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Auslaufender Vertrag wird nicht verlängert: Die Eisbären und Doug Spradley gehen getrennte Wege

Auslaufender Vertrag wird nicht verlängert: Die Eisbären und Doug Spradley gehen getrennte Wege

Die Eisbären Bremerhaven und Trainer Doug Spradley haben gemeinsam entschieden, in Zukunft getrennte Wege zu gehen. Der auslaufende Vertrag des ehemaligen Bundesliga-Spielers, der die Eisbären in den vergangenen vier Spielzeiten zweimal in die Playoffs geführt hat, wird nicht verlängert.
„Die Entscheidung ist uns gewiss nicht leicht gefallen. Doug Spradley hat in Bremerhaven hervorragende Arbeit geleistet und die Eisbären haben ihm viel zu verdanken. Dennoch sind wir alle nach ausführlichen und intensiven Gesprächen zu dem Entschluss gekommen, dass es Zeit für eine Veränderung ist. Wir wollen uns auf der Trainerposition neu orientieren“, erklärt Eisbären-Geschäftsführer Jan Rathjen.

„Unsere gemeinsame Entscheidung hat keinen Einfluss auf meine Verbundenheit zu den Eisbären und der Stadt Bremerhaven. Ich hatte eine tolle Zeit hier und möchte mich auf diesem Wege bei allen Weggefährten für die gute Zusammenarbeit in den letzten vier Jahren bedanken. Wohin mein Weg als Trainer künftig führen wird, kann ich derzeit noch nicht sagen. Ich würde mich jedoch freuen, wenn man sich irgendwann wieder sieht“, sagt der scheidende Doug Spradley.

Der 46 Jahre alte Deutsch-Amerikaner hatte das Traineramt bei den Eisbären Bremerhaven im Sommer 2009 übernommen und die Seestädter nach dem sportlichen Abstieg und dem Erhalt einer Wildcard in ruhigeres Fahrwasser geführt. Gleich in seiner ersten Spielzeit zog Spradley mit seiner Mannschaft ins Playoff-Halbfinale gegen die Frankfurt Skyliners ein, wo erst nach fünf zum Teil hochdramatischen Spielen Endstation war. In seiner zweiten Saison führte er die Eisbären erneut in die Playoffs, um dort im Viertelfinale gegen den späteren Deutschen Meister aus Bamberg auszuscheiden. Die laufende Beko BBL-Saison schlossen die Eisbären wie schon im Vorjahr auf dem elften Tabellenplatz ab.

Wer Nachfolger von Doug Spradley wird, ist derzeit noch offen. „Die Trainerfrage hat für die Eisbären Bremerhaven absolute Priorität. Wir sondieren bereits intensiv den Markt, werden uns für diese wichtige Personalie aber die nötige Zeit nehmen“, will Geschäftsführer Jan Rathjen nichts überstürzen.
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