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25 Punkte: Elias Harris mit starkem Einstand gegen Phoenix Hagen

25 Punkte: Elias Harris mit starkem Einstand gegen Phoenix Hagen

Die Artland Dragons gewinnen erst in der Verlängerung gegen medi bayreuth, der FC Bayern holt den einzigen Auswärtssieg an diesem Abend in Trier. - Der Sonntag des 14. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

Brose Baskets - Phoenix Hagen 104:93

Artland Dragons - medi bayreuth 84:83

TBB Trier - FC Bayern München 69:76

Von: Robert Jerzy

Brose Baskets - Phoenix Hagen 104:93 (Boxscore)

Willkommen zurück Elias Harris. In seinem ersten Spiel für die Brose Baskets zeigte der ehemalige Laker, welchen Sprung seine persönliche Entwicklung in den letzten Jahren gemacht hat.

Den Abgang von Philipp Neumann und das Aus in der Euro League verkraftend begann der Hausherr die Partie gegen Phoenix Hagen sehr holprig und unkonzentriert. Der Gast begann hingegen gewohnt aggressiv und kantig, was in einer frühen Führung mündete. Erst nach einer Auszeit kamen die Brose Baskets besser in die Partie und bewiesen, dass sie mit mehr Engagement Hagen in Ballverluste zwingen und die Kontrolle der Partie an sich reißen können. Head Coach Chris Flemming gab dem Neuankömmling aus den USA sehr früh Einsatzzeit, was Harris nicht besser hätte nutzen können. Der Forward traf in Halbzeit Eins perfekt aus dem Feld und wirkte bereits integriert in die Offensive der Bamberger.

Hagen konnte sich vor allem aufgrund individueller Aktionen in Halbzeit Eins in der Partie halten, hatte jedoch erhebliche Schwierigkeiten mit Harris, der zur zweiten Halbzeit startete, zehn Punkte allein im dritten Abschnitt machte und mit Bamberg eine 9-Punkte-Führung erspielte.

Auch wenn Elias Harris der Mann des Abends war, so erspielte sich Bamberg diesen Sieg durch eine überzeugende Team-Leistung. Sechs Spieler punkteten zweistellig, als Mannschaft traf man 60% aus der Mitteldistanz, 50% vom Perimeter und 90% von der Freiwurflinie. Diese Statistiken entwerten den tollen Auftritt von Phoenix Hagen beim Deutschen Meister. Das Team von Ingo Fryer spielte beherzt und gab sich nie auf, eine Tugend die die Hagener schon über die gesamte Saison hinweg beweisen.

Ob der neue Star, Elias Harris dieses Niveau von 25 Punkten bei keinem Fehlwurf aus der Mitteldistanz halten kann, bleibt abzuwarten. Eines steht jedoch fest, mit Harris besitzt Bamberg einen der explosivsten Spieler der Liga.


Artland Dragons - medi bayreuth 84:83 (Boxscore)

Die Artland Dragons waren im letzten Heimspiel für dieses Jahr vor dem Aufeinandertreffen mit medi bayreuth fest entschlossen, den Negativtrend der letzten Partien in der eigenen Halle zu stoppen. Demensprechend engagiert begann man auch.

Der Gast aus Bayreuth, selbst seit einigen Wochen sieglos, ließ sich von den Anfangsbemühungen der Drachen jedoch nicht aus dem Konzept bringen, arbeitete den kleinen Rückstand kontinuierlich ab und kontrollierte über den Verlauf der ersten Halbzeit hinweg die Partie aufgrund hochprozentiger Abschlüsse am Brett.

Bei einem Gleichstand zur Halbzeit kam der Gast dann besser aus der Pause und nutzte den Schwung aus der Aufholjagd in Abschnitt Eins. 76% aus dem Feld trafen die Bayreuther Mitte des dritten Viertels, was bis tief ins letzte Viertel für eine kleine Führung reichte. Die insgesamt 32 Fouls auf Seiten Bayreuth waren jedoch der Knackpunkt. Artland stand 37 mal an der Linie und verwandelte 23 Versuche. In den Schlussminuten der regulären Spielzeit gingen Head Coach Predrag Krunic die Spieler aufgrund der Fouls aus. Es traf Simon Schmitz, Ronald Burrell und Kevin Hamilton, was die Dragons natürlich nutzen, um die Verlängerung zu erzwingen. Der tragische Held war hierbei Kyle Weems, der die Möglichkeit hatte, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Auch die Verlängerung war ein konstantes Hin-und-Her beider Mannschaften, die um diesen kämpften. Mit dem fünften Foul von Brian Qvale, der der effizienteste Spieler auf Seiten der Bayreuther war, schwang das Pendel jedoch zu Gunsten Quakenbrück, das auf dem Rücken vom Mann des Abends, Anthony King, den knappen Sieg einfuhr. King erzielte nicht nur 25 Punkte, er griff sich zudem 13 Rebounds, 8 davon in der Offensive.

Die Artland Dragons haben sich diesen Sieg mit viel Willen und Kampf erarbeitet, während medi bayreuth die Chance vergab, mit einem greifbaren Auswärtssieg den Trend der letzten Wochen umzukehren.


TBB Trier - FC Bayern München 69:76 (Boxscore)

Dass der FC Bayern München mit der Doppelbelastung gut zurecht kommt, hat das Team von Svetislav Pešić in dieser Saison bereits mehrmals bewiesen. Frisch vom Einzug in die nächste Euro-League-Runde kommend, starteten die Bayern so gar nicht, wie Triers Coach Henrik Rödl sich dies erhoffte.

Angeführt von Spielmacher Malcolm Delaney hielt München das Tempo im ersten Viertel sehr hoch, zeigte keinerlei Ermüdungserscheinungen und erzielte ein Gros der Punkte am Brett bzw. an der Freiwurflinie. Früh mit zehn Punkten hinten liegend, konzentrierte sich das Spiel der Gastgeber vor ausverkauftem Haus hauptsächlich auf Center Andi Seiferth, der stetigem Doppeln ausgesetzt war. Besonders die Defense der Gäste setzte Trier zu, das zu oft in Not-Würfe gezwungen wurde.

Im zweiten Viertel begann die TBB Trier dann jedoch, besser mitzuspielen. Man legte die Nervosität ab und konnte den Rückstand nach und nach durch Treffer aus der Distanz aufholen. In der Halbzeit gab Triers Manager Frank Baum die Devise aus, mutig aus der Kabine zu kommen und den 8-Punkte-Rückstand weiter abzutragen. Zwar gewann der Gastgeber das dritte Viertel mit einem Punkt, die dominierende Anzahl an Freiwürfen der Bayern, resultierend aus kontinuierlichem Zug zum Korb, hielt Team Rödl allerdings auf Distanz. Der Kampf und Einsatz war vorhanden, am Ende entschied jedoch die schwächere Wurfquote der Trierer und die Ballverluste in der entscheidenden Phase.

Der FC Bayern siegte weder glanzvoll noch überzeugend, erarbeitete sich jedoch in Halbzeit Eins einen Vorsprung, der bis zum Ende der Partie nicht mehr aufgeholt werden konnte. Auch wenn er die Partie verlor, so gewann Nationalspieler Andreas Seiferth das direkte Duell gegen seinen prominenten Gegenspieler John Bryant. Seiferth gelangen 19 Punkte, 10 Rebounds und drei Assists. Auf Seiten der Bayern überzeugten Bryce Taylore (16 Punkte), Deon Thompson (12 Punkte und sieben Rebounds) sowie Malcolm Delaney mit neun Punkten, vier Assists und fünf Rebounds.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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