Spieltag: Spitzentrio auf dem Prüfstand – München gegen Berlin, Bamberg gegen Oldenburg und...

Ein erster Hauch von Playoff-Atmosphäre weht an diesem Wochenende durch den 22. Spieltag der Beko BBL. Gleich sechs aktuelle Playoff-Kandidaten treffen in direkten Duellen aufeinander. Der Tabellenführer Brose Baskets erwartet die immer stärker werdenden EWE Baskets Oldenburg, der FC Bayern München will endlich seinen „Angstgegner“ ALBA BERLIN bezwingen und die Telekom Baskets Bonn läuten das Karnevals-Wochenende gegen ratiopharm ulm ein. Wer kein Ticket für diese drei Kracher bekommt, hat Glück im Unglück: Alle drei Spitzenspiele können auf imFernsehen oder als Internetstream auch live daheim im Wohnzimmer verfolgt werden.

Das TV-Programm am Wochenende:

Sa, 20.00 Uhr: Telekom Baskets Bonn – ratiopharm ulm
live auf SPORT1, kostenfreier Livestream auf www.Beko-BBL.de

So, 13.00 Uhr: FC Bayern München – ALBA BERLIN
live auf KABEL1, kostenfreier Livestream auf www.Beko-BBL.de

So, 17.00 Uhr: Brose Baskets – EWE Baskets Oldenburg
kostenfreier Livestream auf Sport1.de und www.Beko-BBL.de

Sa, 19.00 Uhr: (11) s.Oliver Baskets – (6) Artland Dragons



Beide letztjährige Halbfinalisten sind im bisherigen Saisonverlauf hinter den Erwartungen zurückgeblieben, aber die Artland Dragons stehen dank ihrer Auswärtsstärke (mit 7:3 Siegen sind die das drittstärkste Auswärtsteam der Liga) nicht nur in der Tabelle besser da, sondern spüren nach zuletzt drei Siegen in Folge (inklusive dem Pokalsieg über Oldenburg vom Mittwoch) Aufwind.

Umgekehrt ist die Stimmung bei den Würzburgern um den Ex-Drachen Lamont McIntosh: Das 58:74 am vergangenen Wochenende gegen Bonn markierte schon die sechste Heimniederlage, mit einer Bilanz von 3:6 ist die Würzburger „Turnhölle“ in dieser Saison alles andere als eine Festung. Das größte Problem der s.Oliver Baskets: Der Ball will einfach nicht in den Korb, selbst an der Freiwurflinie sind die Würzburger mit 66,4 Prozent das schwächste Team der Beko BBL. Dabei fehlen Würzburgs Topscorer Dwayne Anderson nur noch neun Punkte zu seinem 1.000sten Punkt in der Beko BBL, Jimmy McKinney sieben Zähler zu seinem 2.000sten.

Sa, 19.30 Uhr: (13) BBC Bayreuth – (16) FRAPORT SKYLINERS



Der klare Hinspielsieg der Frankfurter ist erst sechs Wochen alt, aber seitdem haben die Bayreuther mit drei Heimsiegen über Berlin, Bonn und Hagen einige Punkte gut gemacht, während die FRAPORT SKYLINERS aus fünf Spielen nur einen Sieg in Gießen landen konnten. Bei den Bayreuthern fehlt im Vergleich zum Hinspiel der verletzte Arvydas Siksnius, dafür dürfte Beckham Wyrick nach langer Verletzungspause sein Comeback geben. Bei den Skyliners wurden inzwischen Ted Scott und Dion Dowell durch die Ex-Gießener Ryan Brooks und LaQuan Prowell ersetzt. Auf dem Papier sollten die Bayreuther, die das beste Offensivrebound-Team der Liga stellen, ihre größten Trümpfe gegen die klein aufgestellten Hessen unter den Körben haben. Die Frankfurter um den unermüdlichen Quantez Robertson hingegen führen die Liga in Steals an und forcierten im Hinspiel bei den Bayreuthern 25 Ballverluste!

Sa, 19.30 Uhr: (17) New Yorker Phantoms Braunschweig – (8) TBB Trier



17 Punkte von Center Andreas Seiferth (bis heute seine Saisonbestleistung) konnten die Trierer 70:72-Heimniederlage im Hinspiel nicht verhindern. Zudem fährt das Team von Trainer Henrik Rödl mit der bisher schwächsten Saisonphase im Gepäck gen Norden: Von den vergangenen acht Spielen konnten die Moselstädter nur zwei (gegen den MBC und gegen Ludwigsburg) gewinnen und der letzte Auswärtssieg (in Würzburg) ist schon zweieinhalb Monate alt. Aber auch den Phantoms, die aus den letzten acht Spielen nur eines (gegen Ludwigsburg) gewonnen haben, steht das Wasser bis zum Hals. Große Hoffnungen setzt Trainer Kostas Flevarakis auf den routinierten Neuzugang Lubos Barton (den ein hartes Match-up gegen Nate Linhart erwartet) sowie auf den aus Würzburg gekommenen Guard Courtney Pigram.

Sa, 20.05 Uhr: (7) Telekom Baskets Bonn – (2) ratiopharm ulm



Die Vorraussetzungen für einen hochkarätigen Schlagabtausch am Karnevalssamstag stehen gut. Beide Kontrahenten haben fünf ihrer letzten sechs Spiele gewonnen. Wird es wie im Hinspiel sogar eine Verlängerung geben? Die Narren in der Halle als auch die TV-Zuschauer hätten sicher nichts dagegen. Eine Nachspielzeit würde auch die Chance erhöhen, dass Bonns Center Chris Ensminger, der mit seinem Duell gegen den Liga-MVP John Bryant ohnehin verstärkt im Rampenlicht stehen wird, am Samstag die Marke von 1.300 Freiwurfpunkten überschreitet. Dafür müssen die Ulmer ihn aber mindestens einmal an die Freiwurflinie schicken. Auf der anderen Seite fehlen Per Günther nur noch zwölf Zähler für seinen 1.500sten Punkt.

Die Telekom Baskets haben am Mittwoch in der EuroChallenge mit einem Sieg über Aalst (Belgien) die Tür zum Viertelfinale aufgestoßen. Überragender Akteur war dabei Power Forward Kyle Weems, der auch in der Beko BBL Bonns Topscorer ist (12,9 pro Spiel). Gegen die Ulmer, die die Bundesliga-Statistik bei den Rebounds (39,1) und bei den Assists (19,3) anführen und die zweitmeisten Punkte erzielen (84,2), wird aber ohnehin vor allem die Bonner Defense gefragt sein. Die Ulmer hatten bei ihrer Qualifikation für das TOP FOUR um den Beko BBL Pokal in Allan Ray (24 Punkte) ihren besten Werfer, müssen aber in Bonn ohne ihn antreten, da er nach einer Tätlichkeit für eine Partie gesperrt wurde.


Sa, 20.00 Uhr: (10) WALTER Tigers Tübingen – (9) Phoenix Hagen



31:51 lagen die Hagener am vergangenen Spieltag nach 21 Minuten schon gegen Bremerhaven zurück und gewannen trotzdem nach einem furiosen 42:21-Schlussviertel, das so ganz nebenbei die Hagener Topscorer Davin White (17,0 Punkte/Spiel) und David Bell (16,5) an die Spitze der Bundesliga-Korbjägerliste vorrücken ließ. Tübingens Trainer Igor Perovic hat nach der am Mittwoch in Berlin verpassten Sensation nicht viel Zeit, um sein Team auf den korbhungrigen Hagener Hochgeschwindigkeits-Basketball vorzubereiten. Aber vielleicht ist mehr Zeit auch gar nicht notwendig, denn schon im Hinspiel bewiesen die Tübinger, dass sie auch Phoenix Hagen mit ihrer zuweilen unorthodoxen Verteidigung aus dem Konzept bringen können. Bei keinem ihrer zehn Siege in dieser Saison begnügten sich die Hagener, die im Schnitt 86,4 Punkte machen, mit so wenigen Punkten wie beim 76:66 gegen Tübingen am siebten Spieltag.

Sa, 20.00 Uhr: (18) LTi GIESSEN 46ers – (15) Neckar RIESEN Ludwigsburg



Den Erfolg aus dem Hinspiel (nach Verlängerung) kann den Gießener niemand mehr wegnehmen, aber mit den beiden Siegen in Tübingen und gegen Bayreuth im Rücken bietet sich den Neckar RIESEN jetzt im Rückspiel bei den personell geschrumpften Hessen natürlich eine große Chance zur Revanche. Noch ein Ausrutscher gegen die 46ers, bei denen mit Randall Hanke ein neuer Center am Samstag sein Debüt gibt, würde das Team von John Patrick im Abstiegskampf empfindlich zurückwerfen.

So, 13.15 Uhr: (3) FC Bayern München – (5) ALBA BERLIN



Mit 5:5 Siegen in die Saison gestartet, hat der FC Bayern seit der Amtsübernahme von Trainer Svetislav Pesic zwölf Spiele absolviert. Der Effekt des Trainerwechsels ist frappierend. Die Bayern haben nur zwei dieser zwölf Spiele verloren und haben am Donnerstag sogar den dreifachen Double-Sieger Bamberg in dessen Halle aus dem Pokal geworfen. Wer soll die „Roten Riesen“, die von Jan Jagla über die Trainer Pesic & Mutapcic bis hin zum Teambetreuer Eicke Marx so viele ehemalige Berliner im Team haben, jetzt noch stoppen? Vielleicht ALBA BERLIN, dessen Spielmacher DaShaun Wood am Sonntag sein 100. Spiel in der Beko BBL absolviert? Die Hauptstädter um den letztjährigen Bayern-Topscorer Je’Kel Foster sind der einzige Bundesligist, den die Bayern noch nie haben schlagen können.

Allerdings ächzen die mit einer Neunerrotation nicht sehr tief aufgestellten Albatrosse aktuell unter der Doppelbelastung und haben noch nicht gelernt, die sich in der Euroleague-TOP16 häufenden Niederlagen mental wegzustecken. Sichtlich verunsichert, hat ALBA auch in der Beko BBL seit sieben Wochen kein Auswärtsspiel mehr gewonnen. Am letzten Wochenende leistete sich Berlin – über die gesamte Saison statistisch immer noch das Team mit den wenigsten Ballverlusten und der besten Freiwurfquote – 15 Ballverluste und traf an der Linie nur 66 Prozent. Am Mittwoch hätte man fast den Pflichtsieg gegen Tübingen verstolpert. Wo soll da die breite Brust herkommen, die man beim Gastspiel gegen das Team der Stunde im Audi Dome brauchen wird?


So, 16.30 Uhr: (14) FC Mitteldeutscher BC – (12) Eisbären Bremerhaven



Die Eisbären bleiben mit ihrer Wechselhaftigkeit eines der großen Rätsel in dieser Saison. Am letzten Wochenende in Hagen verteidigten sie 30 Minuten lang gut, um dann im Schlussviertel mit fliegenden Fahnen 21:42 unterzugehen. Der Mitteldeutsche BC ist unterdessen das genaue Gegenteil: das Team von Trainer Silvano Poropat agiert vor allem in eigener Halle sehr konstant auf der oberen Skala seiner Möglichkeiten und gewinnt die Spiele, die es zu gewinnen gilt, um die Klasse zu halten. Dabei haben die Mitteldeutschen nach dem Sieg im Hinspiel sicher auch die Eisbären auf der Speisekarte. Aber Vorsicht: Eisbären-Trainer Douglas Spradley, der seine letzte aktive Saison 1999/2000 (unter Trainer Frank Menz) beim MBC spielte, kennt sich in Weißenfels aus!

So, 17.00 Uhr: (1) Brose Baskets – (4) EWE Baskets Oldenburg



So schnell kann das gehen: Aus den beiden Teams mit den stolzesten Bilanzen der vergangenen beiden Bundesliga-Monate (jeweils nur eine Niederlage) sind unter der Woche plötzlich ernüchterte Verlierer geworden. Die Oldenburger scheiterten im Pokal am Mittwoch in Quakenbrück, die Bamberger am Donnerstag in eigener Halle gegen München. Beide Niederlagen kamen dabei nicht nur für die Trainer ausgerechnet in einem so wichtigen Spiel ziemlich überraschend. Während Trainer Chris Fleming seiner Mannschaft vorwarf, in der ersten Halbzeit gegen den FC Bayern „unorganisiert und undiszipliniert“ gespielt zu haben, sah Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski bei der Niederlage in Quakenbrück „einige dumme Ballverluste, die ich so noch nicht gesehen habe.“

Da wird am Sonntag im Bundesliga-Spitzenspiel auf beiden Seiten sicher eine ordentliche Portion Frust mitspielen und es wird am Ende wohl jenes Team als Sieger vom Feld gehen, dem es am besten gelingt, dies in positive Energie umzuwandeln und aus den gemachten Fehlern schnelle Lehren zu ziehen. Mit der ersten Heimniederlage der laufenden Saison und dem Pokal-Aus haben die Brose Baskets einen lange gepflegten Superlativ verloren. Eine Niederlage gegen Oldenburg und Rückkehrer Julius Jenkins würde auch die irre Serie von mittlerweile 53 Bundesliga-Siegen in der regulären Saison in Folge kappen, die dem Team von Trainer Chris Fleming in den letzten drei Jahren den Ruf der Unantastbarkeit gegeben hat. Ihre letzte Bundesliga-Niederlage in der Punktrunde kassierten die Bamberger übrigens am 2. Januar 2010 in Bamberg mit 67:78 gegen ... die EWE Baskets Oldenburg!

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