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Bamberg gewinnt Herzschlagklassiker gegen Berlin

Bamberg gewinnt Herzschlagklassiker gegen Berlin

Auch Trier gewinnt in einem Krimi gegen Würzburg, während Ludwigsburg dank eines Schlussspurts einen Sieg aus Bayreuth entführt – Die letzten Partien des 12. Spieltags in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

Brose Baskets – ALBA BERLIN 73:69

TBB Trier – s.Oliver Baskets 82:77

medi bayreuth – MHP RIESEN Ludwigsburg 80:95

Von: Manuel Baraniak

Brose Baskets – ALBA BERLIN 73:69 (Boxscore)

Die Partie des aktuellen und des ehemaligen Serienmeisters hielt, was sie versprach: aggressive Verteidigung, kein Aufstecken und ein Herzschlagfinale. Doch der Reihe nach:

Es waren die Gäste aus Berlin, die weniger beeindruckt von den Reisestrapazen aus dem europäischen Wettbewerb zu sein schienen. Dank ihrer aggressiven Verteidigung zwangen die Albatrosse früh die Bamberger zu einigen Ballverlusten; in der Offensive ließ Berlin gut den Ball laufen. So verzeichneten die Gäste Mitte des zweiten Spielabschnitts eine 15-Punkte-Führung – es sollte der höchste Vorsprung der Partie bleiben.

Wie nervös die Bamberger teilweise agierten, bewies Zackary Wright, der an der Freiwurflinie zwei Airballs warf. Doch ein amtierender Meister hat schon alles gesehen und lässt sich davon nicht beeindrucken. So verkürzten die Bamberger kontinuerlich ihren Rückstand und waren zur Pause auf 40:42 heran. Nach dem Seitenwechsel glich Casey Jacobsen die Begegnung sogar aus – doch dann war wieder die Berliner Defensive zur Stelle, die die Bamberger zu sechs punktelosen Minuten zwang. Fortan entwickelte sich aber eine enge und hochspannende Begegnung.

Mitte des Schlussabschnitts war Anton Gavel erst per coast-to-coast-Korbleger erfolgreich, um danach per Dreier die erste Führung Bambergs herzustellen (61:59). Fortan ging es hin und her, Reggie Redding sorgte immer wieder für den Berliner Ausgleich. Die ersten zehn Punkte der Gäste im Schlussabschnitt gingen auf sein Konto. 38 Sekunden vor Schluss war Rakim Sanders per Dreier zur Stelle – 69:66 für Bamberg. Es war der vorentscheidende Wurf, da Jamar Smith viermal an der Linie erfolgreich war, womit Bamberg den Klassiker für sich entscheiden konnte. Nach dem achten Sieg in Serie rangiert der amtierende Meister nun auf dem zweiten Platz; Berlin rutscht auf den siebten Rang ab.

Bei einer mannschaftlich geschlossenen Leistung punkteten in Reihen Bambergs Anton Gavel (14 Pkt), Maik Zirbes und Jamar Smith (je 12 Pkt) am häufigsten. Der dominierende Akteur auf Seiten Berlins war Reggie Redding mit 21 Punkten.

TBB Trier – s.Oliver Baskets 82:77 (Boxscore)

Nicht minder spannend ging es in einer Partie weiter unter in der Tabelle zu: Die s.Oliver Baskets waren durch einen 7:0-Lauf bei der TBB Trier drei Minuten vor Schluss auf zwei Zähler herangekommen. Hin und her ging es in der Schlussphase, ehe Würzburgs Ricky Harris 37 Sekunden vor Schluss auf 79:77 verkürzte. Doch aus der Auszeit heraus markierte Trevon Hughes per Layup die Vier-Punkte-Führung Triers, um die Vorentscheidung herbeizuführen. Wenig später stellte der Shooting Guard an der Freiwurflinie den Endstand her.

Über den gesamten Spielverlauf hatte sich eine abwechslungsreiche Begegnung abgezeichnet, in der die Gastgeber aus Trier sich erste Vorteile erspielen konnten. Eine solide Verteidigung und gutes Mannschaftsspiel ließen die Moselstädter kurz vor der Halbzeit ein wenig davonziehen. Allen voran Andreas Seiferth drehte dabei auf und hatte zur Pause fast schon ein Double-Double auf seinem Konto.

Letztlich verzeichnete der Center 14 Punkte und neun Rebounds; bester Werfer Triers war aber Trevon Hughes mit insgesamt 23 Zählern (4/6 3P, zudem 5 Reb, 4 Ast). Auf Würzburger Seite stemmte sich Ricky Harris am stärksten gegen die Niederlage: 16 der 36 Würzburger Punkte in der ersten Hälfte gingen auf das Konto des US-Amerikaners; am Ende standen 25 Zähler (5/8 3P) für ihn im Statistikbogen. Chris McNaughton folgte mit 13 Zählern.

Von der Würzburger Defense kaum zu bremsen: Trevon Hughes (Foto: Helmut Thewalt).

medi bayreuth – MHP RIESEN Ludwigsburg 80:95 (Boxscore)

Warum Basketball ein Spiel der Läufe ist, sahen die 3.071 Zuschauer in der Oberfrankenhalle: Mit einem 13:0-Lauf beendeten die Gäste aus Ludwigsburg das erste Viertel. Während die RIESEN hochprozentig aus dem Feld trafen und ballsicher agierten, kam bei den Bayreuther zunächst kein Offensivrhythmus zustande: So verfehlten sie ihre ersten sieben Drei-Punkte-Versuche. Zur Halbzeit lag Bayreuth bereits mit 30:52 zurück.

Dann starteten aber die Hausherren ein 12:0-Lauf; kurz vor Ende des dritten Spielabschnitts brachte Sead Sehovic per Dreier die Oberfranken auf acht Punkte heran. Der dritte große und auch spielentscheidende Lauf zeichnete sich dann in der Schlussphase ab: Neun Punkte konnte Ludwigsburg in Folge markieren, um 67 Sekunden vor Schluss auf 14 Zähler davonzuziehen.

Offensiv verteilte sich die Punktelast bei den Gästen auf mehrere Schultern: Keaton Grant (19 Pkt), Calvin Harris (17 Pkt), Michael Stockton (16 Pkt) und Tanner Smith (14 Pkt) kamen auf eine zweistellige Punkteausbeute. Auf Bayreuther Seite stellte Sead Sehovic (22 Pkt, 4/5 3P) den Topscorer; Kyle Weems folgte mit 17 Zählern.

Den Blick Richtung Korb: Keaton Grant stellte den Topscorer Ludwigsburgs (Foto: Marcus Arth).

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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