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33. Spieltag: Bamberg sichert Spitzenrang, Dragons lösen Playoff-Ticket, Entscheidungen im...

33. Spieltag: Bamberg sichert Spitzenrang, Dragons lösen Playoff-Ticket, Entscheidungen im...

Am 33. Spieltag der Beko Basketball Bundesliga haben sich die Brose Baskets durch einen 89:80-Erfolg gegen ALBA BERLIN zum dritten Mal nacheinander den Spitzenrang im Klassement der regulären Saison gesichert. Die EWE Baskets Oldenburg feierten derweil gegen Bonn (84:74) einen gelungen Auftakt in der neuen EWE ARENA und sind bei einem ausstehenden Spiel (in Gießen) kaum noch vom zweiten Platz zu verdrängen. Sicher ist auch der dritte Rang von ratiopharm ulm: Die Spatzen entschieden ein umkämpftes Spiel in Würzburg...
... mit 88:84 für sich. Während sich die Artland Dragons (93:83-Sieg in Hagen) für die Endrunde qualifizieren konnten, werden die letzten beiden Playoff-Tickets erst am 34. Spieltag vergeben. Aufatmen im Tabellenkeller können derweil gleich mehrere Teams: Die Eisbären Bremerhaven (106:58 über Gießen), die TBB Trier (78:70 in Frankfurt), der BBC Bayreuth (86:71 beim Mitteldeutschen BC) und die New Yorker Phantoms Braunschweig haben den Gang in die Zweitklassigkeit vorzeitig abwenden können. Gleiches gilt auch für den MBC, der trotz der Niederlage nicht mehr auf einen Abstiegsplatz rutschen kann. In Frankfurt kommt es am letzten Spieltag dagegen zum alles entscheidenden Kellergipfel zwischen den FRAPORT SKYLINERS und den Neckar RIESEN Ludwigsburg, die in eigener Halle gegen den FC Bayern München patzten (68:74).

Von: Joshua Wiedmann

Die Ergebnisse im Überblick:
Brose Baskets – ALBA BERLIN 89:80
EWE Baskets Oldenburg – Telekom Baskets Bonn 84:74
FRAPORT SKYLINERS – TBB Trier 70:78
Eisbären Bremerhaven – LTi GIESSEN 46ers 106:58
Phoenix Hagen – Artland Dragons 83:93
Neckar RIESEN Ludwigsburg – FC Bayern München 68:74
WALTER Tigers Tübingen – New Yorker Phantoms Braunschweig 69:88
Mitteldeutscher BC – BBC Bayreuth 71:86
s.Oliver Baskets – ratiopharm ulm 84:88


Brose Baskets – ALBA BERLIN


Alle drei Begegnungen mit ALBA BERLIN (in Liga und Euroleague) hatten die Brose Baskets bislang verloren – bei der insgesamt 75. Auflage des Klassikers drehte der Meister den Spieß um. Mit dem letztlich ungefährdeten 89:80-Erfolg machten die Franken Tabellenrang eins nach der Hauptrunde vorzeitig dingfest. Die Bamberger kamen mit viel Dampf aus der Kabine und eröffneten die Partie mit einem 26:12-Viertel; eine Führung, die das Team von Chris Fleming über den kompletten Spielverlauf mehr oder minder behaupten konnte. Auf weniger als sieben Zähler (55:48, 24. Minute) konnte Berlin den Rückstand in der zweiten Hälfte nicht mehr drücken. Neben Anton Gavel (21 Punkte) bereitete insbesondere Philipp Neumann (19, 6/7 Feldwürfe) den Spreestädtern Probleme. Für die Albatrosse kam DaShaun Wood auf 16 Zähler.


Chris Fleming (Headcoach Bamberg):
„Das Spiel war in mehrerlei Hinsicht heute sehr wichtig für uns. Durch den Umstand, dass ALBA und die Brose Baskets die beiden deutschen Euroleague-Teilnehmer waren, wir bereits dreimal gegen Berlin verloren hatten und uns gegen Artland deutlich unter Wert verkauft haben, gewann diese Partie an Bedeutung. Unsere Führungsspieler haben uns gut ins Spiel gebracht und verdienen heute ein großes Lob. Im dritten Viertel hat Berlin dann mit viel Energie und Härte gespielt, aber wir sind ruhig geblieben und haben einfach weiter gespielt. Ich bin sehr stolz auf die Leistung von Philipp Neumann, auch wenn er eigentlich kein junger Spieler mehr ist, dafür ist er schon zu lange dabei. Es ist ein Markenzeichen guter Mannschaften, dass immer einer da ist, der Verantwortung übernehmen kann. Ich wünsche Berlin für die nächsten Spiele alles Gute, vielleicht sieht man sich wieder. Vielen Dank auch an unsere Fans heute, die Reaktion war gigantisch. Ich selbst habe mir auch gleich zwei Jacobsen-Masken gesichert.“

Sasa Obradovic (Headcoach Berlin):
„Gratulation an die Bamberger, sie haben heute einen verdienten Sieg eingefahren. Gegen Bamberg kann man so nicht spielen, so ist es unmöglich hier zu gewinnen. Die Einstellung meiner Mannschaft war nicht akzeptabel. Wir waren taktisch und individuell sehr schlecht. Im Gegensatz dazu hat Bamberg als Mannschaft gespielt: Gavel war absolut spielbestimmend und Neumann hat sein bestes Spiel abgeliefert. Neumann zahlt jetzt die Investition in sein Talent zurück, das ist positiv und ich muss dem Trainer hierzu gratulieren. Er hat die Chance genutzt, einem jungen Spieler Einsatzzeit zu geben. In Teilen der zweiten Halbzeit haben wir wie ein Playoff-Team gespielt, aber wir hätten das gesamte Spiel so auftreten müssen, um hier zu gewinnen.“

In 140 Zeichen haben die Nutzer auf Twitter zum Sammelbegriff Courtsider berichtetet, wie sie das Live-Spiel erlebt haben:




Courtsider-Dame Eva Kaiser berichtete für euch live aus der Oberfrankenhalle:




EWE Baskets Oldenburg – Telekom Baskets Bonn


Für die EWE Baskets Oldenburg gab es am Samstag gleich doppelt Grund zur Freude: Nicht nur, dass der Start in die Ära der neuen EWE ARENA (6.000 Zuschauer) erfolgreich ausfiel – die Donnervögel haben nach dem 84:74-Erfolg über Bonn und vor dem letzten Hauptrunden-Spiel in Gießen auch Tabellenplatz zwei zum Playoff-Start quasi sicher! Nach einem nervösen Beginn (16:16, 1. Viertel) kam der EWE-Baskets-Express im zweiten Viertel in Fahrt: Vor allem an den Brettern (18 Offensiv-Rebounds) waren die Gastgeber um Adam Chubb (22 Punkte) über weite Strecken überlegen. Nach einem zwischenzeitlichen 23-Punkte-Rückstand konnte Bonn im Schlussviertel (22:29) nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Vor dem Saisonabschluss in eigener Halle gegen München müssen die Rheinländer (17 Siege) nun um ihre Playoff-Teilnahme bangen.


Sebastian Machowski (Headcoach Oldenburg):
„Wir hatten hier heute den erhofften tollen Einstand in unserem neuen „Wohnzimmer“. Die Fans haben uns grandios unterstützt und für eine tolle Atmosphäre gesorgt. Wir haben dann zu Beginn zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen und 20 Minuten, um den Gegner zu kontrollieren. Im letzten Viertel haben wir dann die Zügel etwas schleifen lassen, aber insgesamt haben wir hier verdient gewonnen, denke ich. Im zweiten Viertel allerdings haben wir so gespielt, wie ich mir das für den Rest der Saison wünsche. Einfach wird das aber sicher nicht, denn wir haben jetzt nur noch Endspiele. Sei es um den zweiten Platz in der Liga, nächste Woche im Europapokal oder danach in den Playoffs.“

Michael Koch (Headcoach Bonn):
„Zunächst muss ich Sebastian zu diesem verdienten Sieg gratulieren. Nichtsdestotrotz bin ich stolz auf meine Mannschaft und wie sie hier heute aufgetreten ist. Wir hatten in den letzten Wochen personell mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Trotzdem konnten wir gegen Teams wie Bamberg und Frankfurt gewinnen. Hier ist uns am Ende ein bisschen die Puste ausgegangen, denn aufgrund der dünnen Personaldecke spielen wir mit einer sehr kleinen Rotation. Da ist es dann schwierig, über 40 Minuten ein hohes Level zu halten.“

FRAPORT SKYLINERS – TBB Trier


Die Gemengelage nach der Schlusssirene in der FRAPORT ARENA hätte unterschiedlicher nicht sein können: Während die Gäste aus Trier dank des 70:78-Auswärtscoups über den Klassenerhalt jubeln durften, bleibt die Abstiegsangst auch weiterhin der Begleiter der SKYLINERS. Mit einem viertelübergreifenden 6:21-Lauf verschaffte sich die TBB in der zweiten Hälfte den entscheidenden Vorsprung in einem intensiven Spiel. Die Moselstädter profitierten von einem sicheren Aufbauspiel (nur 9 Ballverluste) und ausgeglichenem Teamplay, aus dem Jermaine Bucknor und Andreas Seiferth (je 14 Zähler) als Topscorer hervorstachen. Auf Frankfurter Seite kam Quantez Robertson ebenfalls auf 14 Punkte. Am 34. Spieltag kommt es gegen Ludwigsburg nun zum finalen Abstiegsknüller – mehr Dramaturgie geht nicht!


Muli Katzurin (Headcoach Frankfurt):
„Gratulation an Henrik und sein Team. Ich will keine Ausreden suchen, das bessere Team hat gewonnen. Wir haben nicht so gespielt, als ob wir dieses Spiel wirklich gebraucht hätten. Trier hat das zweite, dritte und vierte Viertel gewonnen und sehr dominant gespielt. Wir haben nicht smart gespielt und haben Andi Seiferth erlaubt, uns weh zu tun. Dazu hat Trier die Freiwürfe getroffen, als wir über der Teamfoulgrenze waren. Wir haben einfach nicht genug gekämpft. Ich sage nicht, dass wir keinen Einsatz gezeigt haben, aber es war eben nicht genug. Das ist enttäuschend. Aber es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist. Wenn man auf positive Dinge schauen möchte, dann soll man die Leistung von Konsti Klein und Max Merz hervorheben und ihnen ein Kompliment machen. Wir werden uns jetzt auf Ludwigsburg vorbereiten und müssen dann mit Herz und Kampf spielen.“

Henrik Rödl (Headcoach Trier):
„Ich bin natürlich überglücklich und stolz auf das Team. In so einer Situation so eine Leistung abzurufen, ist nicht einfach. Aber Respekt vor den Frankfurtern, die ohne Devin Gibson gespielt haben. Aber Konstantin Klein und Max Merz haben ein tolles Spiel gemacht. Frankfurt war am Anfang konzentrierter, aber mit Herz und Engagement konnten wir das Spiel drehen. Wir haben Frankfurt zu Fehlern gezwungen und selbst weniger Fehler gemacht. Einige Würfe sind am Ende reingefallen und haben dafür gesorgt, dass wir die Liga gehalten haben.“

Eisbären Bremerhaven – LTi GIESSEN 46ers


Die Eisbären Bremerhaven haben zwei Spiele vor Hauptrunden-Ende den Klassenerhalt perfekt gemacht. Den bereits abgestiegenen LTi GIESSEN 46ers ließen die Nordddeutschen bei der 106:58-Abfuhr keine Chance. Zum wiederholte Male konnten die 46ers ein Viertel lang mithalten (19:17), ehe ihr Widerstand unter dem Angriffswirbel des Gegners in sich zusammen brach: ein 25:6-Lauf in den zweiten zehn Minuten brachte die Eisbären auf die Siegerstraße. Vor allem Scott Morrison konnte kein Gießener halten – 17 Zähler erzielte der Bremerhavener Centerspieler in knapp 21 Minuten Einsatzzeit. Die Hausherren trafen 53 Prozent aus dem Feld und zwangen die 46ers zu 27 Ballverlusten. Bei den Gästen waren Sharaud Curry, Dominik Spohr und Andreas Büchert (je 10 Zähler) die besten Werfer.


Doug Spradley (Headcoach Bremerhaven):
„Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Leistung meiner Mannschaft. So ein Spiel ist vom Kopf her nicht einfach, aber wir sind mit dem nötigen Ernst und der nötigen Intensität zur Sache gegangen. Jeder Spieler, der reingekommen ist, hat sofort Energie aufs Feld gebracht und gekämpft. Mein Respekt gilt aber auch den Gießenern, die trotz ihrer schwierigen Situation das Beste aus sich herausholen.“

Mathias Fischer (Headcoach Gießen):
„Glückwunsch an Bremerhaven zu einem wichtigen und auch verdienten Sieg. Wir haben ein solides erstes Viertel gespielt, sind dann aber leider eingebrochen. Das hat sicher auch mit der anstrengenden Anfahrt zu tun. Man hat gemerkt, dass uns am Ende die Energie gefehlt hat. Bremerhaven hat uns mit der aggressiven Verteidigung zu vielen Ballverlusten gezwungen. Das war am Ende entscheidend.“

Phoenix Hagen – Artland Dragons


Die Artland Dragons haben ihr Ticket für die Postseason gelöst! Beim 83:93-Erfolg in Hagen boten die Drachen vor allem in der ersten Hälfte (42:53) ein wahres Offensivfeuerwerk, für das Bryce Taylor (21 Zähler, insgesamt 25) fast im Alleingang verantwortlich war. Vor eigener Kulisse kämpften sich die Feuervögel zwar noch einmal auf 75:76 heran (36. Minute), doch vor allem Demond Mallet (22 Punkte) und Bradley Buckman (17, 11 Rebounds) bewiesen auf Dragons-Seite nun Nerven wie Drahtseile und gaben von „downtown“ bzw. der Freiwurflinie wiederholt die passende Antwort. Ohnehin erwies sich der Dreier (15/28) als Quakenbrücker Hauptschlafwaffe. Hagen braucht im Saisonendspurt nun einen Sieg gegen den MBC, um seine Playoff-Chance zu wahren.


Ingo Freyer (Headcoach Hagen):
„Es war ein Spiel mit guten und schlechten Phasen auf beiden Seiten. Es ist schade, dass eine Partie am Ende so entschieden wird. Wir sind viel zum Korb gezogen, haben die Layups aber nicht gemacht und sind nicht an die Freiwurflinie gekommen. Es war zuvor ein Kraftakt von uns, durch den wir mit Selbstvertrauen und mit einem Lauf aufschließen konnten. Da hatten wir eigentlich das Momentum auf unserer Seite.“

Stefan Koch (Headcoach Quakenbrück):
„Wir wussten, wie schwer das heute für uns wird. Es war unser fünftes Spiel in zwei Wochen, da fehlt es an Vorbereitung. Der Hauptgrund für die Schwere der Aufgabe hieß aber Phoenix Hagen mit seiner Qualität. Noch problematischer wurde es für uns durch die Verletzung von Anthony King. Ein großes Lob geht heute, wie schon in Bamberg, an Bradley Buckman. Wir haben damit unser Saisonziel Playoffs erreicht, dafür ein Kompliment an meine Mannschaft. Es war bisher eine schwere Saison mit vielen Rückschlägen für uns.“

Neckar RIESEN Ludwigsburg – FC Bayern München


Der FC Bayern München hat sich das Heimrecht für die erste Playoff-Runde gesichert und wird von Rang vier aus in die Endrunde starten. Mit dem schwer erkämpften 68:74-Sieg in Ludwigsburg beendeten die Bayern eine elfwöchige Misere ohne Auswärtserfolg. Die Münchner bewiesen im Schlussviertel, trotz vieler Nachlässigkeiten im Spielaufbau (insgesamt 23 Ballverluste), den längeren Atem und ein sicheres Händchen von der Freiwurflinie (27/35 Freiwürfe). Die besten Werfer für ihre Teams waren die Nationalspieler Robin Benzing (München, 17 Punkte) und Lucca Staiger (Ludwigsburg, 16). Den Schwaben verhilft im direkten Aufeinandertreffen mit Keller-Kontrahent Frankfurt am kommenden Samstag nur ein Sieg zum Klassenerhalt.


John Patrick (Headcoach Ludwigsburg):
„Wir haben heute gegen eine sehr tiefe und gut gecoachte Mannschaft gespielt und ich bin stolz, dass wir diese starke Einheit zu 23 Ballverlusten zwingen konnten. Wir sind immer wieder zurückgekommen und Derrick Zimmerman hat uns hervorragend angeführt. In der Schlussphase hat dann allerdings Yotam Halperin seine Qualität gezeigt und zwei sehr wichtige Würfe getroffen. Damit haben wir jetzt nächste Woche in Frankfurt ein echtes Endspiel vor uns.“

Svetislav Pesic (Headcoach München):
„Ich hoffe und wünsche, dass Ludwigsburg in der Liga und die Tradition damit erhalten bleibt. Das Trainerteam hat hier einen sehr guten Job gemacht und die Mannschaft hat sich als echtes Team präsentiert, da ist es immer schwer dagegen anzukommen. Wir haben kaum einen Rhythmus gefunden, am Ende aber einen Weg gefunden, dieses Spiel zu gewinnen. Damit haben wir das Ziel, Platz vier, erreicht.“

Courtsider Darijan Briski berichtete für euch live aus seinem Wohnzimmer der MHP Arena Ludwigsburg:




WALTER Tigers Tübingen – New Yorker Phantoms Braunschweig


Die WALTER Tigers Tübingen haben im Kampf um einen der letzten Playoff-Plätze einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen und sind nun auf fremde Hilfe angewiesen: Vor ausverkauftem Haus in der Paul-Horn Arena (3.132 Zuschauer) schenkten die Tigers gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig das erste (10:18) und dritte (14:28) Viertel ab und schaufelten sich vor dem Schlussabschnitt (47:70) damit ein Loch, aus dem sie nicht mehr herausfanden. Die Phantoms dagegen bewiesen auch trotz der brenzligen Tabellensituation und ohne Dennis Schröder, der aktuell beim Nike Hoop Summit in den USA weilt, Nervenstärke. In Schröders Abwesenheit avancierte Routinier Immanuel McElroy (25 Punkte, 6 Rebounds) zum „go-to-guy“ einer Braunschweiger Mannschaft, der im Abstiegskampf nur wenige Fehler (fünf Ballverluste) unterliefen.


Igor Perovic (Headcoach Tübingen):
„Glückwunsch an Braunschweig zu einem verdienten Sieg. Die Phantoms wollten das Spiel mehr gewinnen als wir. Wir hatten enorme Probleme gegen Immanuel McElroy, der das gesamte Spiel der Phantoms beherrscht hat. Uns tut diese Niederlage vor heimischem Publikum natürlich sehr weh, das hatten wir uns alle anders vorgestellt. Nun haben wir noch eine Partie in Ulm, da wollen wir nochmals alles geben und einen guten Saisonabschluss liefern.“

Kostas Flevarakis (Headcoach Braunschweig):
„Ich möchte meiner Mannschaft zu einer tollen Leistung und zu einem großen Sieg gratulieren. Wir haben das Spiel zu jeder Zeit kontrolliert und das Tempo beherrscht. Mehr Assists, weniger Turnover und mehr Rebounds – auch die Statistik spricht heute für uns. Keine Frage, uns sind große Würfe gelungen. Ich freue mich für das Team, da wir vor der Partie enorm unter Druck standen. Ich gratuliere auch Tübingen zu einer guten Saison und wünsche den Tigers alles Gute.“

Mitteldeutscher BC – BBC Bayreuth


Auch beim BBC Bayreuth lautete das Motto am Samstagabend: Durchatmen – der Klassenerhalt ist geschafft! Vor allem einem hatte die Drucksituation in den vorhergehenden 40 Minuten jeodch offenbar gar nichts ausgemacht: BBC-Guard Kevin Hamilton streute 29 Zähler ein und führte seine Farben damit zu einem letztlich ungefährdeten 86:71-Sieg. Neben der Hamilton-Gala fanden die Gäste aus Franken in der Rebound-Arbeit (22:37 Bretter) und von der 6,75-Meter-Linie (52 Prozent Dreier) ihre größten Trümpfe gegen ein MBC-Team, das offensiv mit argen Wurfproblemen zu kämpfen hatte (38,5 Prozent Feldquote). Topscorer der Wölfe war Youngster Malte Schwarz mit 15 Punkten; Kelly Beidler steuerte 13 Zähler und sieben Rebounds bei.


Silvano Poropat (Headcoach MBC):
„Bayreuth war heute der verdiente Sieger: Der BBC lag immer vorn, hat gut gekämpft und bei uns sollte es einfach nicht sein. Wenn wir den Vorsprung mal ein wenig aufgeholt hatten, ging es unglücklich für uns weiter. Wir waren einfach nicht reif, das Spiel zu drehen und Kevin Hamilton war absolut überragend. Gratulation an Bayreuth zum Sieg und zum Klassenerhalt. Durch die Niederlage können wir unseren Klassenerhalt nicht so genießen, wir werden es sicher erst in ein paar Tagen realisieren. Charakterlich ist unser Team aber sicher unter den Top drei, die Mannschaft ist ein Champion!“

Predrag Krunic (Headcoach Bayreuth):
„Das war heute ein wichtiges Spiel für beide Teams, durch den Sieg haben wir den Klassenerhalt geschafft und können in Berlin ohne so großen Druck aufspielen. Wir haben einen guten Job gemacht, toll gekämpft und super gereboundet. Wir haben besser gespielt und verdient gewonnen. Danke an unsere Fans, die uns sehr geholfen haben in einer Halle, in der es sich schwierig spielt. Die große Unterstützung hat uns durch diese schwierige Situation geholfen. Ich habe vor einem Monat erst hier begonnen. Danke dem Verein und den Fans für ihr Engagement.“

Courtsider Tobias Schlegel berichtete für euch live vom Spiel des MBC:




s.Oliver Baskets – ratiopharm ulm


Mit dem 22. Saisonerfolg hat ratiopharm ulm den dritten Tabellenrang nach der regulären Spielzeit in trockene Tücher gebracht. Gegen die s.Oliver Baskets, die noch um ihre Playoff-Teilnahme kämpften, bedurfte es indes einer Energieleistung der Ulmer: Erst ein Dreier von Steve Esterkamp 12 Sekunden vor Schluss brachte das Momentum auf die Seite der Gäste (84:85), die lange gebracht hatten, um in die Partie zu finden: 34:21 stand es im zweiten Viertel, ehe Ulm mit einem 4:16-Lauf aufschloss. Neben Esterkamp (19 Punkte, 6/8 Dreier) hatte vor allem Allan Ray die Schwaben bis dahin im Spiel gehalten. Auf Würzburger Seite war das Forward-Duo Dwayne Anderson (22 Punkte) und Frank Robinson (21) nicht zu stoppen. In der Crunchtime unterliefen den Franken, die nun um ihren Playoff-Spot zittern müssen, aber zu viele Fehler.


Marcel Schröder (Headcoach Würzburg):
„Glückwunsch an die Ulmer, sie haben in einem knappen und kampfbetonten Spiel am Ende die entscheidenden Plays gemacht. Wir haben uns in der entscheidenden Phase zu viele Fehler geleistet und deshalb das Spiel verloren. Vorher war es über weite Strecken ein Spiel auf Augenhöhe, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Es ging ständig hin und her, und in so einem Spiel entscheiden dann einzelne Szenen. Wir haben es in der letzten Minute nicht geschafft, unsere Angriffe abzuschließen und hatten zwei Turnover, deshalb müssen wir mit der Niederlage leben.“

Thorsten Leibenath (Headcoach Ulm):
„Ich bin erleichtert, es war ein unglaublich kampfbetontes und spannendes Spiel, in dem die Führung ständig gewechselt hat. Nach starken ersten fünfzehn Minuten war die Kontrolle bei Würzburg, aber wir haben uns bis zur Halbzeit sehr gut zurückgekämpft. In der zweiten Halbzeit ist es bis zum Schluss spannend geblieben, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. Es war auch ein unglaublich physisches Spiel, das ist genau das, was uns in den Playoffs erwartet. Umso glücklicher bin ich, dass wir auswärts bei einem starken Gegner in einer aufgeladenen Atmosphäre diesen Sieg einfahren konnten. Das gibt uns viel Zuversicht für die Playoffs.“

Courtsider Alex berichtete für euch live aus der Arena der s.Oliver Baskets:





Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.tv.

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