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23. Spieltag – Zeit der Rückkehrer: Günther, Zirbes, Zwiener, McCray und King spielen in der...

23. Spieltag – Zeit der Rückkehrer: Günther, Zirbes, Zwiener, McCray und King spielen in der...

Der 23. Spieltag ist das Wochenende der Rückkehrer. Ulms Per Günther kehrt zum wiederholten Male als Gegner in seine Geburtsstadt Hagen zurück. Seine beiden Nationalmannschaftskollegen Maik Zirbes (ehemals Trier, jetzt Bamberg) und Philip Zwiener (ehemals Berlin, jetzt Bremerhaven) sowie Bonns David McCray (ehemals Ludwigsburg) besuchen den Klub, bei dem sie maßgeblich ausgebildet wurden. Und Alex King, der seine ersten Schritte als Basketballer in der Jugendabteilung des FC Bayern München machte, reist mit den s.Oliver Baskets aus Würzburg zum Spitzenspiel in die bayrische Landeshauptstadt.
Nachdem München sich am vergangenen Spieltag eindrucksvoll für die Hinspielniederlage bei ALBA BERLIN revanchiert hat, steht an diesem Wochenende der nächste Gegner im Audi Dome, dem die Bayern im Hinspiel noch unterlegen waren. Müssen nun auch die Würzburger dafür büßen? In sieben anderen Spielen des 23. Spieltags treffen jeweils Clubs aus der oberen Tabellenhälfte auf Gegner aus der unteren Hälfte. Das könnte dazu führen, dass sich am Wochenende ein wenig die Spreu vom Weizen trennt …

Das TV-Programm am Wochenende:

Sa, 20.00 Uhr: FC Bayern München – s.Oliver Baskets
live auf SPORT1, kostenfreier Livestream auf www.Beko-BBL.de

So, 14.45 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – WALTER Tigers Tübingen
kostenfreier Livestream auf Sport1.de und www.Beko-BBL.de

Sa, 19.30 Uhr: (16) Neckar RIESEN Ludwigsburg – (7) Telekom Baskets Bonn



Das Hinspiel artete vor zwei Monaten zu einem echten Dreierfestival aus - Bonn traf zwölf von 23 seiner Distanzwürfe, Ludwigsburg elf von 23. Die Entscheidung fiel jedoch unter den Körben, wo die Ludwigsburger viel schlechter als von draußen trafen und die Bonner das Reboundduell klar für sich verbuchen konnten. Aber vergessen wir das Hinspiel, denn unter Trainer John Patrick hat das Ludwigsburger Spiel ein neues Gesicht, und zum ersten Mal in der Saison blicken die Schwaben auf drei Siege in Folge zurück. Aber auch die Bonner um den langjährigen Ludwigsburger David McCray haben mit zuletzt 4:0 Siegen einen guten Lauf. Der verbale Schlagabtausch zwischen einigen Verantwortlichen der beiden Clubs in den vergangenen Wochen um die Verpflichtung von Marqus Blakely wird bei den Spielern selber am Samstag wohl kaum eine Rolle spielen.


Sa, 19.30 Uhr: (14) Mitteldeutscher BC – (4) EWE Baskets Oldenburg



Schon wieder erhält der Mitteldeutsche BC Besuch von einem ehemaligen Spieler, der mittlerweile ins Trainerfach gewechselt ist. Wird es Sebastian Machowski genauso ergehen wie zuletzt Douglas Spradley? Es hat sich bestimmt schon bis nach Oldenburg herumgesprochen, wie gefährlich es im Wolfsbau ist: Seit nun schon drei Monaten hat der MBC nur ein einziges Heimspiel verloren (56:58 gegen Bamberg). Für die Oldenburger könnte es doppelt gefährlich werden, wenn sie auch in Weißenfels ohne den zuletzt starken Chris Kramer antreten müssen. Der Combo-Guard hatte schon am Mittwoch beim EuroChallenge-Sieg in Minsk verletzt ausgesetzt.


Sa, 19.30 Uhr: (12) BBC Bayreuth – (15) New Yorker Phantoms Braunschweig



Kevin Hamilton und Jason Cain erhalten Besuch von ihrem früheren Team, in dem neben einigen Jugendspielern mit Nils Mittmann und Nick Schneiders sogar noch zwei ehemalige Mitspieler stehen. Mit zwei Heimsiegen gegen Trier und Frankfurt haben die Braunschweiger den Fall ins Bodenlose (sechs Niederlagen in Folge) erst einmal gestoppt. Das Spiel in Bayreuth (zuletzt vier Heimsiege in Folge) wird damit zur Nagelprobe, wie tragfähig der vor allem von Immanuel McElroy (am Mittwoch 16 Punkte und 9 Rebounds gegen Frankfurt) und Denis Schröder (18 Punkte) getragene Umschwung ist.

Sa, 20.00 Uhr: (6) Artland Dragons – (18) LTi GIESSEN 46ers



Mit nunmehr sechs Strafpunkten schon weit abgeschlagen und ohne seine abgewanderten US-Stars geht es für die Gießener auch in diesem Spiel wohl nur darum, sich halbwegs achtbar aus der Affäre zu ziehen. Vielleicht nutzt Artland-Trainer Stefan Koch dieses Spiel gegen seinen Heimatclub ja für ein paar Experimente? In den dann folgenden Spielen (auswärts in Braunschweig und Oldenburg, daheim gegen Berlin, Bonn und München) wird das für seine inkonstante Mannschaft nämlich nicht möglich sein.

Sa, 20.05 Uhr: (2) FC Bayern München – (8) s.Oliver Baskets Würzburg



Für zwei Akteure ist dieses Spitzenspiel eine Reise in die Vergangenheit: Würzburgs Alex King ist ein waschechter Bayer, der sogar in der Jugendabteilung des FC Bayern seine ersten Schritte als junger Basketballer unternahm. Als er später nach Frankfurt wechselte, schien das nur logisch, denn wer konnte damals ahnen, dass es mit dem Basketball beim FC Bayern so abgehen würde? Der Neu-Münchener Demond Greene zählte einst zum Kern der „jungen Wilden“ um Dirk Nowitzki, die Würzburg in den Neunzigern erstligafähig machten.

Beim Hinspiel im November tat man sich noch schwer, das Duell des Sechsten gegen den Vierzehnten als Spitzenspiel zu bezeichnen (auch wenn DBB-Kapitän Jan Jagla einen Zauberwurf von der eigenen Freiwurflinie einnetzte). Gut drei Monate später ist die Begegnung der beiden letztjährigen Aufsteiger sogar unbestritten das Spitzenspiel des 23. Spieltags. Die Bayern sind mit zehn Siegen aus elf Spielen mehr denn je das „Team der Stunde“, der Würzburger Aufschwung ist mit vier Siegen aus fünf Spielen noch etwas zarter. Positiv fällt für Würzburg die Genesung von John Little ins Gewicht, der am Mittwoch beim 76:60 über den MBC mit zwölf Punkten und vier Assists schon fast wieder der alte war. Freuen dürfen sich die Zuschauer vor allem auf das erneute Wandschrankduell zwischen Jason Boone (zwölf Punkte und 6/7 Würfe im Hinspiel) und Jared Homan (5 Punkte, 1/9 Würfe). Mal sehen, wer von beiden diesmal am Ende singt:


So, 15.00 Uhr: (17) FRAPORT SKYLINERS – (9) WALTER Tigers Tübingen



Alarmstufe „Rot“ in Frankfurt: Das 66:73 in Braunschweig markierte am Mittwoch schon die fünfte Niederlage in Folge. Noch mehr alarmiert die Art und Weise der Niederlage. SKYLINERS-Manager Gunnar Wöbke bezeichnete die Leistung der Mannschaft ohne Umschweife als „eine über weite Strecken inspirationslose Vorstellung.“ Dass mit den WALTER Tigers in dieser Situation ein unbequemer Gegner in die FRAPORT-Arena kommt, der sich mit seiner trickreichen Verteidigung darauf spezialisiert hat, Schwächen im gegnerischen Spiel schonungslos aufzudecken, rückt die Vorzeichen am Main auf „Sturm“.

So, 17.00 Uhr: (10) TBB Trier – (1) Brose Baskets



Maik Zirbes wird bei seiner erstmaligen Rückkehr nach Trier m Sonntag viele Hände schütteln müssen, und Trainer Chris Fleming wird darauf achten, dass der junge Center darüber nicht den Fokus auf das Spiel verliert. Denn das wird für die Bamberger sicher kein Spaziergang. Die Trierer haben schließlich schon Oldenburg in eigener Halle bezwungen, gaben sich Berlin erst in der Verlängerung geschlagen und unterlagen auch den Artland Dragons nur mit zwei und Ulm mit vier Punkten. Wenn die Trierer ihren Playoff-Traum nicht aus den Augen verlieren möchten, werden sie ohnehin noch die eine oder andere Überraschung landen müssen. Ganz besonderen Spaß an einem solchen Coup über die Brose Baskets hätte sicher Nationalspieler Bastian Doreth, der vor drei Jahren als Doppellizenzspieler seinen ersten Bundesliga-Einsatz im Bamberger Trikot hatte.

So, 17.00 Uhr: (11) Phoenix Hagen – (3) ratiopharm ulm



Als am vergangenen Spieltag statt der gewohnten 90 oder 100 Punkte plötzlich in Tübingen nur 69 Zähler für Phoenix Hagen auf dem Scoreboard standen, muss sich das Team von Trainer Ingo Freyer wie ein Karnevalist am Aschermittwoch gefühlt haben. Da kommt das Duell der beiden korbhungrigsten Teams der Liga – Hagen erzielt pro Spiel 85,5 Zähler, Ulm 84,6 – gerade recht, um es am Sonntag in der Enervie-Arena wieder in der gewohnten Weise krachen zu lassen. Die Rückkehr von Per Günther in seine Heimatstadt wird diesmal wohl etwas weniger im Mittelpunkt stehen, denn mit Ulms John Bryant (17,1 Punkte pro Spiel) sowie den Hagenern Davin White (18,9) und David Bell (16,0) treffen in diesem Spiel die drei Topscorer der Beko BBL aufeinander!


So, 17.00 Uhr: (5) ALBA BERLIN – (13) Eisbären Bremerhaven



Nationalspieler Philip Zwiener, der von 2005 bis 2010 fünf Jahre lang das Trikot von ALBA BERLIN trug, wäre sicher lieber unter angenehmeren Umständen mit seinem neuen Club an die alte Wirkungsstätte gekommen. Sowohl bei seinen Eisbären wie auch bei ALBA entwickelt sich die Saison derzeit in die falsche Richtung. Die Eisbären haben von ihren letzten sechs Spielen fünf verloren und drohen in den Abstiegsstrudel zu geraten. ALBA BERLIN, seit nun schon zwei Monaten auswärts ohne Sieg, ist umso mehr darauf bedacht, wenigstens mit Heimsiegen den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten.

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