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Ausgezeichnet: Elf Beko BBL-Klubs erhalten „Edelmetall“ für ihre Aktivitäten im Nachwuchsbereich

Ausgezeichnet: Elf Beko BBL-Klubs erhalten „Edelmetall“ für ihre Aktivitäten im Nachwuchsbereich

Gold geht an die Brose Baskets, ALBA BERLIN und EWE Baskets Oldenburg, Silber an die Neckar RIESEN Ludwigsburg, FC Bayern München und FRAPORT SKYLINERS, Bronze an Telekom Baskets Bonn, New Yorker Phantoms Braunschweig, Eisbären Bremerhaven, Phoenix Hagen und ratiopharm ulm / „Die Qualität der Aktivitäten steigt sehr erheblich“ / 120.000 Euro aus dem Ausbildungsfonds

Drei Klubs in der Gold-, drei Klubs in der Silber- und fünf Klubs in der Bronze-Kategorie: Das ist das Ergebnis der Überprüfung der Aktivitäten der 18 Erstliga-Klubs im Nachwuchsbereich durch die Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL). „Wir freuen uns sehr, dass nunmehr elf Erstligisten ausgezeichnet werden konnte“, sagte Beko BBL-Geschäftsführer Jan Pommer. In der vergangenen Spielzeit waren es zehn Klubs, die für ihr Engagement in der Nachwuchsförderung prämiert worden waren. Die Qualität der Aktivitäten, so Jan Pommer weiter, steige sehr erheblich – auch bei denjenigen Klubs, die am „Edelmetall“ knapp vorbeigeschrammt seien. „Wir befinden uns auf einem sehr guten Weg – was sich unter anderem an den Einsatzzeiten der deutschen Spieler festmachen lässt. Dieses Resultat ist jedoch auf ein Bündel an Maßnahmen zurückzuführen, die ihre Wirkung immer mehr entfalten – auch dank der exzellenten Arbeit der Klubs.“ Pommer sagte aber auch, dass weitere gemeinsame Anstrengungen notwendig seien, um das nächste Level zu erreichen.

So wurden der Deutsche Meister Brose Baskets, Pokalsieger ALBA BERLIN und Vizemeister EWE Baskets Oldenburg in die Kategorie Gold („Vorbildlicher Nachwuchsstandort“) eingestuft, die Neckar RIESEN Ludwigsburg, der FC Bayern München und die FRAPORT SKYLINERS in die Kategorie Silber („Sehr guter Nachwuchsstandort“) sowie die Telekom Baskets Bonn, New Yorker Phantoms Braunschweig, Eisbären Bremerhaven, Phoenix Hagen und ratiopharm ulm in die Kategorie Bronze („Guter Nachwuchsstandort“) – wobei die Standorte Bonn und Hagen erstmals ausgezeichnet wurden. Dotiert sind die Auszeichnungen mit 18.000 Euro (Gold), 12.000 Euro (Silber) und 6.000 Euro (Bronze). Insgesamt werden aus dem Ausbildungsfonds, der rund 750.000 Euro umfasst und in den die Klubs der Beko BBL sowie der ProA und ProB einzahlen, 120.000 Euro an die „Edelmetall-Gewinner“ ausgeschüttet.

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Anhand eines abgestuften Punktesystems, das ein Expertengremium festgelegt hatte, wurden für die vergangene Saison folgende Kriterien zugrunde gelegt:

- der sportliche Unterbau des Profiteams im Nachwuchsbereich,
- die Qualität und Quantität der im Nachwuchsbereich arbeitenden Trainer,
- die sportmedizinische / -psychologische Betreuung ihrer Nachwuchsspieler,
- die Trainingsbedingungen,
- die Organisation im Nachwuchsbereich,
- die schulischen Betreuungsbedingungen,
- das Engagement zusammen mit Schulen (insbesondere Schul-AGs) und
- die allgemeine Konzeption.

Die einzelnen Kategorien sind im jetzigen Stadium nicht allein „erfolgsorientiert“ zu interpretieren, sie geben aber sehr wohl Aufschluss darüber, welche qualitativen Rahmenbedingungen der jeweilige Standort geschaffen hat, um perspektivisch nachhaltige Nachwuchsarbeit zu betreiben. Oder anders formuliert: Erhöhen die geschaffenen Bedingungen die Wahrscheinlichkeit, Talente systematisch zu fördern und an das Bundesliganiveau heranzuführen?

Die „Edelmetall-Gewinner“ im Überblick:

Gold („Vorbildlicher Nachwuchsstandort“): Brose Baskets, ALBA BERLIN, EWE Baskets Oldenburg
Silber („Sehr guter Nachwuchsstandort“): Neckar RIESEN Ludwigsburg, FC Bayern München, FRAPORT SKYLINERS
Bronze („Guter Nachwuchsstandort“): Telekom Baskets Bonn, New Yorker Phantoms Braunschweig, Eisbären Bremerhaven, Phoenix Hagen, ratiopharm ulm
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