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ALBA BERLIN: Diszipliniert, geduldig und kreativ

ALBA BERLIN: Diszipliniert, geduldig und kreativ

Nach drei Jahren ohne Teilnahme an der Endrunde und insgesamt vier titellosen Jahren will ALBA BERLIN es 2013 wissen – und hat dafür das Finalturnier in die Hauptstadt geholt. Schließlich sind die „Albatrosse“ mit sechs Pokalsiegen der erfolgreichste Klub in der 20-jährigen Geschichte dieses Wettbewerbs.
Diese Erfolgsgeschichte nach den Triumphen von 1997 (in Gießen mit Sasa Obradovic als Spieler), 1999 (in Frankfurt), 2002 und 2003 (in Berlin), 2006 (in Bamberg) und 2009 (in Hamburg) neu zu beleben, würde zur Aufbruchstimmung passen, welche der neue ALBA-Headoach Sasa Obradovic ausgelöst hat.


In der Euroleague hat sich dieser neue Schwung bereits bezahlt gemacht: Die Obradovic-Schützlinge zogen in die zweite Runde, ins TOP16, ein. Allerdings bescherte eben dieser Einzug mit 14 zusätzlichen Spielen den Berlinern auch einen ausgesprochen straffen Terminplan, der die Mannschaft in den vergangenen Wochen extrem belastet hat. Die Partien der Pokal-Endrunde bedeuten die Saisonspiele Nummer 49 und 50. Dass mit Power Forward Nathan Peavy und Spielmacher Vule Avdalovic zwei als Schlüsselspieler eingeplante Akteure mit Kreuzbandrissen bis zum Saisonende ausfallen, zwang Trainer Sasa Obradovic zudem, sein Team mit nachträglichen Verpflichtungen neu auszurichten.

Auf Ali Traore, der als letzter Akteur unter Vertrag genommen wurde, ruhen dabei die größten Hoffnungen. Inwieweit der nach langer Verletzungspause vor vier Wochen nach Berlin gekommene französische Nationalcenter diesen Erwartungen bereits gerecht werden und Yassin Idbihi unter dem Korb entlasten kann, zählt für die Berliner sicher zu den spannendsten Fragen. Ihre stärksten Argumente haben die „Albatrosse“ ansonsten auf den Positionen drei und vier. Dort wirbeln Deon Thompson (Topscorer und bester Rebounder des Teams) und Zach Morley – wobei Morley die vielen kleinen, nicht statistisch erfassten Dinge macht, ohne die keine Mannschaft gewinnen kann.

Aus seiner aggressiven Verteidigung heraus zeichnet die Berliner Offensive eine sehr disziplinierte Ballbewegung aus, die sich die wenigsten Ballverluste in der Beko BBL leistet. Mit viel Geduld wird nach der besten Wurfposition und möglichst leichten Punkten gesucht. Als kreative Köpfe sind dabei vor allem die beiden Spielmacher DaShaun Wood und Heiko Schaffartzik gefragt. Aber auch der technisch versierte junge bosnische Nationalspieler Nihad Djedovic ist in der Lage, die gegnerische Verteidigung zu überraschen.
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