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33. Spieltag: Drama um Playoff-Plätze und Abstieg spitzt sich zu / Live auf SPORT1: Bamberg gegen...

33. Spieltag: Drama um Playoff-Plätze und Abstieg spitzt sich zu / Live auf SPORT1: Bamberg gegen...

Der vorletzte Spieltag treibt die historisch beispiellose Dramatik der Saison auf die Spitze. Zwar stehen vorne bereits fünf Teams sicher in den Playoffs und unten steht der erste Absteiger fest, aber dazwischen geht es rund: Auf den Plätzen 6 – 10 kämpfen noch fünf Mannschaften um die restlichen drei Playoff-Tickets und auf den Plätzen 11 – 17 kämpfen gleich sieben Mannschaften um den Klassenerhalt. Das Sahnehäubchen dieses Spieltags bildet die 75. Auflage des Klassikers zwischen den Brose Baskets und ALBA BERLIN.
Das TV-Programm an diesem Wochenende:

Sa, 17.30 Uhr: Brose Baskets – ALBA BERLIN
im TV live auf SPORT1, kostenfreier Livestream auf www.sport1.de und auf www.Beko-BBL.de

Sa, 19.45 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – TBB Trier
kostenfreier Livestream der FRAPORT SKYLINERS auf www.sport1.de und auf www.Beko-BBL.de
Aus gegebenem Anlass der Hinweis, dass die SKYLINERS die Livestreams ihrer Heimspiele seit dieser Saison in Eigenregie produzieren und der Stream über SPORT1 als TV-Partner der Liga ausgestrahlt wird.

Playoff-Radar: Kracher Bayern - Berlin ist praktisch perfekt


Fünf Teams sind bereits sicher für die Playoffs qualifiziert. Die Brose Baskets (24-7 Siege, spielen noch gegen ALBA sowie in Bremerhaven und Würzburg) müssen nur noch ein Spiel gewinnen, um die Punktrunde zu gewinnen. Die EWE Baskets Oldenburg (23-9) haben den direkten Vergleich gegen Ulm verloren und würden somit mit einem Ausrutscher gegen Bonn und/oder in Gießen ihren zweiten Platz gefährden. Der Dritte ratiopharm ulm (21-10, in Würzburg und Weißenfels sowie gegen Tübingen) hat die direkten Vergleiche gegen München und Berlin gewonnen und benötigt entsprechend nur noch einen Sieg, um sicher Dritter zu bleiben.


Der FC Bayern München (20-12, in Ludwigsburg und Bonn) und ALBA BERLIN (19-12, in Bamberg sowie gegen Trier und Bayreuth) haben auf den Plätzen vier und fünf nur noch wenig Spielraum nach oben wie nach unten. Der Viertelfinal-Kracher zwischen diesen beiden Schwergewichten ist somit schon so gut wie perfekt. Spannend bleibt aber, ob Berlin den Bayern noch den Heimvorteil abjagen kann. Da ALBA den direkten Vergleich gegen den FC Bayern verloren hat, können die Hauptstädter nur noch an den Münchenern vorbeiziehen, wenn diese auf der Zielgeraden patzen.

Dahinter wird es sehr unübersichtlich, denn es können sich noch fünf Clubs Chancen auf die Plätze sechs bis acht ausrechnen: Den Artland Dragons (18-14, in Hagen und gegen Trier) genügt ein Sieg, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Kommen auch Phoenix Hagen (17-15, gegen Artland und den MBC), die Telekom Baskets Bonn (17-15, in Oldenburg und gegen München) und die s.Oliver Baskets (17-15, gegen Ulm und Bamberg) noch auf 19 Siege, indem sie alle ihre letzten Spiele gewinnen, entscheidet ein Dreiervergleich (mit Würzburg als unglücklichem Neunten) oder – wenn Artland nur ein Spiel gewinnt – sogar zu einem Viervergleich (mit Bonn als Neuntem).

Unter der Voraussetzung, dass mindestens ein Kandidat dieses Ziel schon verfehlen wird, kann man aber davon ausgehen, dass 19 Siege zum Erreichen der Playoffs ausreichen sollten. Wem hingegen aus diesem Kreis nur noch ein oder gar kein Sieg mehr gelingt, der muss die direkten Vergleiche im Auge haben. Artland hat nur den gegen Bonn gewonnen. Bonn hat die Vergleiche gegen Würzburg und Hagen in der Tasche, Würzburg den gegen Hagen.

Noch nicht ganz aus dem Rennen sind zudem die WALTER Tigers Tübingen (16-16, gegen Braunschweig und in Ulm), die die direkten Vergleiche gegen Bonn, Hagen und Artland gewonnen haben.

Abstiegs-Radar: Braunschweig und Ludwigsburg nicht alleine gefährdet


Bezüglich des zweiten Absteigers neben den LTi GIESSEN 46ers haben alle sieben Klubs, die keine Chance mehr auf die Playoffs haben, noch Alarmstufe Rot (zwei Spieltage vor dem Abschluss der Punktrunde geht es also abgesehen von Gießen bei 17 Klubs noch um etwas). Vor allem die New Yorker Phantoms und die Neckar RIESEN Ludwigsburg stehen im Abstiegskampf im Fokus, wobei die Ludwigsburger mit dem gewonnenen direkten Vergleich im Vorteil sind. Braunschweig (12-20, in Tübingen und gegen Bremerhaven) muss also auf jeden Fall noch ein Spiel gewinnen, um dem Abstieg zu entrinnen, eventuell sogar zwei. Solange die Niedersachsen nicht alle verbleibenden Spiele gewinnen , genügt Ludwigsburg (12-20, gegen München und in Frankfurt) ein Sieg zum Klassenerhalt.


Sobald die New Yorker Phantoms und die Neckar RIESEN an den letzten beiden Spieltagen Spiele gewinnen, wird es aber auch für die davor rangierenden Clubs gefährlich, was insbesondere für BBC Bayreuth (13-19, in Weißenfels und Berlin) und TBB Trier (13-18, in Frankfurt, Berlin und Quakenbrück) gilt, die nur noch Auswärtsspiele auf dem Programm haben. Bayreuth hat zudem den direkten Vergleich gegen Braunschweig verloren, Trier ist sogar gegen Braunschweig und Ludwigsburg im Nachteil (hat aber den direkten Vergleich gegen Bayreuth gewonnen).

Alle noch möglichen Kombinationen hier aufzulisten, würde den Rahmen sprengen, zumal auch die FRAPORT SKYLINERS (13-19, gegen Trier und Ludwigsburg), die Eisbären Bremerhaven (13-18, gegen Gießen und Bamberg sowie in Braunschweig) und der Mitteldeutsche BC (13-18, gegen Bayreuth und Ulm sowie in Hagen) trotz leichterer Restprogramme rechnerisch noch nicht auf der sicheren Seite sind. Die Erfahrung dieser Saison zeigt schließlich, dass auch solche „leichteren Spiele“ erst einmal gewonnen werden müssen.

Sa, 17.35 Uhr: Brose Baskets – ALBA BERLIN



In der Euroleague am 20. März in Bamberg 72:75
Um die 75. Auflage dieses Klassikers ranken sich jede Menge Personalien, sei es das Duell zwischen den beiden Freuden Anton Gavel und Heiko Schaffartzik (spielten einst in Gießen zusammen), das Aufeinandertreffen zwischen den beiden wohl besten deutschen Centern in der Beko BBL, Maik Zirbes und Yassin Idbihi, oder Casey Jacobsen und Sharrod Ford, die einst das ALBA-Trikot trugen und nun für die Brose Baskets spielen. Das alles wird die Zuschauer aber wahrscheinlich mehr bewegen als die Spieler, da in diesem Spiel viel auf dem Spiel steht. Den Brose Baskets fehlt nur noch ein Sieg, um die Punktrunde als Erster abzuschließen. Die Berliner benötigen einen Sieg, um ihre Option auf den vierten Platz und damit den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde zu wahren. Profitiert ALBA BERLIN dabei vielleicht davon, dass die Stechert-Arena seit der Bamberger Heimniederlage gegen die Artland Dragons am Mittwoch weniger sturmfest erscheint? Schließlich waren auch die Berliner selbst in der Euroleague erst vor vier Wochen in Bamberg siegreich. Hier das Video zum Hinspielsieg der Albatrosse in Berlin:


Sa, 20.00 Uhr: EWE Baskets Oldenburg – Telekom Baskets Bonn



In der EuroChallenge am 19. Februar in Oldenburg 88:92
Ob das eine gute Idee ist, die neue EWE-Arena ausgerechnet gegen die Telekom Baskets einzuweihen, die vor zwei Monaten als letztes deutsches Team in Oldenburg gewonnen haben und gegen die man im Hinspiel die höchste Saisonniederlage kassiert hat? Aber es gibt auch Argumente für die Bonner als Einweihungs-Gast. So feierten die EWE Baskets 2009 im Finale gegen die Telekom Baskets ihren bisher größten Erfolg, den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Nach dem aktuellen Tabellenstand würden beide Teams übrigens gleich in der ersten Playoff-Runde wieder aufeinandertreffen. Entsprechend werden sich die Bonner die neue Arena in Oldenburg wohl ganz genau ansehen.


Sa, 20.00 Uhr: Neckar RIESEN Ludwigsburg – FC Bayern München



Seit elf Wochen auswärts ohne Sieg, muss der FC Bayern in Ludwigsburg punkten, um seinen vierten Tabellenplatz nicht zu gefährden. In Ludwigsburg trifft das Team vom Trainer Svetislav Pesic aber auf einen Gegner, der die MHP-Arena mit vier Siegen aus seinen letzten fünf Heimspielen (gegen Ulm, Bremerhaven, Artland und Braunschweig) zu einer kleinen Festung gemacht hat und zudem im Abstiegskampf auf jeden Sieg angewiesen ist. Den Schlüssel zum Sieg könnten die Bayern dabei in der Verteidigung von Lucca Staiger finden, der im Hinspiel nach einem rüden Foul gegen Tyrese Rice disqualifiziert worden war. Der Nationalspieler war zuletzt gegen Braunschweig und Artland mit 22 bzw. 23 Punkten Topscorer der Neckar RIESEN, markierte bei der letzten Heimniederlage gegen den MBC aber nur sechs Zähler und legte bei der Niederlage in Hagen gar eine Nullnummer hin.


Sa, 20.00 Uhr: Phoenix Hagen – Artland Dragons



Am vorletzten Spieltag ist dies das Schlüsselspiel schlechthin im Kampf um die letzten drei noch freien Playoff-Plätze – besonders für die Artland Dragons, die mit einem Sieg in Hagen endgültig ihr Playoff-Ticket lösen, es mit einer Niederlage aber noch einmal in Frage stellen würden. Phoenix Hagen, das im Hinspiel seinen ersten Sieg über die Dragons überhaupt erzielte, würde mit dem gewonnenen direkten Vergleich einen eventuell schon entscheidenden Schritt in Richtung einer Playoff-Teilnahme tun. Aber wer wie die Artland Dragons am Mittwoch das beste Dreier-Team der Liga in Bamberg in die Knie zwingen kann, dem ist auch zuzutrauen, den gewöhnlich in der Hagener Enervie-Arena entfachten Dreierhagel zu überleben.


Sa, 20.00 Uhr: Eisbären Bremerhaven – LTi GIESSEN 46ers



Wohl dem, der im Abstiegskampf jetzt noch ein Heimspiel gegen den schon fest stehenden und seit Weihnachten sieglosen Absteiger hat. Diesen Pflichtsieg werden die Norddeutschen dankbar mitnehmen.

Sa, 20.00 Uhr: FRAPORT SKYLINERS – TBB Trier



Die Situation beider Clubs bringt den Wahnsinn des diesjährigen Abstiegskampfes auf den Punkt. Seit der Aufstockung der Beko BBL auf 18 Clubs reichten zehn Siege immer zum Klassenerhalt. Trier und Frankfurt haben jetzt beide schon je 13 Siege auf dem Konto und sind damit immer noch nicht auf der sicheren Seite! Während bei den Frankfurtern das Glas angesichts von sieben Siegen aus den letzten zehn Spielen aber eher halbvoll ist, ist es bei den Trierern nach nur drei Siegen aus den letzten zwölf Spielen halbleer. Das spiegelt sich auch in den Freiwürfen wider: Während den Trierern bei ihrer Niederlage gegen Tübingen mit 57 Prozent die Hände zitterten, bewiesen die FRAPORT SKYLINERS bei ihrer Niederlage in Bonn mit 80 Prozent an der Linie gute Nerven.

Sa, 20.00 Uhr: WALTER Tigers Tübingen – New Yorker Phantoms Braunschweig



Tübingen muss gewinnen, um seine ohnehin nur noch kleinen Playoff-Chancen zu wahren. Braunschweig muss punkten, weil es jetzt schon auf einem Abstiegsplatz steht. Es ehrt die Braunschweiger, dass sie trotz dieser prekären Lage ihren „Most Improved Player“ Dennis Schröder zum Hoop Summit in die USA ziehen ließen, wobei die jüngsten Leistungen des Youngsters die Entscheidung vielleicht sogar etwas leichter gemacht haben. Am letzten Wochenende bei der 65:80-Niederlage in Ludwigsburg war der 19-Jährige mit vier von 13 Würfen und fünf Ballverlusten eher ein Unsicherheitsfaktor. So oder so spricht vieles für die Tübinger: Sie haben den Heimvorteil, den besseren Lauf (drei Siege aus den letzten vier Spielen) und einen Johannes Lischka, der am vergangenen Spieltag auch in Trier mit 19 Punkten und 10 Rebounds die Heißdüse gab.

Sa, 20.00 Uhr: Mitteldeutscher BC – BBC Bayreuth



So sieht man sich wieder: 2011 nach dem Aufstieg des BBC packten Steve Wachalski und Phillipp Heyden in Bayreuth ihre Koffer und wechselten nach Weißenfels, wo sie auch dem Mitteldeutschen zum Aufstieg in die Beko BBL verhalfen. Können Wachalski und Heyden womöglich bald schon wieder um den Wiederaufstieg kämpfen? Der MBC kann sich mit einem Sieg am Samstag endgültig in Sicherheit bringen, während die Bayreuther selbst bei einem Sieg noch weiter bangen müssen und mit einer Niederlage noch einmal richtig in Gefahr geraten würden. Beide Clubs haben bei ihren letzten Auftritten – der MBC bei seinem Beinahe-Sieg in Berlin und Bayreuth beim Heimsieg über Oldenburg – aber bewiesen, dass sie sich in der Beko BBL absolut nicht verstecken müssen.

Sa, 20.00 Uhr: s.Oliver Baskets – ratiopharm ulm



Das letztjährige Halbfinale, in dem Per Günther mit insgesamt 54 Punkten in drei Spielen heiß lief, könnte in dieser Saison schon im Viertelfinale eine Neuauflage erleben. Erst einmal müssen die s.Oliver Baskets aber überhaupt ihre Playoff-Teilnahme unter Dach und Fach bringen, wofür mit den Ulmern um den alten und neuen MVP John Bryant und (am letzten Spieltag) Bamberg zwei denkbar harte Gegner in die „Turnhölle“ kommen. Beide werden dem Team von Marcel Schröder das Siegen deutlich schwerer machen als in der letzten Woche die ersatzgeschwächten Eisbären Bremerhaven oder die dezimierten Gießener.

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