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30. Spieltag: Noch zu vergeben - sechs Playoff-Tickets, Heimrecht in der ersten Runde und ein...

30. Spieltag: Noch zu vergeben - sechs Playoff-Tickets, Heimrecht in der ersten Runde und ein...

Fünf Spieltage (und ein paar Nachholspiele) sind noch zu absolvieren, dann beginnt die heißeste Zeit des Jahres. Die Vorfreude auf die Playoffs hat in Bamberg und Oldenburg mit dem rechnerischen Erreichen derselben bereits konkrete Formen angenommen. Dahinter macht sich mit ratiopharm ulm bereits der nächste Kandidat bereit, um mit einem Sieg über die New Yorker Phantoms ebenfalls in den erlauchten Kreis vorzurücken. Die Braunschweiger wiederum würde eine Niederlage in Ulm am Tabellenende weiter unter Druck setzen, denn den Sechzehnten trennt nur ein Sieg vom Abstiegsplatz.

Das TV-Programm am Wochenende:

Sa, 20.30 Uhr: ALBA BERLIN – s.Oliver Baskets
live auf SPORT1, kostenfreier Livestream auf Beko-BBL.de

So, 14.45 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – EWE Baskets Oldenburg
kostenfreier Livestream von den FRAPORT SKYLINERS auf sport1.de und Beko-BBL.de

Sa, 19.00 Uhr: (4) FC Bayern München – (12) Mitteldeutscher BC



Im Hinspiel am vierten Spieltag wäre dem Aufsteiger MBC fast die Sensation gelungen, doch Tyrese Rice hatte etwas dagegen. Der US-Guard nahm bei den Bayern das Heft in die Hand und kippte das Spiel in der Schlussphase fast im Alleingang mit einem 14:2-Lauf noch zum 73:71-Sieg. Auch wenn die Münchener seit dem Ausfall von Chevon Troutman zuletzt etwas schwächeln und ihre letzten vier Auswärtsspiele verloren haben, bleiben sie im Audi Dome, wo sie seit der Amtsübernahme von Svetislav Pesic Ende November kein Spiel mehr verloren haben, der klare Favorit. Aufpassen müssen Rice & Co aber auf die Weißenfelser Treffsicherheit an der Dreierlinie: Der MBC hat in jedem seiner vergangenen vier Spiele mindestens zehn Dreier eingenetzt.


Sa, 19.00 Uhr: (3) ratiopharm ulm – (16) New Yorker Phantoms Braunschweig



Im Hinspiel stand – angeheizt durch seinen umstrittenen Wechsel nach Ulm – der junge Daniel Theis im Brennpunkt und ließ sich an seiner alten Wirkungsstätte nicht lumpen: Mit 18 Punkten und zehn Rebounds machte er gleich am ersten Spieltag sein bestes Saisonspiel und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Ulmer am Ende einen glücklichen Verlängerungssieg mit nach Hause nahmen. Die vom Abstieg bedrohten Braunschweiger könnten die damals verlorenen Punkte heute gut gebrauchen. Sie sich zurückzuholen, wird nach dem Ausfall von Nana Harding aber doppelt schwer, denn die Ulmer reiten im fünften Heimspiel in Folge (die ersten vier wurden alle gewonnen) auf einer guten Welle. Die Phantoms hingegen haben von ihren letzten fünf Spielen nur eines (gegen Gießen) gewinnen können. Das deutsche Aufbau-Duell zwischen Per Günther und Dennis Schröder wird aber in jedem Fall interessant werden.

Sa, 19.30 Uhr: (17) Neckar RIESEN Ludwigsburg – (6) Artland Dragons



Wie die Zeiten sich ändern: Das Hinspiel im November stand ganz im Zeichen des tollen Heimdebüts von Demond Mallet (5/6 Dreier in der Partie) in Quakenbrück. Vor dem Rückspiel stellt sich die Frage, ob der schillernde US-Spielmacher überhaupt auf dem Parkett stehen wird oder wie zuletzt beim Sieg gegen die Bayern auf der Tribüne Platz nehmen muss. Artland-Trainer Stefan Koch stehen nach der Genesung von Bryce Taylor sieben Ausländer zur Verfügung, die sich in den vergangenen Spielen alle mit guten Leistungen empfohlen haben. Egal, in welcher Aufstellung die Dragons letztlich in Ludwigsburg antreten, erwartet die vom Abstieg bedrohten Neckar RIESEN nach zuletzt drei Niederlagen in Folge eine schwere Aufgabe.

Sa, 20.00 Uhr: (11) TBB Trier – (8) Phoenix Hagen



Vor 18 Jahren gewannen Henrik Rödl und Ingo Freyer zusammen mit ALBA BERLIN unter Svetislav Pesic den Korac Cup. Als Trainer haben sie inzwischen ihre eigene Handschrift entwickelt, die erstaunlich unterschiedlich ausfällt. Während Ingo Freyer in Hagen ein offensives Feuerwerk entfacht hat, lebt das kontrollierte Trierer Spiel von der Defensive. Offensive Glanzleistungen sind aber natürlich auch bei Rödl erlaubt: Im Hinspiel (Video unten) lieferte sein US-Guard Barry Stewart (4/5 Dreier) Hagens David Bell (6/8 Dreier) einen spektakulären Shootout (beide erzielten je 28 Punkte). War das womöglich sogar der Anfang einer Annäherung der beiden unterschiedlichen Spielphilosophien? Ingo Freyer nimmt in Hagen in den letzten Wochen auffällig oft das Wort „Defense“ in den Mund …


Sa, 20.00 Uhr: (18) LTi GIESSEN 46ers – (15) BBC Bayreuth



Dem Hinspiel drückten Bayreuths deutsche Guards Simon Schmitz (4/4 Dreier) und Nico Simon (3/3 Dreier) mit ihrer Kaltschnäuzigkeit an der Dreipunkte-Linie den Stempel auf. Am Ende stand für Bayreuth ligaweit die drittbeste Dreierquote (13/20 = 65 Prozent) der Saison zu Buche. Hochprozentiger trafen in dieser Saison nur Bremerhaven (78 Prozent in Hagen) und Braunschweig (67 Prozent gegen Bayreuth). In jedem Fall möchte BBC-Headcoach Predrag Krunic beim Schlusslicht den ersten Sieg seit seinem Amtsantritt einfahren.

Sa, 20.35 Uhr: (5) ALBA BERLIN – (9) s.Oliver Baskets



Die Neuauflage des letztjährigen Playoff-Viertelfinales beschert den Berlinern den Besuch ihres Angstgegners. Die s.Oliver Baskets sind nämlich nicht nur das Team, das sie im letzten Jahr aus dem Rennen um die Meisterschaft warf (siehe Video unten). Die Würzburger sind auch der einzige Bundesligist, der von sich behaupten kann, mehr Spiele gegen Berlin gewonnen als verloren zu haben (5:2). Dass beide Mannschaften im Kampf um den vierten (Berlin) bzw. achten Platz (Würzburg) aktuell nichts zu verschenken haben, verleiht dieser Begegnung zusätzliche Brisanz. Im verlorenen Hinspiel am 23. Dezember wirkten die Europaliga-gestressten Berliner im dritten Spiel innerhalb von fünf Tagen müde, was vielleicht erklärt, warum ALBA-Trainer Sasa Obradovic vor dem Rückspiel in Berlin alle Register zieht, um sein Team aufzuwecken.


So, 15.00 Uhr: (14) FRAPORT SKYLINERS – (2) EWE Baskets Oldenburg



Mit sechs Siegen aus den vergangenen sieben Spielen haben sich die FRAPORT SKYLINERS erst einmal der größten Abstiegssorgen entledigt und können sich vergleichsweise entspannt auf den Besuch ihrer ehemaligen Spieler Konrad Wysocki und Dominik Bahiense de Mello freuen. Noch ruhiger könnten die Frankfurter auf die Tabelle schauen, wenn sie sich nicht im Hinspiel vier Sekunden vor Schluss einen Einwurf von Chris Kramer hätten klauen lassen (Video unten). Das genügte den EWE Baskets nämlich, um den Frankfurtern damals den schon sicher geglaubten Auswärtssieg noch zu entreißen. Auch das Rückspiel könnte eine dramatische Angelegenheit werden, denn auch die Oldenburger präsentieren sich mit sieben Siegen aus den vergangenen acht Spielen derzeit in Topform.


So, 17.00 Uhr: (7) Telekom Baskets Bonn – (1) Brose Baskets



Die Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales steht für beide Seiten unter keinem guten Stern. Während bei den Bambergern nach Maik Zirbes (Daumenverletzung) auch Matt Walsh (Meniskus-OP) ausgefallen ist, beklagen die Bonner, die sich gerade über die Rückkehr von Jamel McLean und Benas Veikalas gefreut hatten, den Ausfall von Robert Vaden, der mit einer Knieverletzung drei bis vier Wochen fehlen wird. Eine Prognose für den Ausgang dieses Spiels wird dadurch noch schwerer. Für die Bonner spricht, dass sie die Punkte im Kampf um die Playoff-Teilnahme nötiger brauchen als die Bamberger, die ihren ersten Platz schon mehr oder weniger in der Tasche haben. Zudem befindet sich Chris Ensminger aktuell wieder in einer besseren Form als beim Hinspiel gegen seinen früheren Club, in dem ihm nur fünf Punkte und ein Rebound gelangen.


So, 18.00 Uhr: (13) Eisbären Bremerhaven – (10) WALTER Tigers Tübingen



Das Duell der beiden unberechenbarsten Mannschaften der Beko BBL rundet den 30. Spieltag ab. Die Tübinger hegen noch zarte Playoff-Hoffnungen, die mit einem Sieg an der Nordsee wiederbelebt werden könnten. Die Bremerhavener können sich mit einem weiteren Heimsieg ihrer letzten Abstiegssorgen entledigen. Aber auch in individueller Hinsicht verspricht die Paarung interessante Duelle: Der am Dienstag 26 Jahre alt gewordene Johannes Lischka trifft auf den Nationalspieler Philip Zwiener (27). Unter den Körben prallen mit Kenny Frease und Scott Morrison zwei klassische Brettcenter aufeinander. Die Topscorer beider Teams finden sich unterdessen mit Bremerhavens Stanley Burrel (15,7) und Stefan Jackson (12,1) sowie Tübingens Reggie Redding (13,7) und Vaughn Duggins (13,6) im Backcourt.
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