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25./18. Spieltag: München stoppt Bamberger Serie, Frankfurt ringt Berlin nieder, Bonn siegt deutlich

25./18. Spieltag: München stoppt Bamberger Serie, Frankfurt ringt Berlin nieder, Bonn siegt deutlich

Im Spitzenspiel des 25. Spieltags triumphiert der FC Bayern München mit 85:71 über die Brose Baskets und beendet damit die elf Partien umfassende Siegesserie der Franken. Die Telekom Baskets Bonn haben derweil leichtes Spiel mit den LTi GIESSEN 46ers (94:56). In einer nachgeholten Begegnung des 18. Spieltags lässt außerdem ALBA BERLIN bei den FRAPORT SKYLINERS Punkte liegen (65:62)!
Von: Joshua Wiedmann

Die Ergebnisse im Überblick:
FC Bayern München – Brose Baskets 85:71
Telekom Baskets Bonn – LTi GIESSEN 46ers 94:56
FRAPORT SKYLINERS – ALBA BERLIN 65:62


FC Bayern München – Brose Baskets


Der FC Bayern München findet Gefallen an der Rolle des Meisterschrecks: Knapp einen Monat nach dem Sieg in der Pokal-Qualifikation (77:69) entschieden die Münchener auch das bayrisch-fränkische Gipfeltreffen in der Beko BBL für sich. Insbesondere in der ersten Halbzeit (41:25) präsentierte sich das Team von Svetislav Pesic treffsicherer, wacher und handlungsschneller als die Mannschaft von Chris Fleming, der am Sonntag seinen 43. Geburtstag feierte. In der Offensive erarbeiteten sich die Bayern unzählige zweite Wurfgelegenheiten (15 Offensiv-Rebounds) und konnten vor allem Chevon Troutman (19 Punkte, 10 Rebounds) immer wieder am Korb in Position bringen. In der eigenen Hälfte rotierte München gut und konnte so 16 Ballverluste beim Meister forcieren. Gleichzeitig ließen die Bamberger, die noch am Donnerstag eine bittere 73:76-Pille bei Real Madrid in der Euroleague hatten schlucken müssen, speziell in Korbnähe zu viele Punkte liegen (37,5 Prozent aus der Nahdistanz). So konnten die Bayern letztlich einen ungefährdeten Sieg feiern und die richtige Antwort auf den Ausrutscher in Bremerhaven vorige Woche (72:74) geben.


Svetislav Pesic (Headcoach München):
„Wir waren sehr aggressiv unter dem Korb. Wir haben viele Defensiv-Rebounds gesammelt, welche aus unserer guten Verteidigung resultierten. Auch die vielen Offensiv-Rebounds resultierten daraus. Speziell gegen so eine gut organisierte Mannschaft wie Bamberg ist es wichtig, die richtige Balance zwischen Inside- und Outside-Spiel zu finden – das haben wir gut gemacht. Mit diesem Sieg sollte man jetzt aber nicht abheben. Ja, wir haben gegen Bamberg gewonnen, und jeder weiß, dass Bamberg eine Mannschaft ist, die nicht so oft verliert in Deutschland. Aber freuen können wir uns trotzdem.“

Chris Fleming (Headcoach Bamberg):
„Die Bayern haben die Partie mit einer guten Leistung verdient gewonnen. Wir haben das Spiel heute am Brett verloren. München war dort in drei von vier Vierteln wesentlich besser als wir. Am Ende des Tages war es von unserer Seite aus zu erwarten, dass wir mit den Neuzugängen der letzten Wochen nicht sehr kompakt als Mannschaft auftreten würden. Diese Mannschaft wird im März etwas Zeit brauchen, um ihrem Potenzial näher zu kommen. Es wird sicherlich ein Team werden, das im Mai sehr, sehr gut sein wird. Davon bin ich überzeugt.“

Courtsider Johannes Irmer war für euch im Audi Dome und berichtet in der Slideshow von seinem Einsatz:





Courtsider-Dame Eva Kaiser berichtete für euch live aus dem Audi Dome:






Telekom Baskets Bonn – LTi GIESSEN 46ers


Sieben Siege aus den letzten neun Spielen – auf der Gegenseite zweieinhalb Monate ohne Erfolgserlebnis: die Ausgangssituationen der beiden Widersacher aus Bonn und Gießen hätten unterschiedlicher kaum sein können. Zumindest bis zur Halbzeitpause (46:39) konnten die 46ers aber mithalten, ehe die Telekom Baskets den Turbo zündeten. Bis zum Ende des dritten Viertels konnten sich die Magentafarbenen bereits auf 20 Zähler absetzen. Im letzten Viertel (20:2) brachen die Gäste dann offensiv vollkommen ein: Mit diesem Viertel wurde der bisherige Beko BBL-Rekord eingestellt, der auf die Partie zwischen Frankfurt und Bonn vom 1. Juni 2008 (16:2 im 4. Viertel) zurückgeht. Im Schlussviertel schoss Bonn wie über die kompletten 40 Minuten aus allen Rohren: Acht Spieler aus dem Ensemble von Michael Koch erzielten sieben Zähler oder mehr – insgesamt fielen 60 Prozent aller Bonner Feldwürfe durch die Reuse. Für Gießen erzielte lediglich Achmadschah Zazai (11) eine zweistellige Punkteausbeute. Die Telekom Baskets Bonn bleiben mit diesem Kantersieg eines der besten Rückrundenteams der Beko BBL.


Michael Koch (Headcoach Bonn):
„Wir haben uns heute gegen einen Gegner, der dünn besetzt gewesen ist, lange Zeit schwer getan. Am Ende hatten wir mehr Frische als Gießen, und haben deswegen auch die Oberhand behalten. Trotz des Tabellenstandes ist eine Mannschaft wie Gießen absolut nicht zu unterschätzen - das hat sich heute lange Zeit bestätigt. Als wir den Gegner endgültig ernst genommen haben, konnten wir uns entscheidend absetzen und sind ins Rollen gekommen. “

Mathias Fischer (Headcoach Gießen):
„Glückwunsch an Bonn, das heute seine Ambitionen auf die Playoffs unterstrichen hat. Im Hinspiel haben wir noch die Sensation geschafft - das war heute aufgrund der veränderten Vorzeichen nicht mehr drin. Wir haben 25 bis 28 Minuten solide gespielt und unsere Chancen gehabt, aber es war klar, dass wir hinten raus einbrechen würden. Das ist in Ordnung so, und darüber hinaus haben sich einige Spieler schon jetzt für die kommende Saison empfohlen. Bonn hat am Ende gnadenlos seine tiefere Bank ausgenutzt und uns mit vielen Fastbreaks überrannt. “

Courtsider-Dame Lena war für euch im Telekom Dome beim Spiel am Start:




FRAPORT SKYLINERS – ALBA BERLIN


Der Aufwärtstrend der FRAPORT SKYLINERS hält weiter an: Der 65:62-Sieg in einem wahren Basketball-Krimi gegen ALBA BERLIN markierte den dritten Erfolg der Mainstädter nacheinander. Zwei Tage nach der Euroleague-Pleite in Moskau (80:65) bekamen es die Albatrosse in Frankfurt mit einem Gegner zu tun, der ihnen vom Tip-off an alles abverlangte: Ohne Heiko Schaffartzik (Wadenprobleme) konnten die Berliner gegen eine agile SKYLINERS-Defensive nur selten ihr Offensivpotenzial entfalten. Die Hausherren kamen ihrerseits durch eine einsatzfreudige Spielweise immer wieder zu Freiwürfen und Offensiv-Rebounds (15). Gerade, als Berlin die Partie in der Schlussphase unter Kontrolle zu bekommen schien (47:55), startete Muli Katzurins Team eine furiose Aufholjagd: Ein 10:2-Lauf und zwei Dreier durch Quantez Robertson (16 Punkte, 11 Rebounds) und Dawan Robinson versetzten die 4760 Zuschauer in der Fraport Arena in Ekstase. Berlin blieb in den letzten zweieinhalb Minuten ohne Korberfolg und handelte sich so die achte Saisonniederlage ein.


Muli Katzurin (Headcoach Frankfurt):
„Ein großer Sieg für uns und ein schönes Ende für ein tolles Wochenende mit der gestrigen Benefiz-Gala zugunsten von ‚Basketball macht Schule’. Wir haben in dieser Woche sehr viel mit den Spielern über dieses Spiel gesprochen und hatten den Gedanken, dass wir aufgrund des Spielplans von Berlin eine Chance hätten. Wir haben über Energie und unsere Verteidigung geredet, und haben heute die meiste Zeit einen guten Job gemacht. Die Spieler haben heute alles gegeben. Dieses Spiel haben wir über die Rebounds gewonnen. Wir sind kein großartiges Rebounding-Team und wenn wir dieses Duell heute für uns entscheiden konnten, dann zeigt das, wie aufopferungsvoll die Spieler gekämpft haben. Wir haben jetzt drei Siege in Folge, daraus schöpfen wir viel Selbstvertrauen.“

Sasa Obradovic (Headcoach Berlin):
„Gratulation an Frankfurt, die SKYLINERS haben heute verdient gewonnen. Das war eine bittere Niederlage für uns. Es war für uns nicht leicht, nach dem Spiel am Freitag heute wieder mit voller Energie aufs Feld zu kommen. Wir haben versucht, den Ball immer in die Hände unserer Spielgestalter zu bringen, konnten aber nicht genug Profit daraus ziehen. In jedem entscheidenden Moment haben wir kleine taktische Fehler gemacht, die sich am Ende im Ergebnis zeigen.“

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.tv.

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