FB Twitter Instagram YouTube Google+
24. Spieltag: Aufbauduelle - Schröder vs. Mallet / Jordan vs. Wood / Burrell und Everett vs. Rice...

24. Spieltag: Aufbauduelle - Schröder vs. Mallet / Jordan vs. Wood / Burrell und Everett vs. Rice...

Am 24. Spieltag gibt es ligaweit einige amtliche Aufbau-Duelle. An erster Stelle ist dabei natürlich die Partie in Braunschweig zu nennen: Drachen-Spielmacher Demond Mallet kommt an die Stätte, wo er vor zwölf Jahren seine Profikarriere begann und testet seinen "Nachfolger" Dennis Schröder. Wenn Bonn den Erzrivalen aus Berlin empfängt, werden DaShaun Wood und Heiko Schaffartzik versuchen, die Assistmaschine Jared Jordan aus dem Spiel zu nehmen. In Bremen trifft Münchens Einser-Duo Tyrese Rice und Steffen Hamann auf Eisbären-Topscorer Stanley Burrell und Rückkehrer Terrell Everett. Und aus deutscher Sicht darf sich Bayreuts Simon Schmitz mit Ulms Per Günther messen, und in Gießen trifft "Klein-aber-oho"-Aufbau Achmadschah Zazai auf Triers Jungnationalspieler Bastian Doreth.

Ein Nord-Derby in Braunschweig, ein „Fußball-Nachspiel“ in Bremen und die 69. Auflage des Klassikers zwischen den Telekom Baskets und ALBA BERLIN in Bonn ragen aus dem 24. Spieltag der Beko BBL heraus. Am letzten Spieltag vor dem Ablauf der Wechselfrist präsentieren einige Teams ihre jüngsten Neuzugänge. Für die spektakulärsten Transfers sorgten dabei die Europaligisten Brose Baskets (Matt Walsh) und ALBA BERLIN (Ali Traore). Bis zum Donnerstag (28. Februar) können die anderen Clubs noch nachlegen.

Das TV-Programm am Wochenende:

Sa, 19.30 Uhr: Basketball – Der Countdown
live auf SPORT1

Sa, 20.00 Uhr: Eisbären Bremerhaven - FC Bayern München
live auf SPORT1, kostenfreier Livestream auf www.Beko-BBL.de

Sa, 19.00 Uhr: (5) ratiopharm ulm – (12) BBC Bayreuth



Seit nun schon neun Wochen folgt bei den Bayreuther Spielen mit schöner Regelmäßigkeit auf jeden Sieg eine Niederlage und auf jede Niederlage ein Sieg. Gemäß dieser Serie wäre nach dem 70:91 vom letzten Spieltag gegen Braunschweig jetzt eigentlich ein Sieg in Ulm fällig. Dafür müsste Trainer Marco van den Berg aber einen Weg finden, um Ulms MVP John Bryant aus dem Spiel zu nehmen, der auch im Hinspiel mit 22 Punkten und acht Rebounds den Unterschied ausmachte. Als Team sammeln die Ulmer die meisten Defensivrebounds in der Beko BBL (28,7 pro Spiel), die Bayreuther führen hingegen die Statistik am offensiven Brett an (12,0), was vielleicht aber auch damit zusammenhängt, dass die Franken mit der drittschwächsten Wurfquote der Liga (43,3 Prozent) hadern – da fallen automatisch ein paar Offensivrebounds mehr ab.


Sa, 19.00 Uhr: (8) Phoenix Hagen – (17) FRAPORT SKYLINERS



Die Fans der FRAPORT SKYLINERS rieben sich am letzten Wochenende beim Sieg über Tübingen verwundert die Augen: 92 Punkte markierten die Frankfurter, die ansonsten sparsamer scoren als jedes andere Team in der Liga (nur 70 Punkte pro Spiel). An diesem Wochenende ist die Chance groß, den Frankfurter Punkteschnitt noch weiter zu steigern, denn nirgendwo hängen die Körbe bekanntlich so niedrig wie in Hagen (90,5 Gegenpunkte pro Spiel). Mit Spannung wird vor allem das Spielmacher-Duell erwartet, wo mit Davin White (33 Punkte beim Hagener Sieg über Ulm) und Dawan Robinson (21 Punkte gegen Tübingen) zwei am letzten Spieltag heißgelaufene Guards aufeinandertreffen. Der Pechvogel dieses Spiels steht leider schon vorher fest: Hagens Center Bernd Kruel wird wegen seiner Kieferhöhlenentzündung dieses Spiel gegen seinen Ex-Club verpassen.

Sa, 19.30 Uhr: (15) New Yorker Phantoms Braunschweig – (6) Artland Dragons



Nach zuletzt drei wichtigen Siegen über Trier, Frankfurt und in Bayreuth wollen die Braunschweiger sich mit einem Sieg im Nord-Derby endgültig vom Tabellenende absetzen. Die Fans freuen sich dabei besonders auf die Rückkehr von Demond Mallet, der vor neun Jahren bei den ersten beiden Auflagen dieses Nord-Klassikers noch das Braunschweiger Trikot trug. Bleibt diese Vorfreude aber eventuell ihre einzige Freude an diesem Spiel? Schon im Hinspiel machte der US-Guard mit 4/7 Dreiern ausgerechnet gegen die Phantoms ohne jede Sentimentalität eines seiner besten Saisonspiele. Im Rückspiel wird es nach dem Ausfall von Topscorer Bryce Taylor bei den Quakenbrückern noch mehr auf Mallet ankommen. Der Combo-Guard feiert am Freitag seinen 35. Geburtstag und wird in der Volkswagenhalle auf den 19-jährigen Dennis Schröder treffen, der nach der Nominierung für die Junioren-Weltauswahl sicher noch selbstbewusster als im Hinspiel aufspielen wird.

Sa, 20.00 Uhr: (10) WALTER Tigers Tübingen – (14) Mitteldeutscher BC



Jeweils vier Niederlagen aus den letzten sechs Spielen haben in Tübingen wie in Weißenfels zu der Erkenntnis geführt, dass die Bäume in der Beko BBL nicht von heute auf morgen in den Himmel schießen. Für den MBC gilt das vor allem auswärts, wo der Aufsteiger in dieser Saison erst dreimal punkten konnte. Entsprechend reisen die Mitteldeutschen als Außenseiter ins Schwabenland, wo die WALTER Tigers doppelt heiß sind, nachdem sie in den letzten Wochen bereits gegen andere Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel (Ludwigsburg und Frankfurt) heimlich eingeplante Punkte liegen gelassen haben. Eine Heimniederlage gegen den MBC, den trotz zuletzt achtbarer Resultate weiterhin nur zwei Siege vom Abstiegsplatz trennen, würde die nach einer starken Phase Anfang Januar von den Tigers angepeilten Playoff-Ränge endgültig in weite Ferne rücken lassen.

Sa, 20.05 Uhr: (18) LTi GIESSEN 46ers – (11) TBB Trier



Nach dem verlorenen Heimspiel gegen den Tabellenführer tritt TBB Trier am Samstag beim Schlusslicht in Gießen an. Den Weg von Trier nach Gießen auswendig kennen sollte dabei Barry Stewart. Der Shooting Guard wechselte im Sommer 2011 von der Mosel an die Lahn und warf die 46ers zweimal mit 19 bzw. 20 Punkten zum Sieg über Trier. Im Sommer 2012 kehrte Stewart nach Trier zurück (Während Oskar Faßler nach zwei Jahren in Trier nach Gießen ging). Wird er jetzt wieder seine Farben zum Sieg werfen? Im Hinspiel war das nicht notwendig, denn da besiegten sich die 46ers mit 18 Ballverlusten und 1/16 Dreiern quasi selber.

Sa, 20.00 Uhr: (13) Eisbären Bremerhaven – (2) FC Bayern München



An der Weser richten sich die Sportfans auf einen Double-Header der besonderen Art ein: Am Nachmittag tritt Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern München an und abends spielen die Bayern in Bremen ... Basketball!

Natürlich hoffen die Eisbären, die aus diesem Anlass aus Bremerhaven in die knapp 10.000 Zuschauer fassende Bremer ÖVB-Arena umziehen, auf den einen oder anderen Fußball-Fan, der die Bayern wenigstens im Basketball verlieren sehen möchte. Die Chancen dafür stehen aber nicht gerade optimal: Seit dem Hinspiel in München (104:71 für München) haben die Eisbären nämlich von ihren letzten sieben Spielen nur eines gewinnen können. Die Bayern hingegen haben von ihren letzten zwölf Spielen nur eines verloren. Aber Eisbären-Trainer Douglas Spradley zieht am Samstag eine Überraschung aus dem Ärmel, denn die Eisbären haben in der letzten Woche Terrell Everett zurückgeholt, der sich schon in der letzten Saison als „Bayern-Killer“ bewährt hat, als er – ebenfalls in der ÖVB-Arena - die Eisbären mit 17 Punkten und acht Assists zum 73:71-Sieg über die Bayern führte.


So, 17.00 Uhr: (7) Telekom Baskets Bonn – (4) ALBA BERLIN


Das Hinspiel fiel am 6. Oktober dem Gastspiel der Dallas Mavericks in Berlin zum Opfer und wird erst im April nachgeholt. Umso mehr fiebern vor allem die Fans in Bonn diesem Duell entgegen, das in den letzten 16 Jahren eigentlich immer große Emotionen fast schon garantierte. Man erinnere sich nur an die Saison 2008/09, als die Berliner die Telekom Baskets im Pokalfinale von Hamburg 69:44 an die Wand spielten, die Bonner sich aber im Playoff-Halbfinale bitter rächten, und den damaligen Titelverteidiger mit 3:2 aus dem Meisterschaftsrennen warfen. Seitdem sind sich beide Clubs in den Playoffs aus dem Weg gegangen, aber auch die Punktspiele hatten es in sich. In den letzten beiden Jahren gewannen die Bonner ihre Punktspiele in der o2 World, die Berliner ihre im Telekom Dome. Noch Fragen vor der 59. Auflage dieses Klassikers? Die Bonner können neben dem Heimvorteil auf eine zuletzt starke Form verweisen, die sich in der Beko BBL in fünf Siegen in Folge manifestiert hat. ALBA hat seit zwei Monaten kein Auswärtsspiel mehr gewonnen und muss zudem mit dem Handicap fertig werden, dass man noch am Freitag in der Euroleague bei Real Madrid spielt und folglich keine Zeit hat, um sich in gewohnter Weise auf das Spiel in Bonn vorzubereiten.

So, 18.00 Uhr: (3) EWE Baskets Oldenburg – (9) s.Oliver Baskets



Die zwei Playoff-Kandidaten suchen seit dem Jahreswechsel mit 2:2 (Oldenburg) bzw. 4:4 Siegen (Würzburg) etwas unentschlossen noch ihren wahren Platz in der Tabelle. Am Sonntag erwartet die beiden Mannschaften der nächste Wahrsager, in dem die Verteidigung eine nicht unerhebliche Rolle spielen dürfte. Die Würzburger stellen mit im Schnitt nur 71 gegnerischen Punkten die effektivste Verteidigung der Liga, die Oldenburger (71,8) die zweitbeste. Auch die Statistiken der gegnerischen Ballverluste und Wurfquoten führen die beiden Mannschaften auf den vorderen Plätzen. Im Hinspiel mussten ausgerechnet die beiden „Ehemaligen“, der Ex-Würzburger Chris Kramer bei den EWE Baskets und der Ex-Oldenburger Chris McNaughton bei den s.Oliver Baskets, zuschauen. Am Sonntag sind beide dabei und werden der Partie damit eine extra Portion Schärfe verleihen.

Mo, 19.30 Uhr: (1) Brose Baskets – (16) Neckar RIESEN Ludwigsburg



Der Schlusspunkt unter den 24. Spieltag könnte nicht eindeutiger sein, auch wenn beide Mannschaften im Vergleich zum Hinspiel ihr Gesicht verändert haben. Die Ludwigsburger haben einen neuen Trainer und haben sich mit Eric Coleman und Lawrence Westbrook verstärkt, die Bamberger mit Jeremiah Massey und Matt Walsh. Unter dem Strich wäre trotzdem alles andere als ein ähnliches Resultat wie das Hinspiel eine Überraschung.

Die Wechselbörse 2017/18

Immer auf dem aktuellen Stand!

easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport