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ALBA BERLIN: Dank Heimvorteil zum ersten Titel seit 2009!

ALBA BERLIN: Dank Heimvorteil zum ersten Titel seit 2009!

Die Courtside-Reporter sind bekanntlich für Euch näher dran am Ligageschehen als der britische Boulevard an Prinzessin Kates Bauch. Und zum Beko BBL TOP FOUR liefern vier der „eingebetteten“ Blogger einen ganz persönlichen Blick auf die teilnehmenden Klubs.
Jeder erklärt der Basketball-Gemeinde aus seiner Sicht – also betont subjektiv und unzensiert -, warum gerade sein Team am Ende den Schampus aus dem Pott schlürfen wird und stellt dabei gewagte Thesen auf:

Dank Heimvorteil zum ersten Titel seit 2009!



Mannschaften durchlaufen innerhalb einer Saison mehrere Phasen. Der Hauptstadt-Club ist seit dem Einzug in die TOP16 der Euroleague zum Ende des vergangenen Jahres in einer Formkrise. Englische Wochen, wenig Pausen zwischen Euroleague und Beko BBL, dazu Verletzungen von Schlüsselspieler Vule Avdalovic haben ALBA BERLIN merklich aus dem Tritt gebracht. Seit der Weihnachtszeit ist Headcoach Sasa Obradovic auf der Suche nach der richtigen Mischung für sein Team. Aber es fehlt eine Initialzündung.



Nihad Djedovic ist nach der Verletzung Avdalovic‘ mehr in den Fokus der Offense gerückt und begeistert gerade daheim teilweise mit atemberaubenden Spielen, während parallel die Neuverpflichtungen Je‘kel Foster und Ali Traoré integriert werden müssen, um die neu aufgebrochenen Schwächen zu adressieren.

Die Talentfrage muss beim aktuell fünftplatzierten Team der Beko BBL nicht gestellt werden. Vielmehr sind es das mangelnde Selbstvertrauen und die vielen Spiele, die es den Führungsspielern wie Deon Thompson, Zach Morley und Dashaun Wood schwer machen, die Konstanz aus den ersten Monaten zu reproduzieren.

Die Berliner können aus den vergangenen zehn Spielen eine Bilanz von sechs Siegen und vier Niederlagen „vorweisen“ und gewannen zuletzt unter der Woche gegen Ludwigsburg. Trotz der Niederlagen in der Liga zeigt die Leistungskurve speziell in der o2 World aber langsam wieder nach oben.

Die letzte Heimniederlage geht zurück auf den 21. Dezember gegen die EWE Baskets Oldenburg. Mit überzeugenden Vorstellungen in Moskau und Madrid sowie dem Sieg in Bonn beweist ALBA allerdings, dass man überall bestehen kann und die Justierungen an der Rotation langsam greifen während die Offensive wieder zurückfindet zum erfolgreichen Inside-Outside-Game.

Inmitten dieses Trends könnte das Beko BBL TOP FOUR in der eigenen Arena gerade zur richtigen Zeit kommen. Nach der herben Niederlage in München vor einigen Wochen sinnt Berlin auf eine Revanche im Halbfinale gegen den FC Bayern, was auch durch die wiedergefundene Liebe zwischen Publikum und Mannschaft begünstigt werden kann. Nach offener Kritik von Assistenztrainer Mauro Parra an der Unterstützung des heimischen Publikums war es zuletzt der ALBA-Fanblock, der die Mannschaft gerade durch die in Mode gekommenen schwachen Starts hindurch unterstützte und die Erfolge gegen Bremerhaven und Tübingen mit möglich machte.



ALBA BERLIN bleibt noch ein Spiel in Hagen, um die Fortschritte aus den vergangenen Partien zu verinnerlichen und mit Schwung und dem Heimvorteil in das Halbfinale am 23. März zu gehen. Lässt sich dies umsetzen, so führt der Pokalgewinn nur über die Albatrosse.

Über den Autor:


Robert Jerzy. 33 Jahre alt. Ur-Berliner. Seit der Saison 2012/13 ist er als Courtside-Reporter für ALBA BERLIN tätig. Robert hat seine Liebe zum Basketball 1992 entdeckt. Neben der eigenen Vereinsaktivität entschied er sich 2008, den Basketball noch zentraler in sein Leben zu rücken und den ersten Blog über die New York Knicks im deutschsprachigen Raum zu gründen. Die Leidenschaft zum Sport ging einher mit der Liebe zum Schreiben.

Seit 2011 ist Robert freiberuflicher Autor und Berater und hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Für sein Team ALBA BERLIN wird Robert auch beim Beko BBL TOP FOUR 2013 am Start sein. Also folgt dem guten Mann auf Twitter: @robertjerzy
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