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Artland Dragons: Wechselhaft und dennoch beständig

Artland Dragons: Wechselhaft und dennoch beständig

Der Pokalsieger des Jahres 2008 pflegt eine besonders intensive Beziehung zu diesem Wettbewerb. In den vergangenen sieben Jahren erreichten die Artland Dragons gleich viermal das Beko BBL TOP FOUR – so häufig wie kein anderer Teilnehmer aus dem diesjährigen Pokal-Quartett.
Und doch ist das Mitwirken der „Drachen“ in diesem Jahr alles andere als selbstverständlich. Zu unstet waren die Auftritte der Mannschaft von Headcoach Stefan Koch bislang – was jedoch nicht weiter verwundert. Zu den Verletzungen von Leistungsträgern (Demond Mallet, Bryce Taylor) gesellten sich personelle Veränderungen. Eine verlässliche Struktur herzustellen, fiel somit alles andere als leicht. Mit den erst kürzlich verpflichteten Bradley Buckman (Power Forward) und Branislav Ratkovica (Point Guard) scheint Koch jedoch die entscheidenden Puzzleteile für sein Team gefunden zu haben.


Prominentester Akteur im Aufgebot der Artland Dragons ist der 35 Jahre alte US-Spielmacher Demond Mallet. Nach Stationen in Braunschweig, Bamberg und Köln sorgte der Regisseur auch in Spanien (Joventut Badalona), Belgien (Spirou Charleroi) und Israel (Maccabi Tel Aviv) für Furore. 2007 war es insbesondere Mallet, der sein damaliges Team RheinEnergie Köln in Hamburg zum Pokalsieg geführt hatte. Die heutigen „Drachen“ Johannes Strasser und Guido Grünheid durften ebenfalls ausgelassen feiern, standen sie damals doch an der Seite von Mallet. Die Stärke des Spielmachers liegt in der Treffsicherheit von jenseits der 6,75-Meter-Linie begründet: Mit einer fast 50-prozentigen Dreierquote, die ihn auch den Dreier-Wettbewerb beim diesjährigen Beko BBL ALLSTAR Day gewinnen ließ, gehört er zu den besten Schützen seiner Zunft.

Der ebenfalls auf den Positionen eins und zwei einsetzbare US-Guard MarQuez Haynes und Center Anthony King prägen das Spiel der Artland Dragons hingegen durch ihre Athletik. Als einer der besten Offensivrebounder verhilft King seinem Team zu vielen zweiten Wurfchancen. Ein „X-Faktor“ könnte Power Forward Bradley Buckman werden. Schließlich ist der „Abräumer“ unter den Brettern auch aus der Distanz extrem korbgefährlich.

Unterm Strich gibt es viele bekannte Namen im Kader, aber aufgrund der vielen Ausfälle und Nachverpflichtungen waren die Leistungen bisher eher wechselhaft. Kann die Veteranentruppe an diesem Wochenende aber das komplette Potenzial abrufen, ist den Dragons eine Überraschung zuzutrauen.

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