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25. Spieltag: Revanchieren sich Bamberg und Oldenburg für ihre Pokal-Niederlagen?

25. Spieltag: Revanchieren sich Bamberg und Oldenburg für ihre Pokal-Niederlagen?

Das überraschende Aus der Brose Baskets und der EWE Baskets Oldenburg in der Pokal-Qualifikation ist gerade mal drei Wochen her und die Wunden sind noch frisch, da bietet sich den beiden Verlierern am 25. Spieltag der Beko BBL schon die Chance, das Bild wieder gerade zu rücken. Da treffen die Oldenburger am Samstag auf die Artland Dragons, die ihnen das Beko BBL TOP FOUR-Ticket weggeschnappt haben – und die Bamberger stehen am Sonntag in München dem FC Bayern gegenüber, der die Oberfranken in deren Halle im Pokal überrumpelt hat.

Das TV-Programm am Wochenende:

Sa., 20.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg – Artland Dragons
live auf SPORT1, kostenfreier Live-Stream auf www.SPORT1.de und www.Beko-BBL.de

So., 13.00 Uhr: FC Bayern München – Brose Baskets
live auf kabel ein, kostenfreier Live-Stream auf www.ran.de und www.Beko-BBL.de

So., 17.00 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – ALBA BERLIN
kostenfreier Live-Stream www.SPORT1.de und www.Beko-BBL.de

Als Zugabe gibt es am Sonntag das Nachholspiel vom 18. Spieltag zwischen den FRAPORT SKYLINERS und ALBA BERLIN. Die Berliner haben ihr Spiel des 25. Spieltags gegen die WALTER Tigers Tübingen bereits am 6. Februar 71:69 gewonnen, die FRAPORT SKYLINERS holen ihr Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven am 22. März nach.

Sa, 17.00 Uhr: (11) s.Oliver Baskets – (10) Phoenix Hagen



Ein Sieg – so haben es die Hagener jedenfalls für ihre eigene Kalkulation ausgerechnet – fehlt noch, damit die Westfalen sich in Sachen Klassenerhalt auf der sicheren Seite wähnen dürfen. Nachdem dieser Sieg am vergangenen Wochenende in eigener Halle gegen Frankfurt verpasst worden war, soll dieser nun in Würzburg folgen. Angeführt vom neuen Liga-Topscorer Davin White (17,6 Punkte pro Spiel) stellen die Hagener mit im Schnitt 90,1 Zählern nach wie vor das angriffsstärkste Team der Liga.

Die Würzburger sind hingegen genau umgekehrt gepolt und kassieren die wenigsten Gegenpunkte (71,3 pro Spiel). Problematisch wird es für die s.Oliver Baskets indes, wenn es darum geht, selber zu punkten. Mit US-Forward Dwayne Anderson (13,2 Punkte pro Spiel) trifft nur ein Akteur regelmäßig zweistellig. Darüber hinaus verlieren die s.Oliver Baskets nicht nur die meisten Bälle (15,8 Ballverluste), sondern sind auch das schwächste Team an der Freiwurflinie (67 Prozent).

Sa., 19.30 Uhr: (14) BBC Bayreuth – (9) TBB Trier



Der Erfolg im Hinspiel markierte für das Team von Trainer Henrik Rödl einen Wendepunkt in der Saison. So mancher Trierer Fan dürfte angesichts des seinerzeit fünften Tabellenplatzes von den Playoffs geträumt haben. Doch die Bilanz von nur drei Siegen aus den folgenden elf Partien lässt den Blick eher nach unten gehen. Dort stehen, nur zwei Siege vom Abstiegsplatz entfernt, die Bayreuther. Deren junges deutsches Guard-Duo Nicolai Simon und Simon Schmitz, zusammen für 15,6 Punkte und 2,4 Assists zuständig, wird es unter anderem mit Triers Bastian Doreth zu tun bekommen. Die Entscheidung könnte indes unter den Körben fallen, wo die Bayreuther Größenvorteile haben und wo Triers Center Andreas Seiferth (9,0 Punkte und 5,4 Rebounds) sich gegen Gary McGhee (9,6 Punkte und 6,5 Rebounds) beweisen muss.

Sa., 19.30 Uhr: (16) Neckar RIESEN Ludwigsburg – (5) ratiopharm ulm



Ungute Erinnerungen dürfte bei den Ulmer Verantwortlichen das Hinspiel auslösen: Seinerzeit, am 2. Spieltag, war es Lucca Staiger von den Neckar RIESEN Ludwigsburg, dessen Dreier die Verlängerung erzwungen hatte und damit die erste große Sensation der Saison überhaupt erst möglich gemacht hat. Die fehlende kämpferische Einstellung, die der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath nach dem Spiel angesichts von 21 Ballverlusten moniert hatte, sollte angesichts der Vorgeschichte diesmal kein Problem sein.


Sa, 19.30 Uhr: (15) Mitteldeutscher BC – (13) New Yorker Phantoms Braunschweig



Der Auswärtssieg in Braunschweig war vor vier Monaten das erste Lebenszeichen des schwach in die Saison gestarteten Aufsteigers in der Beko BBL. Zwischenzeitlich bis auf Platz 11 vorgerückt, droht der MBC aber nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wieder im Abstiegsstrudel zu versinken. Ein erneuter Sieg gegen die New Yorker Phantoms käme also gerade recht, aber ob die mit vier Siegen in Folge starken Rückenwind verspürenden Braunschweiger da mitmachen? Im Hinspiel verspielten sie in den letzten 14 Minuten gegen den MBC noch einen 16-Punkte-Vorsprung. So etwas passiert einem Team nur selten zweimal gegen denselben Gegner. Dass beide Teams ihre aktuell „heißesten“ Spieler mit Hördur Vilhjalmsson und Denis Schröder auf der Spielmacherposition haben, gibt diesem Spiel einen besonderen Pfiff.

Sa., 20.05 Uhr: (3) EWE Baskets Oldenburg – (6) Artland Dragons




In dieser 23. Auflage des Nordwest-Derbys (es steht 11:11), das nach dem aktuellen Tabellenstand in den Playoffs seine Fortsetzung finden würde, geht es nicht nur um eine Oldenburger Revanche für die erlittene Pokalniederlage, sondern in erster Linie um die Absicherung der Playoff-Positionen. Fragt man nach dem Unterschied zwischen dem Oldenburger 86:65-Sieg in Quakenbrück in der Punktrunde und dem 77:78 im Pokal, springen zwei Namen ins Auge: Anthony King und Demond Mallet. Beide waren im Hinspiel mit zusammen sechs Punkten und sechs Ballverlusten weit hinter ihren Möglichkeiten geblieben, machten aber acht Wochen später mit 13 Punkten, elf Rebounds und vier Assists (King) beziehungsweise 15 Punkten und fünf Assists (Mallet) im Pokalspiel den Unterschied aus.

Sicher wird die Oldenburger Defense, die in der Beko BBL die wenigsten Körbe zulässt (nur 71,5 gegnerische Punkte) und am besten die Passwege zumacht (nur 11,1 gegnerische Assists), Wege suchen, gerade diese beiden Quakenbrücker Trümpfe auszuschalten. Neben Bradley Buckman, der im Punktspiel noch nicht im Dragons-Team stand und im Pokalspiel verletzt fehlte, könnte Quakenbrücks jüngster Neuzugang Branislav Ratkovica am Samstag sein Debüt geben – ausgerechnet in Oldenburg, wo der serbische Spielmacher (noch unter Predrag Krunic) nicht annähernd so erfolgreich war wie später Tübingen! Oldenburgs Power Forward Ronald Burrell feiert ein Wiedersehen mit Johannes Strasser, mit dem er einst zusammen in Köln und später in Bonn im Team stand.


So., 13.15 Uhr: (2) FC Bayern München – (1) Brose Baskets




Dieses bayrische Derby ist noch viel jünger als das Nordwest-Derby, aber auch hier steht die Bilanz zwischen dem Serienmeister und dem ambitionierten Aufsteiger um die beiden Ex-Bamberger Steffen Hamann und Demond Greene unentschieden (2:2) und es geht – vor allem für die Bayern – um wichtige Punkte im Kampf um eine gute Playoff-Ausgangsposition. Bei einer Heimniederlage gegen den Meister droht dem FC Bayern nämlich im schlimmsten Falle – wenn alle Verfolger siegen – das Durchreichen vom zweiten auf den fünften Tabellenplatz. Eine erfolgreiche Bamberger Revanche für die Pokal-Schlappe könnte den Münchenern also richtig weh tun.

Der Zeitpunkt für eine erfolgreiche Revanche ist aus Bamberger Sicht aber nicht sehr günstig, denn der sich für dieses Spiel abzeichnende Ausfall von Spielmacher John Goldsberry schwächt die Brose Baskets an einem empfindlichen Punkt. Um die Frage nach dem Unterschied zwischen dem Bamberger 76:68-Punkspielsieg über die Münchener im November und der Pokalschlappe am 7. Februar zu beantworten, muss man keine Statistiken bemühen – es genügt ein Blick zur Seitenlinie. Im Punktspiel stand dort bei den Bayern noch Yannis Christopoulos, im Pokalspiel hieß der Trainer Svetislav Pesic und der hat vor allem der Münchener Verteidigung Beine gemacht, die mittlerweile ihren Gegnern nur noch eine Wurfquote von 42 Prozent zugesteht und damit die Nummer eins in der Beko BBL ist. Das wird auch für die um Joe Walsh verstärkte Bamberger Schützenriege, die die Beko BBL mit 9,5 Dreiern pro Spiel (bei einer starken Trefferquote von 41 Prozent) und einer ebenfalls in der Liga beispiellosen Feldwurfquote von 49 Prozent in Atem hält, eine echte Herausforderung.


So., 17.00 Uhr: (7) Telekom Baskets Bonn – (18) LTi GIESSEN 46ers



„Revanche“ könnte auch als Überschrift über diesem Spiel stehen, denn die Bonner haben seinerzeit in Gießen eine Niederlage bezogen, die ihnen eventuell in der Endabrechnung schmerzen könnte. Umso mehr gilt es, sich jetzt wenigstens im Rückspiel gegen den designierten Absteiger schadlos zu halten. Dijuan Harris, Ryan Brooks und LaQuan Prowell, die den Bonnern im Hinspiel zusammen 65 Punkte „einschenkten“, stehen mittlerweile nicht mehr im Gießener Kader.

So., 17.00 Uhr: (17) FRAPORT SKYLINERS – (4) ALBA BERLIN



„Wenn es nicht läuft, kommt auch noch Pech hinzu“, konnte sich Frankfurts Trainer Muli Katzurin nach der 65:91-Niederlage im Hinspiel sagen. Denn sein damals ohnehin nicht sehr tief besetzter Kader war durch eine Verletzung von Zachery Peacock, der als beweglicher Center mittlerweile neben dem Allrounder Quantez Robertson der größte Trumpf ist, zusätzlich dezimiert. Im Rückspiel werden die direkt vom freitäglichen Euroleague-Spiel in Moskau in die FRAPORT-Arena einfliegenden Berliner auf einen neben Peacock mit den inzwischen verpflichteten Verstärkungen Dawan Robinson, Ryan Brooks und LaQuan Prowell ungleich tiefer besetzten Gegner treffen. Interessante Randnotiz aus der Statistik-Abteilung: ALBA leistet sich im Liga-Vergleich die wenigsten Ballverluste (11,3), die Frankfurter führen die Statistik der Ballgewinne an (7,6 Steals pro Spiel).

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