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29. Spieltag: Pokal-Revanche bei Ulm gegen Berlin und Quakenbrück gegen Bayern

29. Spieltag: Pokal-Revanche bei Ulm gegen Berlin und Quakenbrück gegen Bayern

Was für ein Zufall: Der 29. Spieltag der Beko BBL sorgt am Oster-Wochenende nur eine Woche nach dem Beko BBL TOP FOUR für eine Neuauflage der beiden Pokal-Finalpaarungen. Das im Pokalfinale von Berlin unterlegene ratiopharm ulm trifft erneut auf ALBA BERLIN, dieses Mal aber in der eigenen ratiopharm arena. Revanche-Stimmung ist auch in Quakenbrück vorprogrammiert, wenn die am vergangenen Sonntag im „kleinen Finale“ unterlegenen Artland Dragons den FC Bayern München empfangen. Zusätzlichen Reiz gewinnen diese beiden Paarungen durch die Tatsache, dass sie schon in der ersten Playoff-Runde eine weitere Neuauflage erleben könnten.

Das TV-Programm am Wochenende:

Sa, 20.00 Uhr: Artland Dragons – FC Bayern München
live auf SPORT1, kostenfreier Livestream auf www.Beko-BBL.de

Sa, 19.00 Uhr: (7) s.Oliver Baskets – (16) FRAPORT SKYLINERS



Das Hinspiel war eine wahre Abwehrschlacht und auch das Rückspiel wird wohl unter dem gleichen Vorzeichen stehen, auch wenn sich auf beiden Seiten das Personal inzwischen maßgeblich verändert hat. Die Würzburger erlauben ihren Gegnern in der Beko BBL die wenigsten Punkte pro Spiel (70,3), die Frankfurter die drittwenigsten (72,0) und auch bei den Ballgewinnen rangieren beide Teams unter den Top 3 in der Beko BBL. Dieser Einsatz in der Verteidigung zahlt sich aus: Die Frankfurter haben mit zuletzt 5:1 Siegen (einzige Niederlage in Ulm) die Abstiegsplätze verlassen und die s.Oliver Baskets sind mit zuletzt 4:0 Siegen in die Playoff-Ränge vorgestoßen. Maßgeblichen Anteil am neuen Schwung haben dabei sowohl bei den Frankfurtern (LaQuan Prowell und Ryan Brooks) als auch bei den Würzburgern (Frank Robinson und Mike Lenzly) Akteure, die im Hinspiel noch nicht dabei waren.

Sa, 19.30 Uhr: (12) Mitteldeutscher BC – (9) Telekom Baskets Bonn



Auch im ersten Heimspiel seit vier Wochen müssen die Mitteldeutschen noch einmal auf ihren verletzten Topscorer Chad Timberlake verzichten, dessen Ausfall den MBC aber weniger aus der Bahn zu werfen scheint als zunächst zu befürchten war. Das lässt sich zumindest aus dem 61:56 in Ludwigsburg am letzten Wochenende folgern. Härter trifft das Verletzungspech die Bonner, die auch an diesem Wochenende aller Voraussicht nach noch einmal auf Benas Veikalas und Jamel McLean verzichten müssen. Kein Team in der Beko BBL sucht sein Glück mehr in Distanzwürfen als der MBC (24 pro Spiel). Im Hinspiel am ersten Spieltag zogen die Weißenfelser aber trotz drei von vier Dreiern durch Malte Schwarz den Kürzeren. Der gebürtige Kieler, der im Sommer von Hagen zum MBC gewechselt ist, feiert am Samstag seinen 24. Geburtstag und stellte im vergangenen MBC-Heimspiel mit sechs von acht Dreiern gegen Braunschweig klar, dass er auch die Körbe im „Wolfsbau“ schon gut kennt.


Sa, 19.30 Uhr: (14) New Yorker Phantoms Braunschweig – (8) Phoenix Hagen



Die Ausgangssituationen könnten nicht unterschiedlicher sein: Auf der einen Seite die Braunschweiger, die nach Niederlagen beim MBC und gegen Würzburg sowie dem Ausfall von Harding Nana (Impressionsfraktur des Schienbeins) für den Rest der Saison etwas bange nach unten schauen müssen und auf der anderen Seite die Hagener, die nach Heimsiegen über Berlin, Bamberg und Oldenburg auf Wolke sieben in die Volkswagenhalle einschweben und immer selbstbewusster sogar von einer Playoff-Teilnahme träumen. Während die Westfalen um den Liga-Topscorer Davin White (16,9 Punkte pro Spiel) zuletzt regelmäßig für ihren unbekümmerten Vorwärts-Basketball belohnt wurden, machten sich die Braunschweiger in den vergangenen drei Spielen das Leben mit regelmäßigen Fehlstarts selber schwer, obwohl Trainer Kostas Flevarakis viel ausprobierte bei seinen Startaufstellungen, in denen einzig Nana gesetzt schien.

Sa, 20.00 Uhr: (11) WALTER Tigers Tübingen – (15) BBC Bayreuth



Nur ein Sieg aus den abgelaufenen fünf Spielen hat in Bayreuth das schon etwas länger brodelnde Fass zum Überlaufen gebracht: Trainer Marco van den Berg wurde durch Predrag Krunic abgelöst, der damit rund ein Jahr nach seiner Entlassung in die Beko BBL zurückkehrt und am Samstag in Tübingen sein Debüt als BBC-Trainer gibt. Was wird er ändern in einer extrem ausgeglichen besetzten Mannschaft, die in dieser Saison schon acht verschiedene Topscorer hatte und deren Topscorer Bryan Bailey in der Liga-Korbjägerliste mit seinen 11,5 Zählern gerade mal den 34. Platz belegt. Sicher scheint: Auch unter dem neuen Chef wird der letztjährige Tübinger Nicolai Simon als einer der besten Dreierschützen der Beko BBL (47 Prozent) bei den Bayreuthern eine Hauptrolle spielen.

Sa, 20.00 Uhr: (6) Artland Dragons – (2) FC Bayern München




So schnell sieht man sich in der Beko BBL normalerweise nicht wieder. Am Sonntag standen sich die Artland Dragons und der FC Bayern noch im undankbaren Spiel um den dritten Pokalplatz in der Berliner o2 World gegenüber. Bei den Artländern feierte dabei der tags zuvor im Halbfinale noch nicht wieder eingesetzte Bryce Taylor mit 28 Punkten (nur ein Fehlwurf) ein grandiosen Comeback nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause, was Trainer Stefan Koch vor dem TV-Spiel am Samstag vor die Qual der Wahl stellt: Gibt er Taylor erneut den Vorzug vor dem in Vorwochen ebenfalls starken MarQuez Haynes(der sich früher am College das Zimmer geteilt hat mit seinem Freund Tyrese Rice, der nun Aufbau der Bayern ist)? Auch bei den anderen fünf Ausländern im Artland-Team (Demond Mallet, Brane Ratkovica, Petar Popovich und Anthony King) drängt sich keiner wirklich für einen Platz auf der Tribüne auf. Auch die Bayern haben einen Ausländer zuviel im Aufgebot, aber hier nimmt die Verletzung von Chevon Troutman wohl Trainer Svetislav Pesic, der gerade seinen Vertrag bis 2015 verlängert hat, die Entscheidung ab.


So, 16.00 Uhr: (13) Eisbären Bremerhaven – (10) TBB Trier



Für die Eisbären gibt es vor diesem Schlüsselspiel in der unteren Tabellenhälfte eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die schlechte: Die Norddeutschen haben von den vergangenen neun Spielen nur zwei gewonnen. Die gute Nachricht: Niederlagen hagelte es dabei vor allem auswärts, die letzte Heimniederlage (gegen Bonn) ist schon mehr als zwei Monate her und von den restlichen sieben Saisonspielen spielen die Bremerhavener fünf in eigener Halle. TBB Trier, das nach der Auswärtsniederlage am Donnerstag gleich im Norden bleibt, hat mit seinen letzten beiden Heimsiegen gegen Bonn und München die sich andeutende Abwärtsspirale gestoppt. Auf einen Auswärtssieg warten die Moselstädter aber – wenn man mal von dem 77:72-Pflichtsieg in Gießen absieht - nun schon seit vier Monaten, was vor dem Besuch beim letztjähriger Trierer Philip Zwiener nicht gerade für optimistische Vorzeichen sorgt.

So, 17.00 Uhr: (1) Brose Baskets – (18) LTi GIESSEN 46ers



Auch nach drei Niederlagen in Folge (alle auswärts in München, Hagen und Frankfurt) thronen die Bamberger mit klarem Vorsprung weiter an der Tabellenspitze. Das Gastspiel der am anderen Tabellenende schon abgestiegenen Gießener kommt für die Brose Baskets trotzdem wohl gerade zum rechten Zeitpunkt, denn irgendwie muss das Team von Trainer Chris Fleming ja wieder mit dem Gewinnen anfangen. In fünf Wochen beginnen schließlich schon die Playoffs!


So, 18.00 Uhr: (3) EWE Baskets Oldenburg – (17) Neckar RIESEN Ludwigsburg



Nachdem Chris Kramer vor fünf Wochen Besuch von einigen letztjährigen Würzburger Teamkameraden erhielt (die Oldenburger gewannen mit 13 Punkten und vier Assists durch Kramer 76:65), kommt nun sein letztjähriger Trainer John Patrick mit seinem neuen Team zu Besuch, dem es bisher noch nicht so recht gelungen ist, das schlingernde Ludwigsburger Schiff wieder auf einen geraden Kurs zu bringen. Vor allem die andauernden Turbulenzen um Marqus Blakely machen dem US-Trainer dabei zu schaffen. Am letzten Wochenende verbannte Patrick den US-Forward „aus disziplinarischen Gründen“ vor dem Spiel gegen den MBC aus dem Kader. Ob Blakely gegen Oldenburg wieder dabei ist, wird Patrick wohl selbst Chris Kramer erst kurz vor Spielbeginn verraten, denn für die Neckar RIESEN steht derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz zu viel auf dem Spiel.


So, 19.00 Uhr: (4) ratiopharm ulm – (5) ALBA BERLIN




Schon eine Woche nach dem packenden Pokalfinale in der o2 World kommt es zur Neuauflage. Diesmal allerdings in der ratiopharm arena, wo die Ulmer in der Beko BBL zuletzt vor vier Monaten (83:85 gegen Bamberg) verloren haben. Die Berliner hingegen haben von ihren letzten acht Auswärtsspielen nur eines gewonnen (vor fünf Wochen 71:60 in Bonn). Der Pokalsieg über die Ulmer hätte für die Berliner somit zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können als vor diesem wichtigen Schlüsselspiel um den vierten Tabellenplatz. Verliert ALBA auch das Rückspiel in Ulm, werden die Hauptstädter sich wohl damit abfinden müssen, schon in der ersten Playoff-Runde ohne den Heimvorteil auskommen zu müssen – womöglich gleich gegen die Ulmer. Beim Pokalfinale überraschte ALBA-Trainer Sasa Obradovic mit seiner Entscheidung, Derrick Byars anstelle von Nihad Djedovic zu bringen und der Erfolg gab es ihm Recht. Welche Karte wird der Pokerspieler Obradovic im Ligaspiel ziehen? Und was macht Thorsten Leibenath, damit John Bryant auch noch im Schlussviertel punktet?

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